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- Die Wanne ist voll - von shanai

"Was soll denn dies bedeuten?"


werden sich einige von euch fragen. Nun, ganz einfach, es handelt sich um einen kleinen See zwischen Schopfheim im Wiesental und Wehr im Wehratal. Er kommt und geht wie es ihm passt.

Natürlich ist dem nicht ganz so, denn wenn sich der See zeigt, wo normalerweise nur eine Wiese ist, benötigt es schon ein paar Ereignisse. Allerdings dauerte es, bis sich um das sagenumwobene, flüchtige Naturereignis des Eichener Sees die Geologen einig waren und alles erforscht war.

Einige mystische Sagen ranken sich um den See was nicht verwunderlich ist. Aber als ein Wunder gilt, dass in diesem See, sollte er zutage treten, kleine Urzeitkrebse (Blattfußkrebse) den Eiern der letzten Population entschlüpfen, allerdings muss dazu das Wasser über 8° warm sein. Diese Kiemenkrebsart gibt es in ganz Deutschland nur noch hier im Eichener See. Liegt der See trocken, auch wenn es Jahre dauern sollte, halten diese Eier in der Mulde durch, bis, ja bis sie sich wieder füllt und zum See wird. Diese Krebse gibt es bereits seit 500 Millionen Jahren. Um sie zu schützen, darf das Gewässer nicht betreten werden. Nun, im Winter wird dies kaum passieren, aber der See kann auch mal im Sommer auftauchen und wäre dann sicherlich ein willkommener Badesee.

Man weiß bis heute nicht genau, wohin er sich entleert, denn es gibt weder einen Zulauf, noch einen Ablauf. Fest steht, dass in etwa 45 Meter Tiefe sich eine Muschelkalk-Karstwanne befindet. Somit gilt dieser kleine See, wenn er sich zeigt, in dem 1771 sogar fünf Menschen ertrunken sein sollen, als kleines Wunder. Auch soll er schon einmal so viel Wasser gehabt haben, dass die Einwohner des unterhalb liegenden Dorfes Eichen Angst hatten, überschwemmt zu werden. Momentan ist er so groß und tief (fast 3 Meter) wie seit langem nicht mehr.

Jetzt komme ich auf den Punkt, denn ich hätte gerne zu diesem Ereignis für unsere Mitglieder eine Besichtigungs – Wanderung angeboten, denn auch das Umfeld bietet schöne Aussichten. Ja, wenn man sich treffen dürfte. So könnt ihr euch wenigstens an den Fotos von Markus erfreuen.

Auch nehme ich dies zum Anlass, die sehenswerte Fotogalerie von Willy zu zeigen, die bei seinem letzten Besuch 2010 entstanden sind.

...klick hier!

Für uns ist es eine schöne kleine Tour, weil wir ganz in der Nähe wohnen, natürlich wie immer ausgerüstet mit dem Fotoapparat. Besonders wenn noch Schnee liegt, oder der Himmel sich gegen Abend verfärbt, sieht das Umfeld entsprechend verzaubert aus. Da könnte man sich schon ein paar Gnome oder Erdmännchen vorstellen, die nach dem Rechten sehen.

Autor: shanai

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