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Unsere Berlinreise

"Berlin ist eine Reise wert............."

das haben schon Millionen Touristen gesagt, und ebenso viele werden es noch nach uns sagen.
Am Montag mit der Frühmaschine ab Basel, 11 FA-Mitglieder machten sich auf den Weg, die Bundeshauptstadt zu erobern.
Gleich nach der Landung, befreit von unserer Kofferlast, begann am Bahnhof Zoo unsere Kennenlern-Tour mit einem Wahrzeichen Berlins, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, von den Berlinern liebevoll "Hohler Zahn" genannt. Die beeindruckenden Mosaike aus der Kaiserzeit versetzten uns kurz in die "gute alte Zeit", die "angeblich besser" war. Den Kontrastpunkt setzte der vom Stararchitekten Eiermann gebaute Kirchenraum nebst Turm, dessen mehr als 20.000 unitäre Glasbausteine im franz. Chartres hergestellt wurden. Sie strahlen Ruhe und Harmonie aus und lassen den hohen Lärmpegel der Millionenstadt Berlin vergessen.

Eine Gedenkminute am Breitscheitplatz war uns ein Anliegen und hielt uns vor Augen, wie hoch der Preis der Freiheit ist.
Ein Besuch im Europacenter zeigte uns die "Uhr der fließenden Zeit" und gab erste Hinweise auf der Shoppingmöglichkeiten der Megacity.

Vorbei am Elefantentor, dem Eingang des Zoologischen Gartens, ging es Richtung Hotel Ambassador/Sorat zu Zimmerbezug und Ruhepause.

Gut erholt von der frühen Anreise durften wir im nahegelegenen Restaurant "Berlinchen" typische Berliner Küche genießen und die ersten "Berliner Weiße mit Schuss" - grün für Waldmeister und rot für Himbeersirup - fanden begeisterte Abnehmer. Es sollte nicht der einzige Besuch gewesen sein.
Weil Berlin ja zu jeder Tageszeit interessant ist, unternahm eine kleine Gruppe noch einen Abendbummel ums Quartier.

Der 2. Tag begann mit einem erlesenen Frühstücksbufett"a la Sorat", das keine Wünsche offen ließ.
Der 100er Bus (Alternative zu Hopp on Hopp off) brachte uns an die schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Hier teilte sich die Gruppe in Fussgänger & Busfahrer. Auf unserem Weg lagen das Reichstagsgebäude mit seiner in der Sonne glänzenden Kuppel, Angelas Amtssitz - das Kanzleramt, das Brandenburger Tor und das teuerste Hotel Berlins, das Hotel Adlon. Die Fußgänger machten noch Halt vor dem russischen Ehrenmal, eine Erinnerung an die schweren Zeiten Berlins.

Gemeinsam ging es dann in den Berliner Dom, der grössten Grabstätte der Hohenzollern, gleichzeitig Abdankungskirche für alle Größen aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Der Dom wurde 1893 von Kaiser Wilhelm II. in Auftrag gegeben und im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Nach seiner vollständigen Wiederherstellung erstrahlt er seit 1993 in unvergleichlicher Pracht.

Ein Schifffahrt auf der Spree bei strahlendem Sonnenschein und einer kleinen Wanderung durch "Alt-Berlin" machten Hunger auf eine Rast am Alex(anderplatz).

Um das Abendessen kümmerte sich diesmal jeder selbst, denn von der Berliner Currywurst bis zur Berliner Kartoffelsuppe war das Angebot schier unüberschaubar und rund um die Uhr verfügbar.
Höhepunkt des Abends war die neue Show "VIVID" auf der grössten Varietebühne Europas, dem Friedrichstadtpalast. Ein Feuerwerk an Farben, Kostümen, Lichtshows und Aktion mit über 100 Künstlern hat uns alle "umgehauen". Ein "Must-See" wie die New Yorker Times titelte. Können wir nur bestätigen.

Der 3. Tag, zuerst natürlich das Superfrühstück, schickte uns dann in die U-Bahn Richtung Tiergarten, zu KPM. Wer bisher gemeint hat, Porzellan sei nur etwas, wo man Cafe rein und Wurst drauf macht, wurde hier eines besseren belehrt. Die Königliche Porzellan Manufaktur, 1763 auf Wunsch Kaiser Friedrich des Großen gegründet, gehörte neben Kopenhagen und Wien zu den führenden Manufakturen Europas.
Auch heute noch ist KPM Lieferant für Schlösser auf der ganzen Welt, nicht zuletzt die Scheichs sind hier Stammkunden. Weil der Erwerb solch edler Stücke nicht unbedingt unserer Gehaltsklasse entsprach, so durften wir doch im stilvollen KPM-Cafe unsere heiße Schoggi mit Sahne aus original KPM- Tassen genießen.

Das Abendprogramm führte uns ins glamouröse Flair der goldenen 20er Jahre, ins Varieté Wintergarten.
Künstler aus allen Nationen, vom Zauberer bis zum Illusionisten, Hochseilartisten und spektakuläre Turnakrobatik, und das alles bei einem Gläschen Rotwein (auf Wunsch auch mit exquisitem Menü) begeisterte das Publikum. Schon Josefine Baker und Marlene Dietrich gehörten zu den Stars des inzwischen 130 Jahre alten Varietés.
Zum Hotel zurück ging es per Taxi, immer noch die schnellste und sicherste Art, nächtens in Berlin gesund nach Hause zu kommen. Im gemütlichen Vestibül des Sorat Hotels musste dann bei der letzten "Berliner Weiße mit Schuss"
noch die Moritat vom "Sabinchen war ein Frauenzimmer" geschmettert werden, sehr zur Freude der anderen Barbesucher.

Tag 4 und schon der Abreisetag sollte dem Shopping im modernsten Teil Berlins vorbehalten bleiben, dem Potsdamer Platz. Vor 1993 noch Todeszone der DDR, wuchsen nach dem Mauerfall "Wolkenkratzer" mit über 100m Höhe, vornehmlich Stahl und Glas dominieren den Baustil.
Am Potsdamer Platz fuhren in den 20er Jahren 40 elektr. Straßenbahnen und Omnibuslinien über diese damals grösste europ. Kreuzung. Um dem "Verkehrsgewimmel" mit damals sagenhaften 20.000 Fahrzeugen pro Tag eine Ordnung zu geben, wurde 1924 in der Mitte des Platzes die erste Verkehrsampel Europas in Form eines fünfeckigen Turms aufgestellt.

Highlights wie das Cinema Museum, Legoland, Sony Center und die "Mall of berlin ", locken täglich tausende Touristen an.

Dank Wolfgang, der für uns den Kofferservice übernahme, konnten wir "lastfrei" mit der S-Bahn zum Flughafen fahren und schnell durch die Zollabfertigung zu unserem Flieger gelangen.

"Tschüss" - Berlin ist immer eine Reise wert. Wie jede Städtereise war es anstrengend, aber man will ja auch so viel wie möglich sehen. Ausruhen können wir uns jetzt zuhause.
Dank an alle, die mitgeholfen haben, die Reise so angenehm zu gestalten, vor allem an Bernd, der als gebürtiger Berliner viel Insiderwissen unterhaltsam und spannend vermitteln konnte.

Die Fotos zu diesem Bericht hat unser perfekter Berlinführer Bernd geliefert, danke!

Autor: Airfrog

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