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Strohskulpturen-Festival in Höchenschwand

" S t r o h " ?? was kann man damit schon machen ? fragte der kleine Ralf seine Mutter, als sie ihm vom Strohskulpturenfestival erzählte. Nur der Hinweis, dass man damit Traktoren, Tiere und sogar ein Feuerwehrauto "basteln" kann, haben ihn schliesslich überzeugt.
Daß dort auch "'s Äffle und 's Pferd", die 2 spaßigen Representanten des SWR zu sehen sind, das hat ihn dann echt neugierig gemacht.

Oben im "Dorf am Himmel" angekommen, war dann die Begeisterung über all die tollen Skulpturen groß.

Hierhin führte auch der Weg unserer Feierabend-Gruppe Basel u. Dreiländereck.
Strahlend blauer Himmel, ein fantastischer Blick auf's schweizerische Alpenpanorama aber coole 8°C, was uns schnell ins Jäckchen schlupfen ließ.

Das als Wettbewerb ausgeschriebene Festival hat schon Tradition seit 2001. Örtliche Vereine, z.B. die Landfrauen, die Feuerwehr u.v.a. werkeln und zimmern schon ab Juni mit ausgefallenen Ideen an den Skulpturentwürfen. Am Ende des Festivals gibt es eine Prämierung, was den Ehrgeiz natürlich fördert.
Meist sind es die Männer des Dorfes, die für das Gerüst der Skulpturen sorgen, die Frauen und Kinder "ummanteln", kleben und formen dann das
Gebilde mit Stroh.
Lebensgroß, oft beweglich, mal mit Musik oder Geräuschen unterlegt, müssen die Kunstwerke 5 Wochen Sonne, Wind und Wetter standhalten. (8.9.-13.2019)

Direkt neben dem Gelände für die Strohskulpturen lädt ein Bauernmarkt, gut mit Schwärzwälder Spezialitäten und allem, was man auf dem Lande so braucht, zum Einkauf ein. Eine Kürbisausstellung mit hunderten Früchten in allen Formen und Farben gibt es ebenfalls zu bewundern.

Auf dem Rahmenprogramm stehen viele landwirtschaftliche Höhepunkte wie z.B. Oldtimertraktoren-Treff, Historische Dreschvorführungen und Musik von div. Trachtenkapellen.

Die lebensgrosse Skulptur "Max & Moritz mit Witwe Bolte" war mein persönlicher Favorit.

Zurück zum kleinen Ralf: fasziniert stand er vor der großen Strohtankstelle, wo Äffle & Pferd gerade ihren Traktor betankten.Dass der Traktor auch noch "tuckerte" und Rauch ausstieß war für ihn das Größte.

Nach dem Besuch von Skulpturen-Festival und Kürbisausstellung ging es,
schon etwas durchgefroren für uns ins "Haus des Gastes" nach Höchenschwand. In Ermanglung eines Kochs - auch hier Personalmangel wie vielerorts in der Gastronomie - machten wir uns über leckere Schwarzwälder Kirschtorte her.

Unsere Wege trennten sich am Parkplatz, die Einen wollten noch zum bummeln nach St.Blasien und die Anderen lieber in Richtung Heimat, bis in die Schweiz.
Dank der schönen Bilder von Bernd können nun all diejenigen, die nicht dabei sein konnten, auch daran teilhaben.

Autor: Airfrog

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