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Wanderung vom Feldberg zum Schluchsee


Cha mer sich am Lebe freue
we mer hinterm Ofe müpft,
we mer wie ne Vogelscheue
nie de Fueß zum Laufe lüpft?

Fuulis Fleisch isch nie zum Sege,
würgt eim d‘Schnuufi, stihlt eim d‘Luscht.
Use mueß mer! Sich bewege,
sell isch guet für Buuch un Bruscht

Uf! Ihr rechte Wandervögel,
flieget use ussem Nescht
Noch de alte guete Regel:
´s Wandere isch so Allerbescht !

Mit diesem "Wanderliedli" von unserem Mundartdichter „Gerhard Jung“ begrüßte uns Doris – rixsi am Treffpunkt.
~ ~ ~

Ja, wir freuten uns des Lebens, freuten uns auf eine schöne Wanderung und all den Eindrücken mit lieb gewonnen Freundinnen! Wir sind ausgeflogen und haben den ganzen Tag geschnattert: „Des Müüli isch gloffe wie gschmiert!“ Aber auch die Füße, denn es ging meist bergab.

Wir starteten unsere Tour beim Caritas - Heim auf dem Feldberg, das früher ein einfaches Holzhaus war und die Jugend beherbergte. Heute ist es ein richtiger Hotelkomplex mit bestimmt allen Annehmlichkeiten für erholsamen Urlaub. Dort beginnen auch einige Wanderwege, unter anderem „der Pfad der vier Elemente“, Wasser, Erde, Feuer, Luft.

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...das Caritashaus

Diesen Pfad sind wir nicht abgelaufen, aber die Natur haben wir trotzdem mit allen Sinnen gespürt. Vor allem freuten wir uns über die herrlichen Ausblicke ins Menzenschwander Tal, auf das gegenüber liegende Herzogenhorn und den Feldberggipfel und später, ein paar Kilometer Fußmarsch weiter, auch den Schluchsee, unser Ziel.

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...das Menzenschwander Tal
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...das Herzogenhorn
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...der Feldberggipfel
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...Schluchsee in Sicht

An einer Schutzhütte machten wir erst einmal gemütlich Rast. Die Sonne stand so erbarmungslos über uns, dass sich einige in die finstere Hütte verkrochen.

Auch eine drehbare „Partnerbank“ musste ausprobiert werden. Überall an schönen Aussichtspunkten im Schwarzwald sind bequeme Bänke und Liegen aufgestellt.

Zehn Damen haben sich auf den Weg gemacht, die bestimmt von weitem zu hören waren. Unterwegs wurden wir sogar von anderen Wanderer gefragt, was uns denn so fröhlich machen würde! „Dumme Frage - mitmachen!!!“

Wo waren denn unsere zwei Herren geblieben, die auf dem Feldberg am Treffpunkt dabei waren? Wir trafen sie erst wieder in Aha am Schluchsee.

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...so wurden wir empfangen!

Das Auto von Markus war beladen mit Holz, Flaschen und Gläser, und wir hofften sehr, dass er zusammen mit Gerhard ein schönes Grillplätzchen finden könnte. Leider war dem nicht so, denn überall war das Feuern verboten oder der Platz war Privateigentum.
Wir trösteten uns erst mal mit einem Glas Sekt, denn Doris kredenzte uns ihren Feier@bend – Einstand! „Zum Wohl, liebe Doris und mach weiter so, du machst das super!“

Das letzte Stück zu Fuß führte uns am Schluchsee entlang und wie gerne wäre die Eine oder Andere ins kühle Wasser gesprungen. Leider hatten wir das dafür nötige Badezeug nicht im Rucksack, sondern unnötige Steaks und Grillwürste!

Wir fanden alle einen Schattenplatz beim Kiosk, wo wir uns nach Lust und Laune versorgen oder das mitgebrachte Vesper verzehren konnten.

Auch die Bahn- und Busfahrt zurück auf den Feldberg war von Doris bestens organisiert. Nur das Abstempeln der Billets hatte sie vergessen, was die Kontrolleurin heftig bemängelte. Aber unserer geballten Charmoffensive konnte oder traute sie dann doch nichts entgegen zu setzen und wir kamen ohne Strafe davon!

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...Bahnhof Aha
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...Bahnhof Bärental

Das verpatzte Grillen nimmt die Berichte – Schreiberin auf sich, die dafür fotografiert hat, aber auch ohne Grillen hat an diesem Tag alles gepasst, finde ich jedenfalls.

Autor: shanai

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