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Der Dom zu Arlesheim und Ermitage.


Es ist mir nicht bekannt ob devel / Hanspeter gewusst hat, als er diesen Anlass ins Programm genommen hat, in welches Labyrinth von Europäischer Geschichte er sich hier begibt.

19 junge Senioren und kecke Seniorinnen trafen am Bahnhöfli Arlesheim gemäss Aufgebot am Freitag 14. Mai 2010 ein. In wenigen Schritten war man auf dem Domplatz. Unser kompetenter Führer und Organist erwartete uns ob der Treppe.

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Ein Schmuckstück - wo gibt es das sonst noch - ein Dom in einem Dorf?
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Die erste Hälfte der Teilnehmer trafen sich schon im SBB, Basel
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auf dem Weg zum Dom
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Oh, der Treffpunkt war am Dorfplatz nicht hier - shanai hat nicht aufgepasst!

Der Dom ist nicht nur ein Barock - Renaissance Kirchgebäude aus dem 16. Jahrhundert. Es ist auch ein historisches Denkmal. Um 1500 war Arlesheim ein kleiner Weiler von ca. 200 Einwohnern als der Bischof den Auftrag gab hier Dom und Domherrenhäuser zu bauen. Wenn man die ganze Geschichte von Fürstbischof von Basel mit seiner Armee und die Zusammenhänge der Adelsfamilien im Elsass, Markgräflerland und Bistum Basel erfährt, wird das Ganze zu einem Aha Effekt und Kurs in Europäischer Geschichte. Die Teilnehmer dieses Anlasses haben dies erfahren, bei der Führung im Dom mit seinen Renaissance Bildern und Fresken und der letzten noch mit Originalteilen versehenen Silbermannorgel. Am 31. August 1761 wurde sie eingeweiht. 1959/1962 wurde sie restauriert.

Unser Führer war auch noch Organist. Nach einer theoretischen Einführung und Bemerkungen auf was wir achten sollen, gab er uns dann mit fünf kleinen Musikstücken eine Kostprobe dieser Orgel, die als Besonderheit ein rückpositives Echo hat.

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Innenraum - herrlich leichter fast anthroposophisch pastellfarbiger Rokoko
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Der Altar - kultischer Mittelpunkt, ohne schwerfälliges Übergewicht
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pastellfarbige Deckenfresken von Giuseppe Appiani 1760
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alle Künstler waren Italiener
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Die Orgel zu Arlesheim ist noch die einzige Silbermannorgel in der Schweiz und kann im Jahr 2011 den 250. Geburtstag feiern
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welch ein Genuss und Andacht beim Orgelspiel!
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Stuck und Schnitzerei in harmonischer Ergänzung - der Altar mit ital. Marmor
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goldene Krone und das Auge Gottes über dem Altar

Nach dem Rösti - Mittagessen im Hotel Ermitage besuchten wir mit Wetterglück den Landschaftspark Ermitage. Auf geschlungenen gut angelegten Wegen kam man an Höhlen und Grotten vorbei. Hatte da und dort gute Ausblicke in das Tal und das Dorf. Auf dem höchsten Punkt thront die Burg und teilweise Ruine Birseck, bis fast ins 19.Jahrhundert der Sitz der Herren und Familien von Andlau.

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rustikal und gemütlich war es in der Röstibeiz "Ermitage"
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das hatten wir auch noch nie - Brot in "de Schlabbe"!

Dann nicht vergessen die verschiedenen Orte im Park, die Kraftorte. Hätten beide Referenten alles darum herum und das wieso, auch vorgetragen, hätte der Anlass nicht einen halben Tag gedauert sondern zwei Tage. Die Adelsfamilien von Andlau, die heilige Odilia, die Familien von Ligertz, Meternich, Napoleon usw. All dies hat mit Dom und Landschaftspark direkt oder indirekt etwas zu tun.

Ermitage...klick hier

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auf in den Landschaftspark
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dort wollten wir hin - auf die Burgruine Birseck
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Hortus - Oscar führte uns durch die Ermitage und erläuterte die Geschichte
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die Geologie
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die Kraftorte
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und Biologie
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außerdem hatten wir eine schöne kleine Wanderung in gesunder, geladener Luft
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Die stärkste Kraftquelle konnte man unter diesem Dach spüren - Oscar ließ es uns erleben!
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Ich hoffe dass alle Teilnehmer alles gehört und gesehen haben was sie erwartet haben.

Übrigens Conrad von Andlau hat in Freiburg Hugstetten beim Schloss einen ähnlichen Garten erstellen lassen. Auch dieser Park soll in absehbarer Zeit restauriert werden.
Oscar Frey

Die Fotos sind von
Winterjasmin - Sadia
shanai - Käthe

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zwei die es sich gemütlich machten
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wunderschöne Ausflugsziele "der Dom zu Arlesberg"
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und die Ermitage mit Burg Birseck
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Autor: Hortus

Bewertungen und Kommentare

27 Bewertungen
1 Kommentar(e): noch nicht möglich!

Christkindle schrieb am 27.05.2012:
Jetzt muß ich doch meinen Kommentar abgeben. Der Bericht ist ja prima und manchmal konnte ich sogar schmunzeln. Ja, das Brot im Schlappe serviert zu bekommen, ist doch außergewöhnlich. War das Brot mit oder ohne "Käs"? Auch die Fotos sind wunderschön, dank der tüchtigen Fotografen. Ich sage jetzt einfach ein generelles Dankeschön denen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben. Kompliment und liebe Grüße Christel

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