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Insel der Linkshänder:
Hier eine Buchbesprechung von unserem FA-Mitglied "melletele":
Das Buch "gebunden" scheint vergriffen zu sein, die broschierte Ausgabe ist zu erhalten. Aber das ist vielleicht nur bei amazon.de so, dort findet ihr jedenfalls die Buchseite broschiert mit einem Gemälde von Gaugin, die gebundene Buschseite hat ein Gemälde von Henri Rousseau.
Liebe Grüße
euere Melletele
Die Insel der Linkshänder
Roman von Alexandre Jardin Marion
Schröder-Verlag ISBN 3-547-75061-X
Broschiert List-Verlag
Ein Liebesroman – ist es „nur“ ein Liebesroman? Das Buch handelt von Partnerschaft, Ehe, Beziehung, Veränderung, Leben, Liebe, Besonderheiten, die Sehnsucht nach Vollendung, Leidenschaft und der Insel der Linkshänder. Gibt es diese Insel wirklich? Ja, diese Insel gibt es – St. Hélène, irgendwo im Südpazifik, 3123 km vor Sydney! Auf der Insel der Linkshänder gibt es merkwürdige Liebesrituale und –praktiken zelebrieren die Bewohner. Da gibt es den staatlich verordneten „sexuellen Fastenmonat“ bis hin zur Zähmung eines Beuteltiers. Voller Verzweiflung muss Jeremy erkennen, dass hierin die einzige Chance liegt, Emely endlich ganz für sich zu gewinnen. Doch Jeremy, dieser englischste, aller englischen Aristokraten, muss zuvor noch viel lernen, Abenteuer bestehen. Die Liebe war schon immer das große Thema im Leben des Lord Jeremy Stork gewesen. Mit 38 Jahren erzürnt es ihn, dass er seine Leidenschaft für seine Frau nicht in wahre Liebe hatte verwandeln können. Er reist zu Beginn des 20. Jahrhundert mit seiner Frau und den Kindern nach St. Hélène. Die Insel ist nur wenigen Menschen bekannt. Die Reise abenteuerlich, gefährlich, die Insel schwer zu finden, da sie in jeder offiziellen Landkarte nicht verzeichnet ist um ihren Einwohnern auf der Suche nach einer neuen Gesellschaft der Liebe die nötige Abgeschiedenheit zu gewährleisten. Zusammen mit diesem kleinen Volk der Linkshänder, die in der für sie spiegelverkehrten Welt der Rechtshänder nicht heimisch werden können, wollen Lord Stork und Emily ganz im Gegensatz zu europäischen Gepflogenheiten nun „das Leben der Liebe unterordnen“. Das Buch ist spannend und frisch erzählt, manchmal geheimnisvoll, manchmal erotisch, manchmal abenteuerlich.


