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Herbst Radtour im Sundgau

Eine sehr schöne Radler – Tour hat Bernard in seiner Heimat für uns ausgesucht. Sie war abwechslungsreich mit schönen Ausblicken, sehr anspruchsvoll und wie immer mit Highlights gespickt!

"Aber Bernard, dass sich dort Fuchs und Hase "gute Nacht" sagen, glaube ich dir nicht!"

Treffpunkt war in Hagenthal-le-Bas bei der Kirche. Die Sonne hatte bei unserem Eintreffen bereits alle Nebelschwaden verdrängt und strahlte um die Wette mit unseren Gesichtern.

Wir radelten nach Leymen und danach der Bergkette entlang, wo das hügelige Gelände anfing. ‚Um´s Umeluege‘, mit kleinen Sammelpausen, befanden wir uns in Rodersdorf, Schweiz, unverkennbar an dem Häuserschmuck mit Fahnen.

Auf unserem Weg konnten wir insgesamt drei Burgen ausmachen; die Landskron über Leymen, die Burg bei Burg und etwa eine Stunde später die Burg oberhalb von Ferrette. Da erinnert man sich sofort an die herrlichen Wanderungen, die wir hier schon mit Bernard unternommen haben.

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...Landskron über Leymen
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...die Burg über Burg

Das Flüßchen Ill wurde auch überquert, das sich im Oberlauf noch sehr unscheinbar zeigt.

Bei Oltingue machte Bernard mit uns einen „Schlänker“ ins Abseits, der sich als Highlight heraus stellte. „Eglise Saint Martin des Champs“ (Sankt Martin im Feld) aus dem XIVe Jahrhundert. Sie war die Mutterkirche der ganzen Umgebung aus der ersten Zeit des Christentums im Sundgau und wir konnten sie sogar besichtigen! Ausgrabungen brachten Bau- und Anbauphasen zwischen dem 7. Und 15. Jahrhundert ans Tageslicht. Besonders gut erhaltene Wandmalereien aus dem 15. Jhdt. im Chorraum konnte man bestaunen, ja, und auch ein Skelett in einem offenen Grab. Dieser Ort zählt zu den Mythischen Orten am Oberrhein, unserem Dreiländereck!

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...Eglise Saint Martin des Champs
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...die mythischen Orte des Dreiländerecks

Dann konnten wir es kaum erwarten, bis wir an unserem Restaurant „Burahouse“ in Werentzhouse eintrafen, waren wir doch bereits fast 3 Stunden unterwegs. Auch das Restaurant ist erwähnenswert mit seinem Intérieur! Ob man sich da in einem Museum oder Restaurant befand, hätte man sich schon fragen können. Nun, gespeist haben wir vorzüglich, konnten uns aber nicht satt sehen was da von der Decke hing und herum stand!

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...alle Wände waren bemalt
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...altes Werkzeug hing geschmückt an der Decke
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...eine Ecke
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...die Sundgauer Tracht

Bernard führte uns noch zu dem dritten Highlight „das kleinste Museum“ im Sundgau oder in Frankreich, „le Musée des amoureux“ (Museum der Liebenden). Man muss es gesehen haben mit den hunderten von Postkarten, Fotos, Figuren und Bildern – alle mit dem Thema „Liebe und Sehnsucht“, geschrieben und versandt zu allen Zeiten und ganz besonders in Kriegszeiten. Oft wird diese Schreibkultur in unserem PC- Zeitalter sicherlich nicht mehr verwendet, umso schöner ist es, sie zu betrachten.

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...le Musée des amoureux
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...jung und ...

Noch einmal war ein Hügel bei Bettlach zu überqueren, dann ging es gottlob nur noch bergab über Hagenthal-le-Haut zu unserem Startpunkt am Morgen. Wir kamen alle wohlbehalten und zufrieden an. Herzlichen Dank Bernard, das war eine wunderbare und erlebnisreiche Tour!

Die Fotos sind von Roland - Kermet, Wolfgang - speiche und Käthe - shanai

Autor: shanai

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