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Leben ohne Wurzeln

Dass Irene - Heupferd schreiben kann, weiß ich schon lange, auch habe ich schöne Gedichte von ihr in meiner Sammlung. Jetzt hat sie mir von ihren drei Bücher Fotos gesendet, bei denen sie die ganze Arbeit von Anfang bis Ende selbst gemacht hat, weil bis jetzt kein Verleger zu finden war. Schade, wenn die Arbeit umsonst war, auch wenn Schreiben ihre Leidenschaft ist, benötigt man doch auch Anerkennung und Erfolg!

Inhaltsverzeichnis aus Band 1

Die dreißiger Jahre

01. Die Vorgeschichte

Inka, das Kind

02. Die neue Wohnung
03. Cottbus
04. Berthold
05. Schulbeginn
Die Flucht Teil 1

06. Kinderleben auf dem Land
07. Der Gutshof
08. Reichenfelde
09. Nahhausen
Die Flucht Teil 2

10. Das Baby
11. Jahreswende
12. Panzer rollen
13. Das Fußvolk
14. Obdachlos
15. Gefährliches Abendteuer
16. Die Polen kommen
Die Flucht Teil 3

17. Über die Oder
18. Die nächste Zeit in Berlin
19. Weihnachten ohne Tannenbaum
20. Willi

November

Wolken liegen auf der Erde,
Nebel – sagt der Mensch dazu.
Herbst ist draußen,
Herbst im Leben.
November –
steht im Kalender.

Leise Schatten auf der Seele,
Trauer – sagt der Mensch dazu.
Herbst das Leben?
Herbst auch innen?
November?
Auf dem Kalender.

Falten furchen bald das Antlitz.
Alter – sagt der Mensch dazu.
Herbst ist außen.
Sommer – innen.
November?
Nur der Kalender. *isa.


Zwiesprache

Ich mag kein Grab.
Von Deiner leiblich Hülle
birgt es die Asche nur,
doch nicht auch Deine Seele,
die frei nun ist.
Und in des Lichtes Fülle
aufstieg aus Deinem Leib.
Der Stein darauf
nur Deinen Namen nennt.

Ich mag kein Grab.
Dort, auf den großen Friedhof,
der sicherlich Erinnerungen weckt,
auch Schuldgefühle,
mag ich nicht hingeh´n.
Zwiesprache halten
kann ich auch hier in meinem Stuhle
mit Dir. Ich kann Dich fragen:
Wie würdest Du wohl dies und jenes tun?
Und überlegen:
Was würdest Du wohl sagen?

Ich mag kein Grab.
Ich wünsche Frieden
und Ruhe Dir in Deiner andern Welt,
ohn´ Leiblichkeit und frei von Schmerz.
So hab´ bisher ich mir das vorgestellt.
Befreit aus Deiner körperlichen Hülle,
befreit von Erdensorgen.
Friedvolle Stille...

Ich - mag kein Grab.......*isa

Frühling

Frühling ist,
und Sonnenstrahlen
glitzern durchs Geäst.
Blüten erst
und Blätter dann,
Frühling sprießen lässt.

Krabbelkäfer,
Bien`gesumm´
Aug´ und Ohr erfreuen.
Mäuschen piepst
und Amsel singt,
Frühstücken im Freien.

Kuchenteller,
Kaffeeduft,
Ach, ist das nicht herrlich?
Gräserrascheln,
Vogelruf,
Nur Du fehlst noch.
Ganz ehrlich. *isa

Autor: Heupferd

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