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Zwei Tage an der Ostsee

Eine Kurzreise organisiert von reniwi.






Welch ein Glück dass wir eine Woche zuvor gefahren sind, sonst hätten wir Wismar im Sturm erlebt und so manches wäre uns verborgen geblieben. Auch wenn auf der Hinfahrt uns schon so manche Wolke gedroht, so hat uns Wismar schließlich mit Sonnenschein empfangen.






Wismar wurde etwa 1226 gegründet und trat schon sehr früh der Hanse bei. Die Stadt hat im Laufe der Zeit zahlreiche Kriege und Besatzungen mitgemacht. Der historische alte Hafen stammt aus dem Beginn der Industriezeit und steht heute unter Denkmalschutz.







Als wir in Wismar ankamen hatten wir zunächst zwei Stunden zur freien Verfügung. Eine Rundfahrt schloss sich dann an. Ein Doppeldecker fuhr uns manchmal millimetergenau durch die engen Gassen. Erklärungen gab’s zur Stadtgeschichte dabei reichlich.






Für uns war aber auch noch an diesem Tag ein Besuch in der Sektkellerei vorgesehen. Der Bus hielt vor der Tür und ließ uns aussteigen.
Hier wurden wir im tiefen Keller 12m unter der Erde empfangen und mit drei Sorten Sekt bewirtet, nicht ganz ohne Hintergedanken, die eine oder andere Flasche ist in unserer Tasche verschwunden, natürlich gegen Bezahlung. Aber es gab auch Kuchen und Kaffee wieder zum Neutralisieren.






In einer kurzen Führung wurde uns die Flaschengärung erklärt. Ist ein ziemlicher aber auch langwieriger Vorgang, zieht sich über gut zwei Jahre hin bis der Sekt die Genussreife hat. Die Flaschen müssen dabei öfter bewegt werden.



Als auch das nun verdaut, ging es dann nach Grevesmühlen zum Hotel. Wie immer in solcher Situation geht es darum, was bekomme ich für ein Zimmer und wie sieht es aus. Ich glaube aber, dass sich niemand beschweren kann, war es doch ein recht ordentliches Hotel, das einzige was anzumerken war, wollte man in den 1. Stock musste man auf 2 drücken. Nach dem Abendbrot sind noch einige geblieben und den Abend zum Klönen genutzt, sogar das Fernsehen, wenn auch mit viel Schnee im Bild war möglich. Gern hätte ich dort noch weitere Nächte verbracht, das Auspacken jedoch lohnte wenig, denn am nächsten Morgen sollte alles wieder im Koffer sein.






Pünktlich um 9:30 Uhr saßen alle wieder im Bus, das Frühstück war gut und ausreichend. Es ging zunächst erst mal wieder zurück nach Wismar zum Hafen. Ein Schiff soll uns heute nach Kirchdorf auf die Insel Poel bringen. Zuvor war wieder eine Stunde Zeit. Ganz in der Nähe war ein Trödelmarkt und es bot sich an die Zeit dafür zu nutzen.








Das Schiff fuhr um 11 Uhr dann Richtung Poel. Es war wie zu erwarten windig, aber man konnte doch auch draußen sitzen. Nach einer guten Stunde Fahrt, der Busfahrer der die Straße benutzte, hat uns dann vom Hafen abgeholt, ein kleiner Abstecher zum Timmendorfer Leuchtturm war noch drin, bevor es dann zum Essen im Restaurant Seeblick ging.




Eigentlich war ja ein Essen im Forellenhof angedacht, dort wollte man uns aber nicht und so hat unsere Reiseleitung zum Glück dieses Restaurant gefunden, was uns nicht geschadet hat, denn allen hat es geschmeckt und das will was heißen. Nur zu einem Nachtisch ist es leider nicht mehr gekommen, aber letztlich waren wir doch zufrieden, einige nutzten die Zeit bis zur Heimfahrt dann doch noch zu einem kurzen Verdauungsspaziergang.

Um 15:15 Uhr, etwas früher als geplant, wurde es ernst und die Heimfahrt begann. Unser Busfahrer, ebenfalls auch schon im Ruhestand, hat uns die ganze Zeit sicher gefahren und so kamen wir nach guten 3 Stunden auch wieder in Berlin an.

Es war eine schöne Fahrt auch wenn sie nicht billig war, so hat sie mir sehr gefallen. Gerne mal wieder.

Mit vielen Grüßen herott (Ehrhard)




Text: herott
Fotos: herott und lilifeh

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Die Kurzreise wurde von reniwi organisiert.

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