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H a u s m u s i k

Wie war das eigentlich früher,

als wir weder ein Telefon, einen Fernsehapparat, einen Schallplattenspieler, geschweige denn einen Computer mit Streaming- und YouTube-Möglichkeiten hatten? Wie haben wir da eigentlich unsere Freizeit gestaltet? Im Zuge der von der Corona Pandemie bedingten Ausgangsbeschränkungen und der Wohnzimmer- und Balkonkonzerte die jetzt allüberall stattfinden, habe ich mal in alten Fotoalben gestöbert.

Wir haben in der Familie für Unterhaltung selbst gesorgt und Musik mit großer Freude einfach selbst gemacht. Es mussten gar keine besonderen Anlässe sein, ein freier Sonntagnachmittag, ein Ferientag ...

Genau bestimmen kann ich es nicht mehr, dieses Foto vom gemeinsamen Musizieren muss etwa 1955 entstanden sein.

Ungefähr 1965, wir sind alle inzwischen ein ganzes Stück gewachsen.

Gesungen wurden z.B. mehrstimmige Madrigale aus der Renaissance, Volks- und Kunstlieder.

Besonders viel musiziert wurde natürlich in der Advents- und Weihnachtszeit. Lange, dunkle Abende, wie gesagt ohne elektronische Unterhaltung, boten reichlich Gelegenheit dazu. Vater und Brüder hatten wunderbare, volle, warme Bassstimmen.

Ich erinnere mich, dass ich begleitet von meiner Schwester Hanna am Klavier, gern von W.A. Mozart „Das Veilchen“ gesungen habe.

...klick hier, dann kannst du das Lied hören!

Für mich und meine Geschwister war das während unsere ganzen Kind- und Jugendzeit im Elternhaus selbstverständlich. Beim Stöbern im Fotoalbum bin ich auf noch ältere Fotos gestoßen. Dabei wird mir im Nachhinein klar wie sehr das Vorbild unserer Eltern prägend war. Hier sehen wir sie, das muss etwa 1922 gewesen sein, mit ihrem Tanzkreis der Jugendbewegung.

Und 1928 als junges Ehepaar...

Und noch eine Generation älter. Der mütterliche Großvater war ein begnadeter Harmonikaspieler, der mit Tanz- und Volksmusik einen ganzen Saal unterhalten konnte.

So war das in meiner Kindheit. Und bei Euch liebe Feierabendfreund* innen? Woran erinnert Ihr Euch an langen Abenden ohne Elektronik?

Autor: sternwald

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