Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Regionaltreffen im Mai 2022

Wir besuchten das Musée de la moto (Motorradmuseum)
in Bantzenheim / Elsass







Elfie / schalom hat freundlicherweise
den Bericht übernommen und hat sogar
den Eintrag ins Gästebuch für uns
geschrieben. Herzlichen DANK, Käthe!

Das erste Oldtimer-Motorradmuseum, wo Liebhaber alter Motorrad-Modelle einen Eindruck des Fahrgefühls dieser alten Maschinen gewinnen können.

Es sind hier durchweg Motorrad-Oldtimer, überwiegend aus den Jahren von 1920 bis 1960, zu sehen. Also aus Zeiten, wo es noch keine Helmpflicht gab und man sich den Fahrtwind durch die Haare wehen lassen konnte.

Harley Davidson-Motorräder oder Rennmaschinen japanischer Bauart wird man vergeblich suchen. Im Mittelpunkt stehen französische Motorräder der Marken: RAVAT, WONDER oder PEUGOT, die heute jedoch selten auf der Straße zu sehen sind. Aber das macht gerade den Reiz der Ausstellung aus, stammen die heißen Öfen doch aus einer Zeit, als man für die Reparatur nur einen Schraubenschlüssel, einen Schraubendreher oder vielleicht mal einen Hammer benötigt hat.

In dieser Ausstellung wird diese einzigartige Sammlung perfekt in Szene gesetzt und die Geschichte der Zweiräder und deren Entwicklung ausführlich dargestellt. Jedoch geht „La Grange à Bécanes“ noch einen Schritt weiter und ermöglicht ihren Besuchern ein einzigartiges, emotionsreiches Erlebnis auf dem Sitz eines Motorrad-Oldtimers.

Als Museum bietet die Motorradscheune ihren Besuchern in der „Werkstatt“ die Möglichkeit, Einzel- und Ersatzteile zu finden, ein wertvoller und ganz besonderer Ort für jeden Sammler, Bastler und all diejenigen, die einen geerbten Motorrad Oldtimer fahren.

Das Motorradmuseum „La Grange à Bécanes“ – Die Motorradscheune – wurde am 02. April 2013 eröffnet unter der Initiative von den sechs Gemeinden des Verbandes Porte de France Rhin Sud: Chalampé, Bantzenheim, Ottmarsheim, Hombourg, Petit-Landau, Niffer.

Das Museum „La Grange à Bécanes“ befindet sich in einer ehemaligen 750 qm großen Scheune, die vollständig renoviert wurde und nun der Geschichte des Motorrads gewidmet ist. Wobei der Ausdruck „Scheune“ wohl eine vornehme Untertreibung für das "Musée Rhenan de la Moto“ ist. Der Zusatz „Collection Lemoine“ verweist auf den Spender Raymond Lemoine, der bereits im Alter von 20 Jahren mit dem Sammeln alter Motorräder begann. Raymond Lemoine wurde 1928 in Mayenne geboren und erbte von seinem Vater die Begeisterung für Motorräder. Im Jahr 2006 spendete er der Gemeinde Bantzenheim über 90 antike Motorrad-Modelle. Seine Sammelleidenschaft galt vor allem Motorrädern der Marke RAVAT aus Saint-Étienne (Loire).

Da das Museum erst ab 14:00 Uhr öffnete, starten wir unsere Tour gleich beim Essen im Restaurante de la poste, Bantzenheim.

Gestärkt und in freudiger Erwartung schlendern wir den kurzen Weg vom Restaurant zum Museum, bezahlen unsere 3,50 Euro Rentner-Eintrittsgebühren und machen uns auf den Weg durch die Gänge um die Oldtimer Vehicle zu bestaunen.

Vor lauter Begeisterung übersehen wir bei zwei getrennten Gängen die Bezeichnung „blauer Pfeil“ und „roter Querbalken“ und hätten fast den falschen Weg genommen.
Nun weiter auf dem „richtigen“ Weg, vorbei an den Marken wie
RAVAT ER 21 - TERROT - HUCO - WONDER - TALBOT - MERCIER - MONET GOYON - RAVAT mit Seitenwagen.

Auf einem exponierten Platz steht ein einzelnes RAVAT Motorrad, der Helm hängt einladend am Lenkrad und schon sitzt Käthe und Anne Marie (natürlich nacheinander) auf dem Motorrad zur Abfahrt gerüstet. Mich ärgert, dass ich einen engen Rock anhatte und nicht auch aufsteigen konnte.

Nun kommen wir in ein kleines „Cinema“ und sehen das Video eines Motorrads mit Seitenwagen. Mit etwas Phantasie konnte man in der Kurve das Feeling der Fliehkraft spüren.

moto
...Markus, einer der beiden Fotografen

Auf dem weiteren Weg zur „Werkstatt“ kommen wir an (nicht motorisierten) Kuriositäten vorbei.







RAVAT DAINTY
„Wilderer-Fahrrad“,

Baujahr 1930:

ausgestattet mit Vorrichtungen
zum Befestigen von z.B.:
Hammer, Säge, Gewehr,
Tierfallen, Kescher,
Käfig u.a. Gemeinheiten



"Don Camillo" lässt grüßen:

RAVAT 125 CC Type U Eccléstiatique,
125 Kubikzentimeter, Baujahr 1923.
Spezielles Modell für den Ortspfarrer:
Der Motor ist auf beiden Seiten abgedeckt,
damit die Soutane nicht vom Riemen
erfasst werden kann.

Jetzt sind wir im Ersatzteillager angelangt und unsere männlichen Teilnehmer suchen sich in Gedanken schon die geeigneten Teile aus. Na ja, träumen darf man (Mann).

moto
Henri, unser zweiter Fotograf

Gegenüber des Lagers auf der linken Seite sehen wir zum Abschluss noch besondere Modelle wie z.B.:
Lambaretta 1955 - Gnome Rhóne 1954 - Peugot P105

Zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts brachte der technische Entwicklungsstand der damaligen Zeit bemerkenswerte Innovationen im Motorradbereich mit sich, wie Reifen, Motore, Rahmen, Räder, Scheinwerfer, usw.

Mit viel Technik und weiteren Eindrücken „zugedröhnt“ verließen wir das Museum und amüsierten uns zum Ausgleich an unseren Spiegelbildern an der Außenwand des Museums.

Bei einer Außentemperatur von 32 Grad Celsius und Gewitterstimmung (nein, nicht falsch verstehen, bei uns war die Stimmung super) hatte keiner noch Lust auf weitere Outdoor-Aktivitäten und wir verabschieden uns mit einem lauten „macht es gut, bis auf bald“.

Autor: Feierabend-Mitglied

Artikel Teilen


Artikel bewerten
4 Sterne (11 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


7 6 Artikel kommentieren

Regional > Basel > Basler Dreiländer Träff > Basler-Dreiländer-Träff 2022 > Regionaltreffen im Mai 2022