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Wir waren im Warthebruch in Polen

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Am Bahnhof Kostrzyn (Polen)wurden wir von den Feierabendler aus Frankfurt (Oder) begrüßt, die mit unserem Bus aus Slubice bereits angereist waren

Bei herrlichstem Ausflugswetter machten wir uns am letzten Apriltag, mit der Regionalgruppe Berlin-Mitte und Frankfurt (Oder), auf den Weg nach Polen in den Warthebruch bei Slonsk/Sonnenberg 15 km östlich von Küstrin. In Kostrzyn wurde uns die Geschichte des Bahnhofs kundig von Matthias, unserem heutigen Begleiter, dargebracht.

Der wolkenlose blaue Himmel spannte sich über uns, die Sonne lachte und ein frisches Lüftchen wehte und kühlte unsere von Bus- und Bahnfahrt, die heute reibungslos verlief, erwärmten Körper. So konnten wir unseren Tagesplan anpacken.

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Unser "Ranger" führte uns durch den Nationalpark und erklärte uns die Vogelwelt und die Entstehung des Nationalparks

Aufgeteilt in 2 Gruppen begann ich in Gruppe 2 mit der Erkundung des Warthebruchs. Herrlich lag die Warthe breit gefächert vor uns. Auf schmalem Wege führte uns Vogelfotograf und Autor unser “Ranger” mit vielem Wissen durch das feuchte Gebiet. Wir beschauten uns die vielen Schwäne, vielerlei Enten- und Gänsesorten, Möwen, Schwalben, Kiebitze, Kormorane, Reiher, sogar ein Seeadler war zu sehen, und lauschten dem Geschrei, welches über die idyllische Landschaft hallte. Das Froschgequake vervollständigte die Warthe Melodie.

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Beim Mittagessen in Slonsk (Sonnenburg)

Zurück in Slonsk gab es Mittagessen. Nicht nur das, überraschen-derweise bekamen wir einen Vogelrepublikspass, also Karin, das hast du wieder toll hingekriegt!

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Die Kirche von Sonnenburg (Slonsk)

Gestärkt konnten wir dann die Johanniter Kirche, das Heimatmuseum, das Johanniter Schloss (leider 1976 völlig durch Brandstiftung vernichtet) an der Lenka gelegen und das Städtchen, erobern.

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Alte Villa in Vietz. Hier gab es Kaffee und Kuchen

Anschließend ging es zum Kaffeetrinken ins Regionalmuseum (gelbes Palais, in Besitz der Stiftung Deutsch Polnische Zusammenarbeit) nach Vietz/Witnica. Hier erzählte uns ein Zeitzeuge des Krieges, der rote Faden seiner Erzählungen war der Aufbau der deutsch-polnischen Freundschaft. Nun besichtigten wir den Park der Wegweiser, wo wir viele interessante Ausstellungsstücke bewundern durften. Lehrreich und spannend zugleich und wunderschön angelegt.

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Das Schloss in Tamsel. Wird zur Zeit noch restauriert, aber wegen Geldmangel dauert es etwas länger

Nun fuhren wir leicht ermüdet nach Dabrozyn/Tamsel, wo wir uns den Schlosspark mit riesigem Ginkobaum, das Schloss, (bekannt geworden durch Fontanes Wanderungen durch das Oderland) schön aber noch im Ausbau (wie überall fehlt es auch hier an Geld), die hübsche, aber schlichte Kirche und auch die gruselig nach Leichen riechende Gruft, beschauen durften

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Am Abend auf dem Bahnhof in Kostrzyn, wir warten auf unseren Zug der pünktlich eintraf

Unser Bus fuhr uns wieder nach Kostrzyn zurück, wir verabschiedeten unsere Frankfurter Feierabend Freunde und reisten pünktlich wieder unserer Heimat entgegen. Erfüllt mit neuem Wissen, beladen mit vielen Bildern und beseelt von der guten Stimmung, der Geselligkeit, des Zusammengehörigkeitsgefühls und des toll verlaufenen Tages.

Wie immer bedanken wir uns bei unseren Mäusen, aber insbesondere bei der fleißigen Karin, die sich immer wieder etwas Neues und Überraschendes einfallen lässt und dafür viel Zeit opfern muss. Danke!! Danke!! Und mal außer der Reihe einen Knuddel.

Autor
Gundimint (Gudrun)
Gestaltung
Mausepaul (Karl-Heinz)
30.04.2011

Dieser Ausflug wurde vom Mausepauline und HeimatReisen organisiert. Zu HeimatReisen geht es hier

Es wurden viele Fotos gemacht

Zur Fotoschau von Gundimint geht es hier
Bilder von Manse (Manfred) könnt ihr hier ansehen
Auch Mausepauline hat Fotos gemacht, klickt hier
Säckele (Mechthild) machte auch Fotos. zu den Bildern kommt ihr hier
Bilder von ana2 (Ingrid) findet ihr hier

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