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Alles echt falsch, aber legal!

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Am Donnerstag, den 29. Oktober trafen sich 14 illustre FA-ler im IIM (International Imaginary Museum) in Rheinfelden, wo wir durch die Besitzerin, Frau Yvonne Bettinger persönlich begrüsst und in Empfang genommen wurden.
Ihre Führung eröffnete sie mit der Erklärung, wie die Idee des IIM entstanden und nach Rheinfelden gekommen ist. Das International Imaginary Museum wurde 1987 vom Piloten und Weltenbummler Bruno Schmed gegründet. Nach Jahrelangem Suchen durch die ganze Welt übernahm die Unternehmerin Yvonne Bettinger Ende 2011 das Fälschermuseum.

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Märchenhaft mutet die Entstehungsgeschichte des Museums an. Ein Freund Schmeds hatte ein vermeintliches Original von Joan Miró für 280 000 Dollar gekauft, das sich wie die Gutachten und Zertifikate als Fälschung entpuppte. So kam Schmed auf die Idee, qualitativ hochwertige und originalgetreue Nachschöpfungen einem breiten Publikum anzubieten. Wenn schon hervorragend gefälschte Meisterwerke nur von absoluten Experten enttarnt werden können, dann könnte man auch den Spiess umdrehen und solche Kopien ehrlich und legal zu einem reellen Preis verkaufen, dachte sich Schmed.

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Heute fälschen rund 45 Künstler, Restauratoren, Autodidakten und Maler im Auftrag des IIM möglichst authentisch Gemälde grosser Künstler. Für 3500 bis 6000 Franken können die Bilder erworben werden – samt Zertifikat, das die Echtheit der Fälschung bestätigt. Damit kein Unfug mit den vermeintlichen Meisterwerken getrieben werden kann, sind diese auf der Rückseite mit einem «Legal Fake»-Stempel gekennzeichnet. Das Format muss vom Original abweichen. Zudem muss der Schöpfer des Werks vor mindestens 70 Jahren verstorben sein: Erst dann erlischt das Urheberrecht.

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Auf rund 100 Quadratmetern werden über 40 gefälschte Gemälde gezeigt.
Bereits im Entree vom Museum stehen Bildfälschungen von Gaugin, van Gogh, Da Vinci und anderen namhafter Künstlern. Vom treuherzigen Blick der Mona Lisa wird man bereits im Eingang in den Bann gezogen. Man geht an ihr vorbei und sie schaut uns immer noch nach. Spätestens hier fragt man sich, wie ist das möglich.
Frau Bettinger erklärte uns, dass Leonardo da Vinci ein ganz genialer Künstler gewesen sei. Er sei der erste gewesen, welcher beim Malen die sogenannte 3D Technik angewendet habe d.h., er malte zwei absolut identische Bilder, das eine in einer leicht blasseren Weise als das Andere und legte sie schlussendlich übereinander, sodass ein Bild daraus entstand. Mit einer winzigen Augenkorrektur beim zweiten Bild entsteht daher beim Betrachter der Eindruck, dass Mona Lisa uns ständig beobachtet.

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Habe im Internet den folgenden interessanten Link dazu gefunden.
...klick hier

Nun beschäftigt uns die Frage wie kam man den Fälschern auf die Spur.
Dass es selbst unter den Fälschern auch geniale Künstler gibt ist unbestritten.
Hier kommt nun die Verschiedenheit der Menschheit manchem Künstler in die Quere. Selbst dem besten Nachahmer gelingt es nicht Pinselstriche gleich so nach zu ziehen wie der wahre Künstler es gemacht hat. Auch spielt die Farbauftragung und Dichte eine grosse Rolle. Man bedenke dabei, dass Leonardo da Vinci zu seiner Zeit eine ganz andere Farbzusammenstellung hatte wie sie heute erhältlich ist. Alle diese Kriterien sind nur mittels Lupe, Mikroskop und chemischen Analysen überprüfbar und führen schlussendlich zum Urteil Fake oder Echt.

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Darüber gäbe es noch viel zu erzählen, aber das würde den Rahmen endgültig sprengen. So belasse ich es auf dieser Kurzfassung, möchte jedoch nicht unterlassen hier unserer Führerin, Frau Bettinger für die witzige und blumige Einführung in die wahre und falsche Kunstwelt ganz herzlich zu danken.

Für Interessierte, welche die GOFA Gallery of Fake Art besuchen möchten hier den Link: ...klick hier

Euer Charly-Obelix2011

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Autor: obelix2011

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