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BBC Exklusiv Dokumentation über das Erschnuppern von Krebs durch Hunde
Diese Dokumentation zeigte die unglaubliche Fähigkeit von Hunden, bösartige Krankheiten zu erschnuppern.Hunde werden tagtäglich eingesetzt, um Drogen zu entdecken und Lawinenopfer aufzuspüren. Sie helfen Behinderten dabei, ihren Alltag zu meistern. In einigen Fällen warnen sie ihre Besitzer sogar vor drohenden Epilepsieanfällen und Diabetiker vor Unterzuckerung.
Wussten Sie, dass ...
...Hunde ungefähr 25 Mal so viele Riechzellen haben wie der Mensch? Damit ist die Hundenase um ein millionenfaches empfindlicher als die unsere. Die Schärfe des Geruchssinns ist abhängig von der Größe der Riechschleimhaut – deshalb haben viele Jagdhunderassen besonders lange und schmale Schnauzen.
... der Geruchssinn von Hunden noch viel, viel besser ist, als man bisher dachte? Die Vierbeiner können einen faulen Apfel aus zwei Milliarden Fässern voller Äpfel herausfinden, eine Prise Salz aus zehntausend Tonnen Kartoffelchips. Und eben auch Krebszellen, bevor diese für die Patienten und Ärzte überhaupt erkennbar werden.
Neu ist der Einsatz als Krebsspezialist. Hunde sind in der Lage, gewisse Tumorarten sehr früh und sicher zu identifizieren. Den Chinesen war schon vor 3000 Jahren bekannt, dass Hunde mit ihren extrem empfindlichen Nasen Krankheiten beim Menschen erriechen können.
Menschen mit Lungenkrebs wurden von Hunden in 99% der Fälle erkannt, solche mit Brustkrebs zu 88%. Bei der Erkennung von Brustkrebs übertreffen die Hunde sogar die Genauigkeit von Mammographien!
Tumore enthalten Benzol sowie winzige Spuren alkalischer Derivate, die in gesundem Gewebe nicht vorkommen. Alle Versuche, diese Substanzen mit künstlichen Geruchsdetektoren zuverlässig aufzuspüren, scheiterten. Die gelehrigen Vierbeiner arbeiten zuverlässiger und erheblich preiswerter. Außerdem genießen sie bei den Patienten hohe Akzeptanz. Mit ihrer extrem empfindlichen Nase können sie ein einziges Duftmolekül in einer Billion anderer ausfindig machen. Außerdem besitzen sie die seltene Fähigkeit, auch komplexe Duftmischungen erkennen und von anderen unterscheiden zu können. Das Riechepithel des Menschen umfasst 5 qcm, das des Hundes 150 qcm; auf diese Fläche kommen beim Menschen 5 Mio. Riechzellen, beim Schäferhund ca. 220 Mio. Hunde riechen stoßweise, damit das Riechepithel nicht ermüdet.
Schon seit 15 Jahren kursieren Anekdoten, Legenden und Gerüchte darüber, dass Hunde ihre Besitzer bei Krebserkrankungen warnen. Anscheinend können sie die Krankheit riechen. Bisher wurden Ärzte, die diese Vermutungen unterstützen, von der Fachwelt verlacht. Aber jetzt hat sich das Blatt gewendet. In wissenschaftlichen Testreihen haben Mediziner und Tiertrainer erstaunliche Ergebnisse mit den vierbeinigen Diagnostikern erzielt. In nur drei Wochen wurden die Hunde darauf abgerichtet, die Atem- und Urinproben krebskranker Personen von denen gesunder Menschen zu unterscheiden. Das Skurrile: Niemand weiß, was genau die Tiere in den Proben wittern – die Erfolgsquote aber ist überwältigend. In 90 Prozent der Fälle gelingt es den Hunden, die Proben richtig zuzuordnen.
Nicht eingerechnet sind dabei überraschende Befunde außerhalb der Testreihe: Die Dalmatinerhündin Trudy machte durch permanentes Lecken und Knabbern am Bein ihres Frauchens auf die Bösartigkeit eines Muttermals aufmerksam. Eine unglaubliche Leistung: Trudy ist nicht einmal auf die Krebserkennung trainiert worden. Und wie sich herausstellt, ist die Hündin kein Einzelfall. Mehr als 30 solcher Vorkommnisse sind von den stolzen und erleichterten Hundebesitzern bisher gemeldet worden.

