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23. Landestreffen der Ostpreußen in Mecklenburg-Vorpommern

Wieder ist ein sehr schönes Fest vorbei, welches sich mit der Kultur und der Geschichte der Ostpreußen beschäftigt hat.
Dieses Jahr wurde die Zeitreise von Immanuel Kant begleitet. Auch das Ännchen von Tharau durfte nicht fehlen.

Die Eröffnungsreden wurden u.a. von
Frau Birgit Gärtner Staatssekretärin im Justizministerium,
Philipp Amthor-jüngster Abgeordneter der CDU,
Stephan Grigat-Bundessprecher der Ostpreußen,
Manfred F Schukat Verantwortlicher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern, gehalten.

Im Inhalt der Reden durch zog sich wie ein roter Faden der Tenor zur Völkerverständigung, friedliches Miteinander, Austausch und Wachhalten der Kulturen, Wiederaufbau von Sehenswürdigkeiten.
Der Nachmittag war wie immer den Auftritten der Kulturgruppen gewidmet. Das Blasorchester der Stadt Rostock welches den Vormittag mit seiner Musik untermalte, wurde durch den Shanty-Chor De Klaashahns abgelöst, danach Tanzgruppen des Folklore Ensemble Ribnitz-Dammgarten mit getanzten regionalen Bräuchen. Dann traten die Chöre auf Kant-Chor aus Gumbinnen, Heide aus Heydekrug, Chor und Tanzgruppe des Sudermann-Gymnasiums in Memel, "Stimme der Heimat" aus Lötzen usw. und natürlich der Heimatsänger Bernstein,
mindestens genau so wichtig wie das Kulturprogramm waren auch die netten Unterhaltungen, Widertreffen von alten Bekannten und Kennenlernen von Neuen. Für uns stellt sich jedes Mal die Frage, an welchen Tisch setzen wir uns, dieses Mal war die Wahl auf den Tisch der Königsberger gefallen, weil der näher an der Bühne stand. Mussten aber versprechen, das wir nächstes Jahr am 28.10.2019 in Neubrandenburg zum Kirchenkreis Wehlau kommen. Meine Uroma geb. Schulbach wurde in Großengelau Krs. Wehlau geboren (gest. 1972 in Berlin) und hatte in Königsberg eine Kochschule besucht. Sie wurde damals von ihrer Stiefmutter vertrieben und kam nach Berlin, wo sie heiratete, 3 Kinder geboren hat und im Schloß Bellevue als Köchin arbeitete. Dennoch kann ich nachvollziehen wie deutsche Menschen ihre Heimat verloren haben, innerhalb Deutschland umsiedelten und dort trotzdem Fremde/Zugereiste blieben. In mir steigt die Sehnsucht, dieses Stück Land der Welt mal zu besuchen, wovon so viele Menschen schwärmen. Vor allem den Königsberger Dom-Grabmal von Immanuel Kant, besuchen, deren Wideraufbau Wladimir Putin mitfinanziert hat. Seine Frau Ljudmila Alexandrowna Putina ist in Kaliningrad (Königsberg) geboren. Offensichtlich hat auf dem Gebiet des ehemaligen Ostpreußen gerade in den letzten Jahren ein gewaltiges Umdenken im Umgang mit der Geschichte statt gefunden. Wer mehr erfahren will, kann sich gerne hier im Portal mit uns und anderen in der Mitgliedergruppe der Ostpreußen austauschen.

Orchester der Hansestadt Rostock
Festkonzert mit Marsch-Blasmusik

Geboren: 22. April 1724, Königsberg
Gestorben: 12. Februar 1804, Königsberg

Immanuel Kant ist ein deutscher Philosoph, der zur Zeit der Aufklärung in Königsberg arbeitete und lebte.

Wurde von dem Herrn zitiert

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