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Fallas in Dénia
Fallas (ausgesprochen Fayas), ist ein spanisches Frühlingsfest, das im März statt findet. Ursprung ist wahrscheinlich ein einfacher Volksbrauch aus dem 16. Jahrhundert, als am Ende der kalten Jahreszeit Zimmerleute und Handwerker Holzreste zu Ehren des Heiligen St. Joseph (19. März) verbrannten. Sie bastelten ein Holzgestell und bekleideten es, ähnlich einer Vogelscheuche. Dann wurden ein paar pfiffige oder frivole Sprüche auf ein Papier geschrieben, dieses zur Figur gestellt und verbrannt. Andere glauben, dass man ein Feuer mit Schreckgestalten veranstalten wollte, damit Ängste und Kälte des Winters vertrieben werden.
Anfang des 17. Jahrhunderts ließ der Erzbischof von Valencia den Papst den 19. März für die Stadt Valencia zum kirchlich vorgeschriebenen Feiertag erklären und gab so dem Volksfest einen christlichen Rahmen.Heute ist der 19.März Feiertag in der ganzen Region Valencias.
Sicher ist, dass sich die Leute zu allen Zeiten an den Figuren riesig freuten, je erotischer und perverser, desto mehr wurde applaudiert. Es war für sie seinerzeit die einzige Möglichkeit, den Puritanern und der Bourgoisie eins auszuwischen. Es kam, wie es kommen musste. Im Jahr 1851 wurden die Fallas verboten. Erst 1883 rief das Ayuntamiento von Valencia zu einem etwas gesitteteren Fallas-Fest auf und versuchte durch eine Steuer pro Figur das Fest zu beschränken. Als im Jahr 1885 keine Figur mehr entstand und das Volk lautstark protestierte, senkte das Ayuntamiento die Steuer. Mit 10 Peseten pro Ninot entstanden beim nächsten Fest 29 Figuren. Der Versuch die Fallas durch ein polizeiliches Verbot abzuschaffen oder durch Steuern zu reglementieren war gescheitert. Die Fallas blieben zunächst die Möglichkeit des Volkes gegen soziale und politische Mißstände zu protestieren, ihr Erfolg war nicht mehr aufzuhalten.
Sicher ist, dass sich die Leute zu allen Zeiten an den Figuren riesig freuten, je erotischer und perverser, desto mehr wurde applaudiert. Es war für sie seinerzeit die einzige Möglichkeit, den Puritanern und der Bourgoisie eins auszuwischen. Es kam, wie es kommen musste. Im Jahr 1851 wurden die Fallas verboten. Erst 1883 rief das Ayuntamiento von Valencia zu einem etwas gesitteteren Fallas-Fest auf und versuchte durch eine Steuer pro Figur das Fest zu beschränken. Als im Jahr 1885 keine Figur mehr entstand und das Volk lautstark protestierte, senkte das Ayuntamiento die Steuer. Mit 10 Peseten pro Ninot entstanden beim nächsten Fest 29 Figuren. Der Versuch die Fallas durch ein polizeiliches Verbot abzuschaffen oder durch Steuern zu reglementieren war gescheitert. Die Fallas blieben zunächst die Möglichkeit des Volkes gegen soziale und politische Mißstände zu protestieren, ihr Erfolg war nicht mehr aufzuhalten.
Erst die Idee im Jahr 1895 einen Preis für die schönste Figurengruppe auszusetzen, veränderte den Charakter der Fallas gründlich. Damit verdrängte die schöne Form den kritischen, meist laienhaft umgesetzten Protest. Heute werden, nicht nur in der Hochburg Valencia, sondern auch in vielen anderen Orten der Costa Blanca Ninots zu San José verbrannt, wobei sich die Bräuche von Ort zu Ort etwas unterscheiden.
Zu jedem großen Ninot gehört auch noch ein Kleiner. Extra für die Kinder werden kleine Märchen-Ninots gebaut, die auch am Tag des San José, aber schon früher am Abend abgefackelt werden. So sollen auch die Kinder schon früh ins Fest miteinbezogen werden. Die Kinder-Ninots, die gut und gerne fünf Meter hoch sein können, werden ebenso kunstvoll hergestellt und werden neben den großen Ninots platziert. Pro Ninot wird eine einzige Gestalt von der Figur entfernt, um sie, wie zum Beispiel in Denia, im Spielzeug-Museum vor den Fallas-Feierlichkeiten auszustellen.
Zu den Fallas gehören auch die wunderschönen Trachten, die man bei Erwachsenen, wie an Kindern bestaunen kann :










