Spanien: Themen Forum Gästebuch Veranstaltungen Kleinanzeigen Kontaktanzeigen Chat

Mach mit bei Feierabend.de!

Finde neue Freunde für Leben, Liebe und Freizeit

Online Sofortkontakt zu 160.000 Gleichgesinnten

Triff nette Menschen „vor Ort“ in 120 Regionalgruppen

Jetzt kostenlos anmelden!


Automatisch einloggen?

Passwort vergessen?
R_regio
Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Die Frau im Mond von Milena Agus

Die Frau im Mond
Eine Buchempfehlung von melletele :

Die Enkelin berichtet über das Leben ihrer Großmutter
Milena Agus erzählt in ihrem kleinen preisgekrönten Roman die Geschichte einer sardischen Großmutter
Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Sardinien, die Enkelin berichtet über das Leben ihrer Großmutter. Sehr schön, sehr eigenwillig war diese Großmutter. Stürmische Liebesbriefe schrieb sie in ihrer Jugend an ihre Verehrer, die dann bald nicht mehr kamen. In ihrem Heimatdorf galt sie als Verrückte, wurde als solche ausgegrenzt und verspottet und verletzte sich selbst.
1943 bringen ihre Eltern sie in einer Vernunftehe mit einem ausgebombten Witwer unter. Das Verhältnis der beiden ist äußerst distanziert. Mann und Frau lieben sich nicht, sie bleiben sich fremd. Sie schlafen neben-, aber nicht miteinander. Eines Tages bittet die Großmutter ihren Ehemann, ihr die sexuellen Praktiken seiner Huren beizubringen, damit er sich die Ausgabe fürs Bordell sparen kann. Er tut es, aber Liebe will auch dann nicht aufkommen.
Die große Liebe, Musik und Poesie machen die Frau gesund
Im Sanatorium auf dem Festland, wo sie sich wegen eines Steinleidens eine Zeit lang aufhält, trifft sie ihre wahre Liebe, einen schönen, kriegsversehrten Herrn namens Reduce. Auf einmal ist alles da, wonach sie sich immer gesehnt hatte - Nähe, grenzenloses Vertrauen, Hingabe, Innigkeit, Leidenschaft, gemeinsames Schwelgen in Musik und Poesie. Die „wichtigste Sache der Welt“ entdeckt sie mit ihm – und ist geheilt.
Zurückgekehrt, bringt sie neun Monate später einen Sohn zur Welt, den Vater der Erzählerin. Es bleibt offen, wer ihn gezeugt hat. Vom Ehemann hat er das Aussehen, vom Geliebten das musikalische Talent geerbt. Sie erniedrigt sich weiter und spielt die Hure für ihren Mann. Den Reduce sieht sie nie wieder. Die Enkelin, die dieser Großmutter in Liebe und Dankbarkeit zugetan ist, findet nach deren Tod ihr Das Notizheft der Großmutter und das verblüffende Lebensgeheimnis

Ein herrliches Lesevergnügen!
Dazu Elke Heidenreich: "In zwei Stunden gelesen. Geweint, glücklich gewesen (...) Wunderbar!"

Ich habe etwas länger gebraucht

LG Melletele

Diesen Artikel...

weiterempfehlen an:

  bewerten:
(bisher
1
Bewertungen)

  Um diesen Artikel zu kommentieren musst Du eingeloggt sein! Einblenden / verstecken hat 0 Kommentar(e):