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Gedanken zum Alter und zum Altern

- Altern ist keine Krankheit. Gesunde Menschen sind bis ins hohe Alter nicht wesentlich eingeschränkt.
- Altern ist kein Prozess, der erst im höheren Lebensalter beginnt! Eher stellt er einen Strukturwandel in einem lebenslangen Prozess dar.
- Jeder durchläuft den gesamten Lebenszyklus, jedoch wird altern individuell unterschiedlich erlebt.
- Altern ist mehrdimensional. Mann/Frau unterscheidet u.a. nach

1. Kalendarisches Alter (biographisches Alter)
Steht in den Personalpapieren! Ist eine Messgröße, die die ungefähre Position im Lebenszyklus angibt.
Die WHO unterscheidet zwischen älteren Menschen (60- bis 75-jährig), alten Menschen (75- bis 90-jährig), hochbetagten Menschen (> 90-jährig) und langlebigen Menschen (> 100-jährig).
Die abstrakte Chronologisierung von Lebensläufen, unabhängig von individuellen Bedürfnissen und Zielen einzelner Personen hat Wirkungen im institutionellen Zusammenhang (z.B. Schulreife, Erreichung bestimmter beruflicher Postionen).
Dadurch werden gesetzliche (z. B. Rentenalter) oder institutionelle Normen (z. B. Zulassung zu Positionen und Ämtern) geschaffen, die soziale Ein- und Ausgrenzungsprozesse ebenso wie persönliche Verortungen in der Lebensbiografie (z. B. Zugehörigkeit zu einer bestimmten Generation) ermöglichen.
Zwischen Personen mit gleichem kalendarischem Alter gibt es jedoch enorme Unterschiede hinsichtlich geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit.

2. Biologisches Altern
Das biologische Alter ist ein Gradmesser für den individuellen körperlichen Zustand und die Gesundheit eines Menschen, kann beim selben Menschen in den verschiedenen Organsystemen unterschiedlich sein.
Die Unterschiede zwischen dem biographischen Alter und dem biologischen Alter gründen sich auf Veranlagung und äußere Einflüssen.
Das biologische Alter lässt sich durch geeignetes Verhalten und vorbeugende Maßnahmen beeinflussen.

3. Soziales Altern
Ist als Fremdeinschätzung zu verstehen und wird bestimmt nach den Rechten und Pflichten, die uns in der jeweiligen Gesellschaft eingeräumt werden und dadurch wie wir diese wahrnehmen.
Der Status des Alterns variiert entsprechend den jeweiligen Wert- und Normvorstellungen, ist interkulturell unterschiedlich und einem gesellschaftlichen Wandel unterworfen.
Soziale Aspekte des Wandels sind u.a.
- erhöhte durchschnittliche Lebenserwartung
- überproportionale Zunahme der Hochbetagten
- neue und veränderte Lebensstile
- Wandel des „Erlebens“ des Alters
- Rollenwahrnehmung im Rentenalter

4. Funktionales Altern
Kriterien sind körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Unabhängigkeit, Kompetenz und Gedächtnis in Alltagsfunktionen.

5. Psychologisches Altern
Ist als Selbsteinschätzung zu verstehen „man ist so alt wie man sich fühlt“ und ergibt sich aus dem eigenen Erleben und Empfinden.
Entscheidend sind die Kontaktmöglichkeiten zu anderen Menschen. Mögliche Kriterien:
- Wachheit /Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Veränderungen,
- Vermeidung von stereotypen Vorstellungen von anderen Menschen, Gruppen, Ereignissen und die sich daraus ergebenden Erwartungen.
- Interesse Neues zu lernen
- Toleranz gegenüber der Jugend und Anderen

6. Kognitives Altern
Kognitives Altern bezieht sich auf Gedächtnis, Konzentration, Wahrnehmung, Sprache, Denken, Entscheiden usw. und ist durch günstiges oder ungünstiges Handeln beeinflussbar.
Als günstiges Handeln werden gesehen
- langes Lernen
- körperliche Fitness
- aktive Teilhabe am sozialen Leben
- guter Lesestoff
- vernünftige Ernährung
- Selbstbestimmung bis ins hohe Alter
- bis ins zum Schluss die Dinge selbst erledigen und sich nicht in Abhängigkeit begeben
Sowohl die physikalische und kulturelle Umwelt als auch das Gehirn beeinflussen die Entwicklung des Verhaltens. Andersherum werden durch das Verhalten Umwelt und Gehirn beeinflusst. Spezifische kognitive Funktionen können durchaus eine Zunahme erfahren oder mindestens stabil bleiben

by Aama

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