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Getreu nach dem Motto „Die Bahn kommt“ , stiftete die Bahn erst einmal Verwirrung, als sie auf dem Spandauer Bahnhof gleicht doppelt (zwei Züge) erschien, auf Gleis 3 und Gleis 4. Beide mit dem Ziel Amsterdam. Da drei Spandauer dort zusteigen wollten, war die Orientierung zunächst erschwert, aber Heike winkte demonstrativ und laut an einer Zugtür und es blieb auch genügend Zeit diesen Wagon zu erreichen und dort die reservierten Sitzplätze einzunehmen. Heike war schon mit dem Rest der Gruppe am Hauptbahnhof eingestiegen. Was dieser Doppelfahrt nach Amsterdam zugrunde lag, konnte ich nicht ergründen, aber egal, flott und pünktlich fuhren wir durch Brandenburger Wiesen mit Kranichen und vielen Gänseschwärmen bis Wolfsburg. Der Frühling kommt!! Endlich!!

Weil das PHAENO direkt am Hauptbahnhof liegt und unverwechselbar mit seiner Architektur aus dem Bahnhofsvorplatzensembel heraussticht, hatten wir genügend Zeit den Eingang zu finden und an der Garderobe schon mal Jacken und Taschen ab- und Erkennungsbändchen anzulegen.

Eine freundliche Führerin erklärte uns zunächst das Konzept der Architektin Zaha Hadid , die für den Bau (2005 beendet) den Nobelpreis erhielt. Bemerkenswert sind der sich selbst verdichtende besondere Sichtbeton, der noch jede Faser der Holzverschalung sichtbar macht und das Fehlen fast jeden rechten Winkels, den man so als Besucher eines Gebäudes eben gewohnt ist. Selbst der Fußboden mit seiner besonderen Kunststoffbeschichtung verläuft immer mal wieder leicht ansteigend oder abfallend, was schon fast zu Fällen von Seekrankheit führte. „Die allseitige Dynamik des Gebäudes soll der Architektin Zaha Hadid nach eine geistige Offenheit und Beweglichkeit fördern.“

Im großen, offenen Innenraum sind auf verschiedenen Ebenen ca. 350 Experimente zu Phänomenen der klassischen Physik und den Naturwissenschaften aufgebaut, die schon eifrig von Schülergruppen mit recht viel Begeisterung und Neugier nachvollzogen und „bespielt“ wurden. Die etwa 9000 Quadratmeter große Ausstellung ist untergliedert nach den Leitthemen „Leben, Sehen, Energie, Dynamik, Spürsinn, Mathe“. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Themen.

Einige dieser Versuche erläuterte uns die Führerin mit den entsprechenden Erklärungen, warum unser Gehirn uns immer wieder etwas anderes vortäuscht, als die Realität hergibt. Es greift eben auf unsere bisherigen Erfahrungen zurück. Zwischendurch gab es immer wieder Vorführungen zu einzelnen Experimenten, z.B. Laserlicht und Feuertornado, die kurz und spannend dargeboten wurden.

Nach einer einstündigen Führung stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen mit der Verabredung uns alle nach dem „Freigang“ um 18 Uhr wieder vor dem Bahnhof zu treffen.
Einige Nordler experimentierten und forschten bis 17 Uhr, andere verließen schon vorher das Gebäude und versuchten die schönen Seiten der Stadt Wolfsburg zu entdecken und auch den Mittagshunger zu stillen.

Leider entpuppte sich die Fußgängerzone als nicht sehr attraktive 60er-Jahre Gebäudesammlung. Ganz zum Schluss entdeckten noch einige hinter dem Phaeno ein Outlet-Center, was unter dem architektonischen Aspekt als gelungenes Projekt bezeichnet werden kann.
Fast pünktlich konnten wir dann um 18.44 Uhr in die Bahn steigen und unsere reservierten Plätze einnehmen. Schon eine Stunde später hielt der Zug bereits in Spandau und einige Minuten später wahrscheinlich auch am Hauptbahnhof.

Es war ein gelungener Ausflug, der spannend und abwechslungsreich unser altes Schulwissen neu aufpolierte und zu neuen Ein- und Ansichten führte.
Danke, Heike, für diese gute Idee und die Organisation dieser Unternehmung.

Machts gut und bis zum nächsten mal und vielen Dank an Stadteule/Margret für ihren Bericht!
Heike




Die Fotos/Videos wurden von Margret und Heike „geschossen“

hier geht es zu den Fotos/Videos

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