Komplette Pressemitteilung
- "SPEZIAL: Weihnachten / Soziales"
Einsam zu Weihnachten? Das Internet hilft! - Online-Club www.Feierabend.de: Nutzerzahlen steigen über die Feiertage um bis zu 50 Prozent --
Frankfurt, 22. November 2006 (tac). „Gerade zu Weihnachten hilft das Internet vielen älteren Menschen aus der Einsamkeit.“ Alexander Wild weiß, dass seine Feststellung provoziert, doch der Gründer von www.Feierabend.de, dem größten(*) deutschen Online-Club für Menschen über 50, kann auf eindeutige Zahlen verweisen: In den letzten Jahren lagen die Besucherzahlen bei Feierabend.de am Heiligabend um und den beiden Feiertagen um durchschnittlich 30 Prozent höher als an einem normalen Tag. (*) laut IVW
Insbesondere im „Chat“ ist während der Feiertage viel los: Hier kann man via Tastatur plaudern – mit Feierabend-Mitgliedern in Deutschland und in mehr als 50 weiteren Ländern. Dabei geht es längst nicht nur um Beschäftigung: Via Internet ist es möglich, Gefühle auszudrücken und sich mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht. Dabei kann jeder Surfer selbst entscheiden, wie viel Distanz oder Nähe er oder sie möchte. Manche vorsichtige Annäherung im Chat endete in persönlichen E-Mails und langen Telefongesprächen. Das zeigen die vielen E-Mails, die Feierabend nach den Feiertagen immer wieder erreichen. Alexander Wild: „Dieser Austausch ist gleichberechtigt – deshalb hilft er vielen Menschen mehr als zum Beispiel die Telefonseelsorge.“
Viele Surfer, die das komplett kostenlose Feierabend-Angebot nutzen, haben über den Chat oder die Kleinanzeigen sogar Freunde gefunden, mit denen sie jetzt gemeinsam Weihnachten feiern. Auch einige der 70 Feierabend-Regionalgruppen, die sich in Deutschland zusammengeschlossen haben, feiern das Weihnachtsfest gemeinsam.
Sehr fröhlich geht es zu Silvester bei Feierabend zu: Die rund um die Welt lebenden Mitglieder treffen sich im Netz, um virtuell miteinander anzustoßen. Etwa 50 Prozent mehr Nutzer sind dann gleichzeitig online. Und weil es immer gerade irgendwo 12 schlägt, sausen im Stundentakt herzliche Neujahrswünsche durchs Netz.
„Es ist ein Tabuthema, doch möglicherweise kann das Internet sogar Leben retten“, vermutet Wild. Er verweist auf eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO: Danach steigt die Rate der Selbstmordversuche an den Tagen nach Weihnachten in den Ländern, in denen an diesen Tagen nicht gearbeitet wird, um 40 Prozent. In der Zeit zwischen den Jahren ist die Selbstmordrate bei älteren Männern besonders hoch. Aber auch die Zahl der Suizidversuche bei Frauen steigt in dieser Zeit rapide an. Erinnerungen an frühere Familienfeste und nicht zuletzt die Weihnachtsidylle aus dem Fernsehen machen in diesen Tagen vielen Menschen bewusst, dass sie einsam sind.
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Pressekontakt: Kerstin Hendess • Tacheles Public Relations® Im Sachsenlager 16 • 60322 Frankfurt am Main Tel.: 069/59 79 44 40 • Fax: 069/59 79 44 50 E-Mail: KH@Tacheles-PR.de Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten - vielen Dank.
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