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Die goldene Au

...oder Liebe mit Frühlingsgefühlen

Die Ortenau, die auch die

„ Goldene Au“

genannt und in der ich seit jetzt 40 Jahren mit einigen Unterbrechungen lebe, hat diesen Spitznamen weg. Eine Region im Südwesten Deutschlands, welche sich die Grenze in der Mitte des Grünen Stromes mit Frankreich teilt - und in einer geschützten Lage im Oberen Rheintal zwischen dem Schwarzwald und den Vogesen liegt und durch die Burgundische Pforte, die dem warmen Mittelmeerwind erlaubt, für ein fruchtbares warmes Klima zu sorgen, ergibt im Resultat die
„Goldene Au“

Liebe mit Frühlingsgefühle

Wenn morgens in der Frühe noch unterm klaren Sternenhimmel die Amseln voller Lust ihre Liebeslieder anstimmen.
Wenn die Hasen auf dem kurzen Grün zwischen gelben Schlüsselbündchen und lila Fleischblumen Purzelbäume schlagen.
Wenn die Rehe die aufgehende Sommersaat genießen.
Wenn die Magnolienblüten aufplatzen und zarte Blättchen durch laue Lüfte getrieben, wie große Schneeflocken auf uns herab schweben.
Wenn die Autos gemütlich rechts und links von klingenden Osterglocken begleitet, ihre Straßen befahren.
Wenn die Trauerweiden an gelben Zweigen frische grüne saftige Blättchen ansetzt.

Wenn Kirsch-,- und Zwetschgenbäume sich in eine reine weiße Weste hüllen.
Wenn die Kastanien Kerzen aufstecken.
Wenn jeder Busch und Baum im Wald grüner als sein Nachbarn sein will und Windbuschröschen sich mit dem Bärlauch um die besten Plätze am Waldboden streiten.
Wenn die Märzenbecher so laut klingeln, dass die Igel aus dem Winterschlaf erwachen.
Wenn die Reben aus dem Boden Kraft sammeln um eine edle Flüssigkeit zu speichern.
Wenn Schmetterlinge vor Glück nicht wissen welche Blüte sie zuerst anfliegen sollen
und in unserem Bäuchen Unsinn anstellen.
Wenn Bienen und Hummeln mit ihrer Arbeit beginnen und im Honigrausch brummen und summen.
Wenn die Menschen vor den Cafés in der Sonne sitzen und sich zulachen.
Wenn die Italiener in den Eisdielen ihr „O sole mio“ anstimmen,
ja, dann ist der Frühling in der Goldenen Au eingekehrt
und die Liebe schleicht sich peu à peu in alte und junge Herzen ein.

Autor: Fiddigeigei

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