Farben, Formen, Flächen
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir der Name Willi Raiber kein Begriff war. Geboren in Wehr (meine Nachbarstadt) und nur so am Rande, ein in der ganzen Stadt bekannter Kulissenmaler bei der Wehrer Fasnacht in früheren Zeiten, da bin ich schon etwas neugieriger geworden.
Da ich mich nicht dazu berufen fühle eine Kritik zu schreiben, stelle ich ein, was ich verantworten kann und jeder darf sich so seine eigenen Gedanken machen, sich über die Farben freuen in der jetzigen tristen Zeit und seiner Fantasie freien Lauf lassen – ist bekanntlich das Schöne bei Kunstobjekten! Die Bilder sind alle sehr dekorativ, besser als Farben, Formen, Flächen kann man diese Ausstellung nicht bezeichnen.
Wir hatten großen Spaß, uns für ein Foto passend zu drapieren, die Gemälde motivierten mich geradezu ein wenig zu arrangieren.
Wir hatten einen sehr schönen, fröhlichen und unterhaltsamen Nachmittag miteinander, die Gemälde mit ihrer Farbigkeit stimulierten. Man bleibt offen, wenn man sich immer wieder etwas Neues zu Gemüte führt und jung, solange man neugierig bleibt!
Der Künstler Willi Raiber hat eine interessante Homepage. Daraus konnte ich ersehen, dass er in seinem jetzigen Wohnort Rheinfelden auch Großprojekte verwirklichte und ganze Häuserfronten, triste Unterführungen und Tiefgaragensäulen verschönerte. Da müsste man ja direkt einmal eine Stadtführung in Rheinfelden machen?
Natürlich schauten wir uns auch die andere Ausstellung „Rheinfelder Postgeschichten“ unter dem Dach des Hauses Salmegg an. Das ist bestimmt für Briefmarkensammler oder Postbedienstete besonders interessant.
Auch sahen wir Zeugnisse der früheren Industrie und mussten feststellen, dass auch Rheinfelden mit mehreren Textilfabriken aufwarten konnte. Wieder Unwissenheit von mir, dachte ich doch in Rheinfelden gab es nur Aluminium - und Wasserkraftwerke.
Wie kann es anders sein, unser Nachmittag endete mit Blick auf den Rhein bei Kaffee und Kuchen im Restaurant Schiff auf der Schweizer Seite – wir mussten dafür nur über die Brücke gehen. Brücken, ja Brücken gehören zu unserer Regio, sie sind wahrlich sinnbildlich für uns! Jetzt bin ich versucht über ‚Brücken‘ zu philosophieren – Schluss!
ein herzliches Dankeschön!
Außerdem habe ich mit Herrn Raiber telefoniert, um seine Genehmigung einzuholen, seine Homepage und seine Gemälde in dieser Form zu veröffentlichen.
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