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Dénia, eine Stadt an der Ostküste Spaniens
Dénia liegt zwischen Alicante und Valencia im Norden der Costa Blanca.Region: Valencia
Provinz: Alicante
Kreis (Comarca): Marina Alta
Fläche: 66,2 km²
Einwohner: 40.601 (Stand 2005)
Bevölkerungsdichte: 613,30 Einwohner je km²
Höhe: 22 msnm
Postleitzahl: 03700
Geografische Lage: 38° 50' N, 0° 6'W
Koordinaten: 38° 50' N, 0° 6' W
Offizielle Website:
klick hier
Nach einer bewegten Geschichte als römischer Flottenstützpunkt, Sitz eines maurischen Taifa-Königreiches und einer spanischen Markgrafschaft ist Dénia heute Hauptstadt der comarca Marina Alta und als beliebtes Urlaubsziel stark durch den Tourismus geprägt.
Ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. ist die römische Hafenstadt „Dianium“ nachweisbar; zunächst als Flottenstützpunkt, während der Kaiserzeit als municipium. Nach der relativ kurzen Herrschaft der Westgoten im 6. und 7. Jahrhundert wurde Dénia im 8. Jahrhundert von den Mauren erobert. Während dieser arabischen Herrschaft erlebte die Stadt eine kulturelle und wirtschaftliche Hochzeit, in welcher sie im 11. Jahrhundert Hauptstadt des Taifa-Königreiches von „Deniya“ wurde.
Im Jahr 1244 wurde Dénia durch die Reconquista von König Jakob I. von Aragón „zurückerobert“ und zur Grafschaft, später zur Markgrafschaft erhoben. Francisco Gómez de Sandoval y Rojas, 5. Markgraf von Dénia, Graf von Lerma und Premierminister des spanischen Königs Philipp III. erreichte schließlich die Ernennung Dénias zur Stadt.
Die Burg wurde im 11. und 12. Jahrhundert von den Mauren über einer früheren römischen Anlage erbaut und in den folgenden Jahrhunderten beständig aus- und umgebaut. Im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Anlage teilweise zerstört. Die Garnison, die in der Burg untergebracht war, wurde im Jahre 1859 aufgelöst. Heute beherbergt die Burg das Archäologische Museum Denias.
Touristen schätzen den 20 km langen Sandstrand, der auf Höhe des Stadtteiles Las Rotas in Fels- und Steinküste übergeht. Für Wanderer eignet sich das Naturschutzgebiet Montgó, benannt nach dem gleichnamigen Hausberg Dénias, einem typischen Schichtberg, der einsam in den Himmel ragt und im Cabo San Antonio ausläuft.
Eine anspruchsvolle Wanderung am Montgo. Hier dazu ein Reisebericht :
schau hier
Hier habt ihr einen Blick vom Montgo auf die Stadt :
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Hier habt ihr einen Blick vom Montgo auf die Stadt :
Dénia liegt am nördlichen Ende der Provinz Alicante, in einem Gebiet, in dem ein warmes und sonniges Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 20° herrscht.
Am Fusse des Felsmassivs Montgó liegt im Norden der Provinz Alicante die Kreisstadt der Marina Alta, mit ihren kilometerlangen Sandstränden im Norden (Las Marinas) und einer interessanten Steinküste im Süden (Las Rotas).
Dénia ist völlig vom Tourismus geprägt., und zwar sowohl von dem klassischen Saison-Tourismus, der vor allem im Sommer, zu Ostern, zu Weihnachten, während mit Feiertagen verlängerten Wochenenden und zu den Falla-Feierlichkeiten im März die Hotels, touristische Appartements und Ferienhäuser sowie die Campingplätze ausfüllt, als auch der sogenannte Residenz-Tourismus vor allem von Deutschen und Engländern, die in insgesamt über hundert Urbanisationen bis direkt heran an den Montgó oder im flachen Hinterland der Marinas-Strände wohnen.
Dénia ist völlig vom Tourismus geprägt., und zwar sowohl von dem klassischen Saison-Tourismus, der vor allem im Sommer, zu Ostern, zu Weihnachten, während mit Feiertagen verlängerten Wochenenden und zu den Falla-Feierlichkeiten im März die Hotels, touristische Appartements und Ferienhäuser sowie die Campingplätze ausfüllt, als auch der sogenannte Residenz-Tourismus vor allem von Deutschen und Engländern, die in insgesamt über hundert Urbanisationen bis direkt heran an den Montgó oder im flachen Hinterland der Marinas-Strände wohnen.
Der Herstellung von Rosinen brachte Dénia im 19. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit - in den Jahren von 1860 bis 1900 verdoppelte sich die Bevölkerung annähernd von 6.538 auf 12.413 Einwohner und es entstand ein wohlhabendes Bürgertum. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet der Rosinenhandel jedoch in eine Krise, als Folge wurde in Dénia verstärkt auf den Anbau von Zitrusfrüchten sowie, bis in die 1960-er Jahre, auf die Produktion von Blechspielzeug gesetzt. Mit der rasanten Entwicklung des Tourismus ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gerieten alle anderen Wirtschaftszweige mehr und mehr in den Hintergrund, inzwischen ist der Tourismus der dominierende Wirtschaftsfaktor der Stadt.
Die Moskateltrauben sind ein besonderer Genuss :
Dénia ist heute ein beliebtes Urlaubsziel auf der iberischen Halbinsel. Die meisten Touristen kommen aus Spanien, gefolgt von Deutschen und Briten.
In den letzten Jahren ist Dénia ein Ziel vieler wohlhabender, besonders älterer Deutscher geworden, die sich im Umkreis der Stadt (vor allem im Ort Els Poblets) komplett niedergelassen haben oder dort ein Ferienhaus besitzen. Die Grundstückspreise sind in der Region entsprechend hoch.
Das bekannteste Touristenspektakel ist das alljährlich stattfindende Ereignis Bous a la Mar, ein Stiertreiben im Hafen Denias, bei dem die Stiere auch ins Wasser springen.
In den letzten Jahren ist Dénia ein Ziel vieler wohlhabender, besonders älterer Deutscher geworden, die sich im Umkreis der Stadt (vor allem im Ort Els Poblets) komplett niedergelassen haben oder dort ein Ferienhaus besitzen. Die Grundstückspreise sind in der Region entsprechend hoch.
Das bekannteste Touristenspektakel ist das alljährlich stattfindende Ereignis Bous a la Mar, ein Stiertreiben im Hafen Denias, bei dem die Stiere auch ins Wasser springen.







