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Künstleratelier Scheurer Brombach

Überall im Kreis Lörrach und weit darüber hinaus fallen die Skulpturen des Brombacher Steinbildhauers Rudolf Scheurer ins Auge, lassen Fantasie zu und haben Widererkennungswert.
Im Juni durften wir den Künstler, seine Frau und sein umfangreiches Lebenswerk - heute eine Stiftung - besuchen.

"Oben auf dem Berg" , wie Rudolf Scheurer sein Domizil nennt,ist ein riesiges Grundstück mit Wiesen, Gärten und zahlreichen Gebäuden.
Hier , zu Beginn des Grundstücks gegrüsst ein Findling mit einem Wegweiser die kunstinteressierten Gäste. Mannshohe Skulpturen säumen den Wegrand und lassen die Vielseitigkeit des Künstlers erahnen.

Ein paar Schritte weiter steht man unverhofft vor einem 8eckigen , dreigeschossigen Turm , hier ist die vom Ehepaar Scheurer ins Leben gerufene " Bildhauer Rudolf Scheurer Stiftung " untergebracht. Sie birgt wahre Schätze aus der Schaffenszeit des Künstlers zwischen 1958-1998, insgesamt 70 Kunstwerke die der Öffentlichkeit auf Dauer erhalten und zugänglich gemacht wurden. Auch der Turm selbst ist eine Werk Scheurers.

Am Rande des grossen Gartens, der Heimat ist für unzählige Werke des Künstlers steht ein Rebhäusle. Hier hat schon der junge Rudolf gerne gespielt und seiner künstlerischen Fantasie freien Lauf gelassen. Es war ihm eine Herzensangelegenheit, dieses Rebhäusle einmal zu erwerben.Das hat er in den 60er Jahren auch geschafft.

Von Frau Scheurer herzlich begrüsst , durften wir uns frei bewegen und die Kunstwerke im Atelierhaus, im Skulpturengarten und im Skulpturenturm bestaunen.
Während seiner Schaffenszeit entstanden über 1200 Werke und 450 Auftragsarbeiten.
Die Materialien Stein, Holz, Bronce - und Aluguss sowie Glas und Terrakotta wurden in unterschiedlichsten Formen zu Kunstwerken.
Dass wir sogar den Künstler selbst begrüssen durften , war ein echtes Highlight. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sein Schaffen vor 6 Jahren beenden und seine Frau beantwortete unsere vielen Fragen.

Walli und Christel bei dem Versuch, der Entstehungsgeschichte einer Skulptur auf die Spur zu kommen.

Soviel Kunst macht hungrig und durstig. Von Frau Scheurer wurden wir mit Nusszopf , Mineralwasser und Apfelsaft verwöhnt.

Rudolf Scheurers Lieblingstiere waren seine Doggen. In fast allen Materialien findet man sie im Skulpturengarten wieder.

Nach soviel Kunst und Genuss bei 32° Hitze war das Bedürfnis nach Kaffee und Kuchen nur noch geringfügig vorhanden. Die meisten wollten nur noch ab nach Hause ins Kühle.
Der Rest der FA-Mitglieder traf sich dann noch im Cafe Storz in Steinen zu einem Eiscafe.

Mein ganz besonderer Dank gilt Frau Scheurer und ihren Helfern, die uns
trotz der grossen Hitze Zugang gestattet haben zu den Werken eines großen Künstlers unserer Heimat.
Danke an Bernd für die schönen, aussagekräftigen Bilder.

Autor: Airfrog

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