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Gigantotour Hamburg
Unsere Gruppe, knapp 50 Personen fand sich an der Überseebrücke am Vorsetzen ein um an der großen Hafenrundfahrt mit dem Bus teilzunehmen.Unser Begleiter für mehr als 4 Std., Herr Heilmann, erklärte uns von Anfang bis Ende sämtliche Stationen dieser Fahrt, wobei waschechte Hamburger sogar Dinge erfuhren, die sie vorher nicht wussten.
Von der Überseebrücke ausging es auf eine Reise durch die Zeit von mehr als 800 Jahre des Hamburger Hafens. Die Zeit des konventionellen Güterumschlages lebte noch einmal auf.
Die Speicherstadt, der Nikolaifleet, die Lagerschuppen der 50er der HLA die zu einem Museum ausgebaut wurden, vorbei an den alten Kampnagel-Kränen, man meinte den Geruch aus Säcken, Kisten und Fässern zu richen. Danach ein Blick von der Köhlbrandbrücke, aus ca. 60 Metern Höhe, auf das riesige Areal des Hafens.
Mit einer Sondergenehmigung ausgestattet fuhr unser Bus direkt auf die Container-Terminals. Durch die fundierten, fachkundigen Erklärungen von Herrn Heilmann wurde aus dem, für uns , undurchsichtigen Gewusel der Container Carrier und Stapler auf dem Containerkai, ein ineinander fassenendes Präzionsräderwerk. Dieses wurde noch gesteigert als wir auf das Terminal in Altenwerder, dem zur Zeit modernsten in Europa, fuhren. Das Zusammenspiel, der wie von Geisterhand gesteuerten fahrerlosen Transportfahrzeuge und vollautomatisch arbeitenden Verladebrücken, unter denen wir hindurchfuhren, ergab ein logisch-logistisches Ganze. Zum Ende dieser einzigartigen Tour ging es dann noch rund um die Außen und Innenalster.
Die Pause im " Duckdalben International seamen`s club, der von Spenden lebt, beeindruckte uns durch seine Arbeit.
Airbus Deutschland Hamburg
Am Globetrotter-Reisebüro wurden wir von unserem Führer, einem langjährigen Airbus-Mitarbeiter, begrüßt. Nachdem die Sicherheitsüberprüfung abgeschlossen war, ging es mit einem Werksbus auf das Firmengelände.Dort erkundeten wir zu Fuß das riesige Areal und erlebten hautnah die Struktur und Endmontage der Modelle A 318, A 319 sowie A 321. Der Rundgang war, durch die fachkundigen Erläuterungen unseres Führers ein besonderes Erlebnis, denn durch seine Erfahrung konnte er unsere Fragen detailliert beantworten.
Bevor wir in den Besucherpavillion wechselten, wo wir die gesamte Airbus-Modell-Palette auf einen Blick sehen konnten, bekamen wir durch einen Film nochmals einen Einblick in die Technik der Airbus-Luftfahrzeuge.
Nach mehr als 3 Stunden im Werk wurden wir mit dem Shuttlebus zum Ausgangspunkt zurückgebracht. Möglicherweise wird auch die Produktion des A 380 in Zukunft in die Führung mit aufgenommen.
Flughafen Hamburg
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Shuttle-Bus, der LH-Technik, zum Flughafen Hamburg fanden wir uns in der einmaligen Flughafen-Modellschau des Hamburger-Aiports im Maßstab 1:500 wieder ein.Hier wurden uns die Gebäude, die Abläufe bei Start und Landung sowie technische Einrichtungen erklärt. Beeindruckend war die Nachtsimulation, da über 5.000 winzige Leuchtdioden die Gebäude sowie die Rollwege, Start, Landebahnen, Straßen und Häuser der Nachbarschaft illuminierten.
Dann ging es per Bus auf eine ausgedehnte Vorfeld-Tour. Dort konnten wir die bereits im Modell gesehenen Anlagen im Original betrachten. Unter anderem besuchten wir auch die Flugplatz-Feuerwehr und erfuhren interessante Einzelheiten über das Einsatzgebiet. Die eindrucksvollen Löschfahrzeuge konnten aus der Nähe betrachtet werden.
Nach mehreren Stopps ging es nach knapp 3 Stunden zurück zum Ausgangspunkt.
Lufthansatechnik Hamburg AG
Herr Hohensee, langjäriger Mitarbeiter der LH-Technik begrüßte uns im Besucherzentrum. Nach einer kurzen einführung über die verschiedenen Antriebstechniken der Lufthansa Maschinen wurde uns bei " einer Tasse Kaffee " in einem Kurzreferat der Lufthansa Konzern unter den aktuellen Entwicklungen vorgestellt.Die anschließende Vorführung des Films "Lufthansa Basis
Hamburg" vermittelte uns einen Einblick in die Arbeit der LH-Technik. Dann ging es in die Werkstätten für Triebwerksüberholung. An Beispielen wurden uns die dort angewendeten Instandsetzungsarbeiten erläutert. In der Lackierhalle wurde uns erklärt wie und warum Flugzeuge lackiert werden.
Den Abschluss der Besichtigung bildete der Besuch des Überholungszentrum für die Großraumflugzeuge. Wobei man uns darüber informierte, welcher Umfang und Intensivität bei den Überholungsarbeiten notwendig ist, um den hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten.
Großes Moor Westerbeck in Sassenburg
Der Lokführer der Schmalspur-Moorbahn, Herr Schwarz, zeigte und erläuterte uns die Besonderheiten der Moorlandschaft im Gebiet der Gemeinde Westerbeck näher.Im überdachten Wagen führte unsere Tour mit gemütlichen 5 km/h in das Naturschutzgebiet "Großes Moor" und wieder zurück. Dabei sahen wir die Torfabbaugebiete und wie die Flora und Fauna die gegebenen Bedingungen angenommen haben.
Im Naturschutzgebiet angekommen, versorgte uns Herr Schwarz mit interessanten Informationen über die Natur und die Umwelt in der Südheide. Das "Große Moor" entwickelte sich in einer breiten Landschaftssenke und ihren Nebenbecken.
Sehr interessant.
Wind- u. Wassermühlenmuseum Gifhorn
Unsere Führerin, Frau Karwn Witt-Secleng begrüßte uns im weltweit einzigartigen Internationalen Mühlen-Freilichtmuseum, das 16 Mühlen beherbergt. Man spürt die Romantik einer vergangenen Zeitepoche. Das sanfte Heideland wird majestätisch beherscht von der schlanken Gestalt der Mühle von Sanssouci, einem Abbild der Potsdamer Mühle aus den Zeiten Friedrich des Großen. Den weißen Mühlen aus Griechenland und Portugal, verbreiten Sie doch mit dem sonnigen Gelb der spanischen Mühle mediterranisches Flai.Die Kellerholländermühle ist über 150 Jahre alt und steht gleich im Eingangsbereich. Dazu gesellen sich noch Wasser-,Schiffs- und Rossmühle.
Den Mittelpunkt der gesamten Anlage bildet die Ausstellungshalle mit vielen maßstabgetreuen Mühlenmodellen aus aller Welt, die uns bis ins kleinste Detail erklärt wurden.
Das Backhaus (Holzbefeuerter Steinbackofen) sowie das mächtige Niedersachsenhaus bilden den gastronomischen Mittelpunkt. Hier ließen wir uns Streuselkuchen und frisches Brot mit Schmalz bei einer Tasse Kaffee schmecken.
Viel Zeit einplanen.
Motorrad Museum Augustusburg
Die Motorradsammlung im Schloss Augustusburg, auf zwei Etagen, gehört wirklich zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Nicht nur Motorradfreunde, sondern alle Technikbegeisterten sind hier gut aufgehoben, denn fast alle bedeutenden, technisch interessierten und wesentlichen Konstruktionen sind im Original vorhanden.Sehr viele Unikate, darunter z.B. eine Hildebrand & Wolfmüller, zwei Megola, zwei Böhmerland und viele Rennmotorräder. Die Abteilung für 2Takt-Motorräder/Zschopauer Motorradbau (MZ, DKW, Auto-Union) ist weltweit einmalig. Hier kan man die Geschichte der Wunderwerke auf zwei Rädern nachvollziehen. Die Dauerausstellung bietet mit 110 Hauptexponaten einen umfassenden Überblick über die 100-jährige Geschichte des Motorrades.
Im Anschluss führte uns unsere Führerin noch durch das Schloss und brachte uns die Geschichte der Augustusburg näher. Zum Abschluss besichtigten wir noch das Wasserhaus, von wo aus 136 m Tiefe das Wasser für die ganze Burg/Schloss geschöpft wurde.
Sehr zu empfehlen
Kalkwerk Museum Lengefeld
Bei schönstem Wetter begrüßte uns unser Führer am Eingang des Museums, dabei erzählte er uns etwas über die lange Geschichte des Kalkwerkes, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, dabei bekamen wir auch einen Einblick über die sozialen Strukturen in Lengefeld von damals bis heute. Das Kalkwerk Lengefeld gehört zu den bedeutensten technischen Industriedenkmälern der alten Bindemittelindustrie in Europa. Von dieser langen Tradition zeugen die noch gut erhaltenen und gepflegten Technischen Anlagen der Kalkgewinnung und- verarbeitung.Auf dem gut zweistündigen, durch viele Anekdoten gespickten,Rundgang besichtigten wir die Kalkbrennöfen,sowie die Ausstellung über die hier im 2. Weltkrieg gelagerten Kunstschätze, die als Dias gezeigt wurden.Vorbei an vielen, nur hier zu finden Planzen ging es vorbei am ehemaligen Sprengmittellager durch den ehemaligen Tagebruch. Am Abschluss wurde in einer Demonstration gezeigt wie Kalk gelöscht wird.
Das Kalkwerk ist auch ohne Führung sehenswert.
Zeppelin Museum Friedrichshafen
Gleich zu Beginn der Führung erlebten wir einen Höhepunkt - einen Teil des legendären LZ 129 Hindenburg mit Salon, Schreibzimmer und den Passagier-Kabinen. Danach ging es in die Zeppelin Abteilung, die größte Sammlung zur Geschichte und Technik der Luftschiffahrt. Anhand von Originaleponaten, Modellen und Fotos wurden wir sehr umfassend über dieses faszienierende und heute wieder aktuelle Thema informiert.In den vielen weiteren Abteilungen erfuhren wir noch mehr über physikalische Grundlagen, sowie den Schwierigkeiten bei Start und Landung. Der Luftschiffbau ist ein Innovstionsträger auf dem Gebieten Aerodynamik, Leichtbau sowie der Motoren und Getriebeentwicklung. Weiter wurde uns die Besonderheit von Navigation und Funktechnik erklärt. Auch das Leben des Grafen von Zeppelin kam nicht zu kurz. Seine Luftschiffe bildeten, zur damaligen Zeit, Ausgangspunkte für die Entstehung ganzer Industriezweige.
Die Flugzeuge von Dornier, Motoren vom Maybach, Getriebe von ZF, sie alle gehen auf den Technologietransfer durch den Luftschiffbau zurück.
Ein Besuch des Museums lohnt sich immer
(Montags geschlossen)
Dornier Museum Friedrichshafen
Der Besuch des Dornier Museums war ein grandioser Abschluss des Tages in Firedrichshafen. Unsere Führerin führte uns aus einer ganz anderen Perspektive durch die Geschichte der Luft und Raumfahrt. Dabei erfuhren wir viel über politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge im zeitgeschichtlichen Rahmen.Wir entdeckten Dorniers bedeutendste Innovationen auf dem Gebiet der Umwelt-, Verteidigungs- und Medizintechnik, erlebten zahlreiche historische Flugzeuge - darunter legendäre Klassiker wie die DO 27 (Serengeti darf nicht sterben, hiemit hatte ich meine ersten Flüge unternommen), den Senkrechtstarter DO 31 oder die Merkur - aus nächster Nähe. Wir sahen auch Teile eines originalen "Spacelab" und ein begehbares Sonnensystem, das uns den Sternen näher brachte. Das Museum ist ein Erlebnis und lädt zum Verweilen ein.
Sehr empfehlenswert
Fischerei Museum in Cuxhaven
Die Führung durch das kleine Museum übernahmen Klaus Gerber und Helmut Stöven. Mit einem Film und Geschichten aus Ihrem Leben brachten Sie uns die packende Geschichte der Hochsee-,Kutterfischerei, dem Fischfang sowie der Fischverarbeitung näher.Uns wurden 100 Jahre Fischereigeschichte mitten im Herzen des Fischereihafens präsentiert. Die privaten Museumsmacher, alle echte Fahrensleute,vom Matrosen bis zum Kapitän, zeigen in zwei ehemaligen Fischereiverarbeitungshallen mit dem dazugehörigen Salzboden die Entwicklung des Fischereistandortes Cuxhaven.
Mit flinken Händen zeigte uns, Klaus Henkel, wie Netze hergestellt und repariert werden, dabei erzählte er uns Anekdoten aus seiner Fahrenszeit.
Ein Besuch ist angebracht.
Aeronauticum Nordholz
Zu Anfang führte uns unser Führer, Herr Rosenbaum, über das ca. 36.000 große Außengelände und erklärte uns die dort ausgestellten Luftfahrzeuge ( 17 Stück) sowie ihre Aufgaben und EinsatzmöglichkeitenDanach ging es weiter mit sehr interessanten Erläuterungen zu den Schütte-Lanz Luftschiffen, der Konkurrenz von Graf Zeppelin. Auf dem Gelände des Aeronauticum standen früher mehrere Luftschiffhallen und die weltweit einzige Doppel-Drehhalle Nobel - ein technisches Wunderwerk. Nordholz war der größte Luftschiffplatz, im ersten Weltkrieg, der Marine.
Auf dem weiteren Weg durch die Ausstellung bekamen wir interessante Einblicke in die historische sowie technische Entwicklung der Luftschiffahrt, der Marine- und Seefliegerei. Einen Besuch des Aeronauticum kann ich nur empfehlen, bringt aber viel Zeit mit, es gibt viel zu sehen.
Hafenrundfahrt mit dem Bus in Bremerhaven
Nach der Besichtigung des Klimahauses ging es am Nachmittag mit dem Hafenbus, einem Doppeldecker, durch die Überseehäfen. Unser Stadtführer begeisterte uns mit vielen Infos über die Stadt, den Hafen, ihre Geschichte und Entwicklung.Er erklärte uns während der Fahrt, durch den Überseehafen, das beeindruckende Containerterminal, das Auto-Terminal sowie die Lloyd-Werft, alle Stationen ausführlich.
Eine Rundfahrt lohnt sich immer wieder, denn die Stadt und der Hafen verändern sich laufend, wie man an den Baustellen im Hafen und der Stadt sehen kann.
Es waren schöne und interessante 2 Stunden.
Im Klimahaus Bremerhaven 8 Grad Ost
Wir wandelten mit unserer Führerin auf den Spuren des Weltreisenden Axel Werner entlang des 8 Längengrades.Wir erlebten dabei acht Länder in verschiedenen Klimazonen hautnah und lernten anhand von Bild- und Filmaterial die Menschen kennen, die dort leben. Faszienierend und spannend zugleich, dennoch wird man zum Nachdenken angeregt, denn kaum etwas hat mehr einfluß auf das Leben als unser Klima. Auf unserer "Reise" lernten wir auch die Elemente kennen und spüren, so erfuhren wir vieles über die physikalischen Zusammenhänge und Hintergründe von Klima und Wetter. Wir bekamen Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wandels unseres Erdklimas im Laufe der Zeit sowie seine natürlichen und von uns gemachten Ursachen. Dazu gehörten auch die Ergebnisse der aktuellen Klimaforschung und welche Folgen der Klimawandel haben kann. Interessant auch, welche Möglichkeiten wir alleine und mit anderen zusammen im täglichen Leben haben, um das Klima zu schützen.
Eine sehr interessante und empfehlenswerte Besichtigung, nur bringt viel Zeit dafür mit.
Salzbergwerk Berchtesgaden
Bevor die Führung begann, wurden wir mit Overalls ausgestattet. Danach nahmen wir auf der Grubenbahn Platz, die uns ca. 650 m in das Salzbergwerk unter Tage brachte. Dann ging es zu Fuß und über hölzerne Rutschen tief in das Bergwerk hinein.An wichtigen Punkten informierte uns unser fachkundige Führer über die lange Geschichte des Salzbergwerkes und die Abbaumethoden. Das Werk ist seit 1517 ununterbrochen in Betrieb. Das Salz kommt hier nicht in reiner Form vor, sondern ist im Gestein eingeschlossen. Dieses Mischgestein enthält ca. 50 % Salz und wird mit Hilfe von Süsswasser aus dem Gestein gelöst.
Auf fünf Abbauebenen werden pro Jahr rund 600.000 m³ Sole
gefördert, dafür werden täglich 1.700 m³ Süsswasser benötig.
Ein Höhepunkt der Führung war die Fahrt über den "Spiegelsee" mit einer beindruckenden Laser Show. Dann ging es mit dem Aufzug zur Grubenbahn, die uns wieder ans Tageslicht brachte.
Am Nachmittag werden wir noch die alte Saline besichtigen,
siehe Bericht.
Alte Saline Bad Reichenhall
Die alte Saline unter der malerisch gelegenen Burg Grubenstein liegt im historischen Stadtkern von Bad Reichenhall. Sie wurde von König Ludwig I, 1834 erbaut und war eine moderne und repräsentative Industrieanlage ihrer Zeit.Hinter der schmucken Fassade der alten Saline erschloss sich uns eine interessante Welt, die großen Wasserräder arbeiten immer noch und das ununterbrochen seit 160 Jahren. Sie sind Meisterwerke der damaligen Ingenieurskunst.
Dann ging es in das weitverzweigte Netz aus Stollen und Grotten. Unser Führer führte uns zum Ursprung der Salzgewinnung in Bad Reichenhall, hier erfuhren wir alles über die Solevorkommen, die Quellfassungen sowie die Ursprünge und Verarbeitung bis zur heutigen Zeit.
Heute wird das Salz in der neuen Saline aufbereitet, mit Salzsole aus Berchtesgaden, die über eine Pipeline dorthin befördert wird.
Zum Abschluss konnten wir im angegliederten Museum nochmals die Geschichte des Salzes nachvollziehen und erfuhren dabei, dass München nur durch das Salz groß und reich wurde!
Flugwerft Schleißheim
Herr Kurt Rathmann, ein gestandener Luftfahrt-Ingenieur, führte uns durch einen Teil der Luftfahrtabteilung des Deutschen Museums auf dem Flugplatz Oberschleißheim bei München. So war es auch nicht verwunderlich, daß wir mehr als zwei Stunden an seinen Lippen hingen und den hoch interessanten Erklärungen lauschten. Mit sehr viel Sachverstand erklärte er uns die Fliegerei von den Anfängen bis zu den modernsten Fluggeräten der Neuzeit.Das besondere Interesse galt natürlich den verschiedensten Techniken und Motoren, und so musste Herr Rathmann viele Fragen beantworten.
Als wir dann noch die Möglichkeit bekamen, in einem Kampf-Jet zu sitzen, uns die einzelnen Knöpfe erklärt wurden wäre
man am liebsten in die Luft gestiegen. Dies war ein sehr gelungener Museumsbesuch.
Verdis Nabuco - Open Air im Museumsdorf Hösseringen
Das Wetter hielt und auch die Stimmen der Sänger von der Prager Festspieloper hielten, was sie versprochen hatten. Farbenprächtig inszeniert, konnte die Oper mit dem berühmten Gefangenen Chor das Publikum faszinieren. Unter freiem Himmel übertrug sich der Zauber auf die zahlreichen Zuschauer, die die Leistung des Ensembles mit langen Ovationen belohnten. Es war ein rundum schöner Abend.Lassen wir uns überraschen, was im kommenden Jahr geboten wird.
Deutsches Erdölmuseum Wietze/Niedersachsen
Nach der Begrüßung, erfuhren wir durch Herrn W. Hänsel in den folgenden zweieinhalb Stunden, alles über die lange Geschichte des Öls in Wietze, wie das Auffinden von Ölfeldern, die Ölförderung und die produzierten Erzeugnisse.Nach einer ausgiebigen Mittagspause, beförderte uns die Feldbahn "DICKE BERTA" über das Museumsgelände, das sich auf einem Teilbereich des ehemaligen Wietzer Erdölfeldes befindet. Im 16. Jahrhundert wurde hier schon, nachweislich, Erdöl aus sogenannten Teerkuhlen geschöpft und als Schmier- und Heilmittel verkauft.
Der Geologe Konrad Hunäus brachte 1858/59 hier eine der ersten, weltweit Ölfündigen Bohrungen nieder. Damit begann die industrielle Erdölförderung in Wietze, die über 2.000
Bohrungen und ab 1918 auch ein Erdölbergwerk entstehen ließ.
Im Jahre 1963 wurde die Förderung des Öls in Wietze eingestellt, doch auch heute noch sind überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken.
Auf der mehr als zweistündigen Wanderung sahen wir die Hunäus-Bohrung und die Erdölstätten in Wietze.
Anhand von Fotos konnten wir die Vergangenheit und Gegenwart vergleichen.
Der Besuch dieses Museums ist sehr zu empfehlen
Rammelsberg Goslar - Aufbereitungsanlage
Gestärkt ging es nach der Mittagspause in die ehemalige Aufbereitungsanlage.Das Rammelsberger Erz bestand aus zahlreichen Mineralien, die sehr fein miteinander verwachsen sind. In der Aufbereitungsanlage wurde es staubfein zerkleinert und unter Zugabe von Wasser und Reagenzien zu Konzentraten aufbereitet.In drei Stufen wurde das Erz zerkleinert, bis es fein wie Mehl in einer Trübe schwamm. Im Zuge der Flotation, dem Schaumschwimmverfahren, erfolgte die Anreicherung der Minerale zu Erzkonzentraten. Diese wurden, nachdem sie entwässert waren, verladen und nach Oker transportiert, als Rohstoff für die dortigen Schmelzhütten.
Die Aufbereitungsanlage, die sich unübersehbar an den Hang des Rammelsberges anschmiegt, beinhaltet immer noch die meisten der Maschinen, die bis zur Einstellung des Betriebes hier ihre Arbeit getan haben. Vom Förderturm aus folgten wir dem Weg des Erzes bis zum Konzentrat.
Raum und Klang Installationen und die Maschinen erwecken die alten Betriebshallen zu neuem Leben.
Filme aus der Betriebszeit ergänzten das Erlebniss dieser Tour.
Ein Besuch ist sehr empfehlenswert !
Rammelsberger Grubenbahn Goslar
Mit einem herzlichen "GLÜCK AUF!" wurden wir von Wiebke Göbber in der Waschkaue des Bergwerks "Rammelsberg" begrüßt, danach gab Sie uns dann, einen ersten Einblick über das Weltkulturerbe.Der erste Schacht im Rammelsberg war der Richtschacht in dem, mittels elektrischer Energie, Erz gefördert wurde.
Nachdem die Erzförderung mit Hilfe von Wasserrädern, wie sie im Roeder-Stollen zu sehen sind, 1911 aufgegeben worden war.
In den darauf folgenden Jahrzehnten unterlag der Rammelsberger Bergbau grundlegenden Veränderungen. Bohren und Schießen (Sprengen), Laden und Fördern. Die wichtigsten Tätigkeiten der Bergleute blieben. Doch die reine Handarbeit wurde mehr und mehr zurückgedrängt, während der Einsatz von Maschinen stetig zunahm. Mit der Grubenbahn fuhren wir ruckelnd ca. 500 mtr. bis zum Richtschacht ein. Von hier aus ging es dann zu Fuß weiter.
In den einzelnen Abteilungen erlebten und erfuhren wir, umgeben von dröhnenden Maschinen, alles über die Tätigkeiten der Bergleute und wie die Mechanisierung den Tagesabluf der Bergleute, im Rammelsberg, im 20. Jahrhundert veränderte.
Museum " Zeitspeicher " Papenburg
Nach Besichtigung der Meyer-Werft besuchten wir am Nachmittag den " Papenburger Zeitspeicher ", der auf dem Gelände der ehemaligen Produktionsstätte der Meyer-Werft, dem "Forum Alte Werft", geschaffen wurde.Hier nahm uns der Stadtgründer Dietrich von Velen "höchstpersönlich" auf eine Zeitreise durch die entstehungsgeschichte Papenburg`s "Vom Moor zum Meer".
Wir erfuhren mehr über denStahlschiffbau und fanden die Antwort auf die Frage: "Kann man ein komplettes Schiff in Kisten transportieren?" So lernten wir die "Graf Götzen" kennen, welche als Africa Queen im gleichnamigen Hollywood-Film mit Humphrey Bogart Weltruhm erlangte und heute noch in Afrika im Dienst ist.
In der zeiten Etage, einem Hochsicherheitsbereich, wurde es Hochinteressant.
Hier hatten wir die einmalige Chance, einen faszinierenden Blick hinter die Sichtschutzwände des ATP-Prüfgeländes auf die spannende Materie des Autotestings zu riskieren.
Alles in allem, eine Sehenswerte Ausstellung.
Meyer-Werft Papenburg
Nach einer kurzen Begrüßung am Zeitspeicher ging es im PKW-Konvoi zur Meyer-Werft.Hier wurde seit meinem letzten Besuch vor drei Jahren, das Besucherzentrum komplett umgebaut.
Nach einem kurzen Überblick-Film führte uns Frau Helga Poelke in die Geschichte der Meyer-Werft ein, die sich auch heute noch im Familienbesitz befindet. Mit ihrem profunden Hintergrundwissen machte Sie die Geschichte des Schiffsbaues in Papenburg lebendig.
So konnten wir der Entwicklung, vorbei an all den bisher gebauten Schiffen, die hier im Modell zu sehen sind, aufmerksam folgen. Auch einen Einblick in das neueste Projekt der Meyer-Werft wurde uns gewährt.
Danach begaben wir uns in den zweiten Stock, wo wir die Arbeit an den Luxuslinern verfolgen konnten.
In Filmen und anhand von Fotos wurde uns die Überführung der Schiffe aufs offene Meer erläutert, was bei jedem Schiff Hunderttausende zum Zuschauen bewegt. Es waren vergnügliche und informative Stunden.
phaeno-Wolfsburg
An einem Modell des Museums, führte Herr Dominik Essing, Direktor des phaeno, uns in die Geschichte und dessen besondere Architektur ein.Das phaeno ist eines der zwölf bedeutenden Bauwerke der Welt,der Israelischen Architektin Zaha Hadids. Der mit vielen Konventionen brechende Bau konnte nur mit Hilfe modernster Baustoffe realisiert werden.
So eingestimmt, begaben wir uns auf einen Rundgang durch die Phänome, die auch uns immer wieder überraschten.
Wir bauten wir zusammen einen Rundbogen.
Lichtspiele und Tornados, brachten Fahnen mit einer Luftkanone zum wehen. Die einzelnen Experimente wurden von Herrn Essing sehr ausführlich erklärt und demonstriert. Als Abschluss der Führung wurde noch ein Feuertornado entfacht und erklärt.
Im Anschluss an die Führung war noch reichlich Zeit und Gelegenheit diverse Experimente auf eigene Faust zu unternehmen, dabei kam jeder auf sein persönliches AHA-Erlebniss.
Es war ein sehr erlebnissreicher Tag. Ein Besuch des phaeno ist zu empfehlen.
Autostadt Wolfsburg
Unser Weg durch die Autostadt begann mit dem Empfang auf der Piazza durch Frau Blanche de Béarn.Dann ging es durch die Konzern-Welt, mit Darbietungen, dem Shop Metropol, Inszenierungen, Attraktionen und Kinos in der 1. und 2. Etage weiter zum Zeithaus. Hier erlebten wir die Geschichte des Automobils- von den Anfängen - bis zur Gegenwart.
Der Rundgang führte uns weiter durch einen überdimensionalen Setzkasten über 4 Etagen, ausgestattet mit automobilen Legenden und technischen Innovationen jener Zeit.
Vorbei am Bugatti Veyron 16.4, es gibt weltweit nur 300 Exemplare, ging es in den Audi-Pavillon, wo wir im RS 8 Platz nehmen durften. Frau Béarn erklärte uns noch die zwei Autotürme, in denen je 400 Neuwagen auf ihre Abholung warten.
Es es sind noch das Lamborghini, Skoda, Seat, Volkswagen, VW-Nutzfahrzeuge Haus vorhanden, die wir in eigen Regie besuchten, sowie das Kundencenter in dem es unter anderem die berühmte VW-Currywurst gibt.
Es waren informative Stunden, die durch eine Werksbesichtigung, eine Schiffahrt auf dem Mittellandkanal, eine Tour im Geländewagen über den Gelände-Parcour individuell abgerundet werden kann.
Ein zu empfehlendes Erlebnis.
Erlebnis Bergwerk Merkers
Unser Führer begrüßte uns mit einem herzlichen "Glückauf" im Informationszentrum bevor er uns, in die Kleiderkammer, zum Empfang von Jacken und Helmen führte.So ausgerüstet ging es dann mit dem Förderkorb auf 500 m unter die Erdoberfläche. Hier nahmen wir "Bergleute auf Zeit" auf einem Transporter Platz und wurden im erhöhten Tempo ins "Museum zum Anfassen" gebracht.Hier bekam man Einblicke in ein modernes Bergwerk, dabei erfuhren wir vieles über die Geschichte, Entwicklung und Tradition des Kalibergbaues.
In rasanter Fahrt folgten wir den Spuren von General Eisenhower und schauten im "Goldraum" vorbei, dort lagerten zum Kriegsende die gesamten Gold- und Devisenbestände der Reichsbank und Kunstwerke der Berliner Museen die von unschätzbaren Wert waren.
Anschließend konnten wir uns im hallenartigen Großbunker von der phantastischen Akustik überzeugen, die auch für unterirdische Konzerte genutzt wird, sowie den größten untertägigen Schaufelradbagger der Welt bestaunen.
Die 1981 in 800m Tiefe entdeckte Kristallgrotte erwartete uns danach. Sie ist ein einzigartiges Naturwunder mit Salzkristallen bis zu einem Meter Kantenlänge sowie einer faszinierenden Lichtschau.
Mit Atemberaubender Geschwindigkeit ging es dann per Förderkorb wieder zurück an die Erdoberfläche wo uns das Tageslicht wieder erwartete.
Es war eine informative Reise durch die Unterwelt, die auch lange Anfahrten rechtfertigt.
Dampflokmuseum Neuenmarkt
Es gab viel zu sehen in dem 15-ständigen Lokschuppen mit dazugehöriger Segmant-Drehscheibe: insgesamt 30 Lokomotiven der verschiedensten Baureihen und Epochen, unter anderem die Schnellzug-Dampflokomotiven derBaureihe 01 und 03, desweiteren aber auch ein Dampfkran,Wasser und Kohlekräne sowie Feldbahnloks.Mehrere betriebsfähige Lokomotiven vermitteln lebendige Eisenbahn-Romantik. Wir konnten eine Dampflok, in der begehbaren Achssenke, von unten betrachten.
Es gibt auch eine HO-Modellbahnanlage, auf der auf 42 m², mit der "Schiefen Ebene" als Vorbild, die Steilstrecke mit ihren Bahnhöfen naturgetreu nachgebildet war.
Zum Ende ging es dann noch ein paar Runden mit der Feldbahn um das Freigelände.
Für Eisenbahnfans u. Nostalgiker ein besonderes Erlebnis.
Maritimes Museum Hamburg
Im Kaispeicher B hat die wohl weltweit größte private Sammlung maritimer Kostbarkeiten ihre neue Heimat gefunden.Die Führung begann auf Deck 9. Es sind insgesamt 10 Decks, und jedes ist einem anderen Thema gewidmet, so ist es ein Genuss, auf den 11.000 m² Ausstellungsfläche die Schiffahrts und Marinegeschichte der letzten 3.000 Jahre Revue passieren zu lassen. Das Museum erzählt von Kapitänen, Seeleuten, Entdeckern und Eroberern aus jener Zeit.
Professor Peter Tamm sen., hat in Jahrzehntelanger Akribie rund 50.000 Konstruktionspläne, 5.000 Gemälde und Grafiken, mehr als 1,5 Mio. Fotografien, 2,000 Filme, 120.000 Bücher, 26.000 Schiffsmodelle und zahlreiche nautische Geräte, historische Uniformen, Militaria und maritime Objekte zusammengetragen.
Die Führung macht Lust auf Me(h)er.
Wyhlen - Wasserkraftwerk
Nach einer Einführung, bei der wir mit Getränken versorgt wurden, ging es dann auf das Gelände des Kraftwerkes. An einer ausrangierten Turbine, erklärte uns Herr Brill unser Führer, die Arbeitsweise einer Francis-Turbine. Dann führte uns unser Weg vorbei an der Fischtreppe zu den Grob- und Feinrechen, deren Arbeit wir aus der Nähe beobachten konnten.Danach besichtigten wir das von Deutschland und der Schweiz gemeinsam bewirtschaftete Stauwehr, das die Kraftwerke Wyhlen und Augst verbindet. Die beiden Kraftwerke nutzen zu gleichen Teilen, seit 1912 gemeinsam, die Energie des Rheinwassers.
Zum Abschluss der Besichtigung, ging es noch in das Maschinenhaus, dort konnten wir die Kombination aus heutigen modernen Straflo- und traditionellen Francis-Turbinen, dem Kernstück der Maschinenanlage, in Funtion erleben.
Die heutige Leistung des Kraftwerkes liegt bei ca.38,5 Megawatt.
Luftfahrt-Museum Laatzen
Herr K.D.Hoppe nahm uns am Eingang in Empfang und führte uns anschließend in mehr als zwei Stunden durch die Ausstellungshallen. Das Privat-Museum bekommt keine Zuschüsse der öffentlichen Hand und finanziert sich selber durch die Eintrittsgelder und Spenden. Die Führer sind alle ehrenamtlich tätig.Durch das fundierte Wissen von Herrn Hoppe durchlebte man förmlich die chronologische Geschichte der Luftfahrt. Er erklärte die Ausstellungsstücke im Detail und hatte viel Hintergrundgeschichten auf Lager, so dass die Führung zu einer kurzweiligen und lebendigen Geschichtsstunde über die Luftfahrt wurde.
Flugbegeisterte, kommt ihr nach Laatzen oder in die Nähe, dann ist ein Besuch des Museums ein Muss!
Eisenbahnmuseum Chemnitz
Herr Unger begrüßte uns auf dem riesigen Gelände. In den folgenden 3 Std. überraschte er uns mit seinem Sachverstand und Wissen immer mehr. So entwickelten sich immer wieder wahre Diskusionen.Hier erlebten wir ein beeindruckendes Stück sächsischer Eisenbahngeschichte aus dem 20. Jahrhundert. Das ehemalige, bis Mitte der 60 Jahre noch im Dienst der Reichsbahn befindliche Bahnbetriebswerk Chemnitz-Hilbersdorf, bietet ein vollständig erhaltenes, historisches Bahnbetriebswerk mit Kohlebunker, Wasserkranen, Werkstätten, Drehscheiben und vielen weiteren erhaltenen Anlagen.
Diese Anlagen werden durch eine Reihe umfassender Sammlung von Dampf-, Diesel- sowie Elektrolokomotiven, Sonderfahrzeugen und Waggons ergänzt.
Auf der Feldbahnanlage, die angegliedert ist, konnte wer Lust hatte, noch ein paar Runden fahren.
Es war eine beeindruckende Führung.
Für eingefleischte Eisenbahnliebhaber ein Muss.
Besucherbergwerk Klosterstollen in Barsighausen
Herr Schmidt, unser Führer, begrüßte uns mit einem herzlichen "Glück auf", danach ging es dann, mit Helmen und Grubenlampen ausgerüstet, mit der Grubenbahn unter Tage. In diesem Kohlebergwerk hat man das Gefühl, daß die Bergleute eben eine Pause machen. So konnten wir etliche Abbaugeräte in Aktion erleben.Wieder auf der Erdoberfläche angekommen, führte uns Herr Schmidt durch die Sonderausstellung,alle Details wurden uns erklärt, so blieb keine Frage ohne Antwort.
Ein Besuch des Klosterstollen`s, ist für Interessierte, sehr zu empfehlen.
Flughafen Hannover Langenhagen
Zwischen Terminal B und C, am großen Modell des Flughafens, empfing uns Frau Renger und erklärte uns anhand des Modells, was wir in den nächsten 2 Stunden erleben sollten.Danach ging es zum Check in im Terminal A, wo wir alle die Sicherheitsschleuse in die Wartehalle passieren mußten.Dann bestiegen wir einen Vorfeldbus, der uns an parkenden Maschinen, der Feuerwehr sowie dem Tower vorbei zu den 2 Startbahnen fuhren, an denen wir hautnah Starts und Landungen erlebten. Zurückgekehrt zum Terminal B beobachteten wir dann das sortieren und Verteilen des Gepäcks.
Danach fuhren wir im Terminal A wieder angekommen, mit dem Aufzug zur Besucherterrasse und konnten von dort das Geschehen auf dem Flugfeld bei einer Tasse Cafe und einem Stück Torte weiter verfolgen.
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Unser Betreuer, Herr Hans-Walter Keweloh, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums führte uns nach der Begrüßung durch das Museum.Auf dieser ganz speziellen Führung erfuhren wir viel über die Seefahrt, Schiffe und das Museum.
Anschaulich und interessant wurde uns die Geschichte der PAMIR, der in Restauration befindlichen Hansekogge und die Entwicklung des Schiffbaues vom Einbaum bis zum heutigen Containerschiff erklärt.
Nach knapp zwei Stunden war die hochinteressante Exkursion leider schon vorbei.
Allen Schiffahrtsbegeisterten empfehle ich den Besuch des Deutschen Schifffahrtsmuseum, sowie des Auswanderer Hauses. Plant genügend Zeit ein, denn es gibt wirklich viel zu entdecken und ein anschließender Besuch im Museumscafe mit Blick auf die Weser lohnt sich auch.
Modellstadt GmbH Bremerhaven
Kommt ihr mit Euren Enkeln nach Bremerhaven, dann besucht die Modellstadt im Fischereihafen, sie ist dort in der ehemaligen Gießerei einer Werft untergebracht.In der Modellstadt erwartet einen die 615m² große Modellbahnanlage, darauf Nachbildungen diverser detailgetreuer Gebäude bekannter Bauten in Bremerhaven, der Radarturm, der funktionsfähige Nachbau der Hubdrehbrücke, dann das Leihmodell der CS AIDA, als zwei Meter langes Traumschiff in originaler Ausstattung mit Musik und festlicher Beleuchtung.
Für Hobby-Trucker steht ein 75 m² großer Geschicklichkeitsparcours zur Verfügung.
Nach einem Rundgang mit vielen Geschichten und Erklärungen, die uns kurzweilig, durch unseren Führer, näher gebracht wurden, ließen es sich viele von uns nicht nehmen, mal eine Fernsteuerung in die Hand zu nehmen und Schiffe und Trucks zu steuern. Ein Höhepunkt war die lange Carrera-Bahn, auf der wir versuchten den bestehenden Rundenrekord zu brechen.
Nochmals vielen Dank an die Modellstadt für den Spaß, den wir an diesem Nachmittag hatten.
Brauerei Beck & Co. Bremen
Pünktlich um 15.00 Uhr startete bei Beck`s unsere exklusive Brauereitour. Unser Führer, Herr Th. Rau, präsentierte abwechselungsreich viele interessante Details zu den verschiedenen Marken, zum Unternehmen und zur Kunst des Bierbrauens.
Nach ersten Informationen im Kino über das Unternehmen besuchten wir das Museum, in dem wir die Geschichte des Brauens nachvollziehen konnten. Bevor wir nun in den Rohstoffraum kamen, sahen wir noch einen Film über die Bierherstellung. Dann ging es ins Herz der Brauerei,dem Sudhaus. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Flaschen-Abfüllanlage, die nur im Rahmen dieser Exklusiv-Brauereitour besichtigt werden konnte.
Anschließend konnten wir im Info-Zentrum unsere Verkoster Fähigkeiten unter Beweis stellen. Bei zwei Bieren, die in kleinen, neutralen Gläsern angeboten wurden, sollten wir herausschmecken, um welche Produkte aus dem Hause Beck`s es sich handelt. Dann begann der Getränkeservice, zu dem Laugengebäck gereicht wurde. Mit einemletzten kleinen Beck´S ODER Haake-Beck sagte die Brauerei dann Tschüss.
Es waren mehr als drei interessante Stunden.
EADS Space Transportation Bremen
- Frau Nistler von der Bremen Touristik Zentrale begrüßte uns am Flughafen. Nach einer kurzen Replik über 100 Jahre Flughafen Bremen führte sie uns zunächst durch die Bremen-Halle, in der wir die BREMEN, eine Junker`s, und das Modul der ersten Weltraummission Deutschlands besichtigen konnten. Hier erzählte uns Frau Nistler die interessante Geschichte der BREMEN und viele interessante Details über den heute bedeutendsten deutschen Raumfahrtstandort.Dann ging es per Bus auf das EADS-Gelände. Nach einem interessanten und beeindruckenden Film über EADS und den Bremer Standort, konnten wir den Wissenschaftlern über die Schulter schauen, wie sie Teile der Ariane 5 zusammenbauten.
Zum Abschluß besichtigten wir Teile der Raumstation und bekamen so einen Einblick, wie die Astronauten im All duschen, essen, arbeiten und schlafen - kurz, wie es sich im Weltall lebt.
Es war eine kurzweilige und interessante Führung, die ein Erlebnis war.





































