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Basler Fasnacht zum Charivari

Gute vier von insgesamt 72 Stunden Basler Fasnacht haben wir Sechs zusammen erlebt. Der Dienstag gestaltet sich etwas anders, als der Montag und Mittwoch, wo die großen Cortège (Umzüge) an den Zuschauern vorbei defilieren. Wir waren die ganze Zeit in Bewegung und suchten die sehenswerten Orte auf.

Zuerst schauten wir uns die Requisitenausstellung im Kasernenhof an. Da konnte man die ideenreichen Wagen gut studieren. Sie standen in Reih und Glied. Langsam sammelten sich die dazugehörigen Gruppen, stärkten sich, schwatzten und lachten. Wir rätselten manchmal was das eine oder andere Wort bedeuten könnte – ja, ‚Schwyzerdütsch‘ hat es in sich!

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...Pferde waren ein großes Thema

Dann schlenderten wir über die Rheinbrücke in die Innenstadt, vorbei an Pfyffer und Drümmeler, kleinen und größeren Aufmärschen. Viele Familien waren unterwegs mit perfekt gestylten kleinen Binggis (Kinder), stolzen kleinen Trommler und Hästräger – früh übt sich, denn die Tradition soll weiter bestehen bleiben. Der Dienstag gehört hauptsächlich den Charivaris, den Schyssdräggzügli, wie es auf Schweizerdeutsch heißt. Natürlich marschieren auch die großen Guggen durch die Stadt. Ihre Auftritte haben sie erst am Abend auf den bereits aufgebauten Tribünen an den verschiedenen Plätzen. In dieser Zeit schlendern dann die kleinen Pfeiffer- und Trommlergruppen durch die schmalen Gässchen in der Altstadt.

Unser Weg führte uns auf den Münsterplatz, wo die kunstvollen Sujets (Laternen) der verschiedenen Cliquen zu bestaunen waren. Jede Clique behält ihr Motto bis zum Morgenstreich, am Montag Schlag 4:00 Uhr am frühen Morgen, unter Verschluss. Viele lokale und auch weltweite Themen wurden fantasievoll dargestellt. Wenn man auch nicht alles verstehen oder erfassen konnte, musste man doch die künstlerischen Arbeiten bewundern.

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..."China kommt", wird hier ausgespielt
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...Debatte über Insekten als Nahrung

Im Hof des Museums der Kulturen war eine Ausstellung über die Geschichte der Basler Fasnacht. Immerhin wurde dieses Ereignis, das einzigartig gefeiert wird und zur Basler Identität gehört, zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben.

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...letzter Blick zum Münsterplatz

Langsam aber sicher kroch uns die Kälte in die Glieder. Deshalb machten wir uns auf den Weg zurück, denn wir wollten in die "Rätz – Stadt" (Narrenkeller) in den Untergrund absteigen. Leider war diese noch nicht offen, dass wir gezwungen waren, eine andere Bleibe zu suchen. Auch diese war schnell gefunden, wo wir uns bei heißem Getränk, Mehlsuppe oder Wurst, die uns schon eine Weile „gluschdig“ machte, wieder aufwärmen konnten.

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...Blick zur Mittleren Rheinbrücke
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...Liane und Charly sind uns über den Weg gelaufen
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...endlich an der Wärme

Autor: shanai

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