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Hier spricht PEPPER

Pepper
Hallo liebe Freunde
und Hundefreunde,

jetzt bin ich schon 15 Wochen alt und habe sehr viel lernen
müssen;Platz, Sitz, Pfui, Aus, Nein
und keine Menschen anspringen, was ich aber wegen der
vielen Streicheleinheiten doch immer
noch wage.
Mit dem alten Rüden "Rex "verbindet mich eine respektvolle Freundschaft,
er läßt mir auch immer etwas Futter aus seinem Freßnapf übrig.
Verstehe einfach nicht, warum sich mein Frauchen darüber so aufregt?
Der Kater "Schnipsel" ist und bleibt natürlich der Boss hier, das habe ich ja
endlich begriffen. Manchmal macht er ein Theater deswegen, aber oft drückt er mir
sein Katzenköpfchen um die Schnauze, weiß gar nicht was ich davon halten
soll.
Bisher ging ich 1 x wöchentlich zur Welpenschule, aber da wollen sie mich nicht mehr haben,
worüber ich gar nicht traurig bin,denn es sind ja solche Winzlinge dort.
Angeblich bin ich der Trainerin zu dominant, die hat mich auch immer gekniffen und es hätte
schon mal demnächst passieren können, dass ich zurück schnappe.
Ich glaube, davor hatte sie Angst.


Pepper


Jetzt gehe ich zum Junghundetraining, das ist viel aufregender und viel mehr große
Freunde finde ich dort auch. Ich war das erste Mal mit dem jungen Frauchen dort und das soll auch
so bleiben, denn die Trainerin ist dort ziemlich streng, da soll sich mal mein Frauchen bloß nichts abgucken!

Morgens um 7 Uhr tobe ich auf dem ehem. Grenzstreifen mit meinen großen Freunden Otti
oder Falko, der ist mit seinen 3 Jahren wie ich, total verspielt. Die Menschen behaupten, er sei
gestört, die haben ja gar keine Ahnung, der ist ein toller Kumpel.
Mittwochs und Freitags treffe ich meinen besten Freund Timmi, der sieht etwas eigenartig aus, ein Malteser
Colliemix. Etwas klein geraten, aber der kann rennen, da geht mir die Puste aus.
Ab und zu treffe ich den dicken Franki, einen braunen Labrador. Der wohnt gleich 2 Häuser weiter,
manchmal ist er sehr langweilig, aber seine Ohren sind interessant. Er wurde mal ganz böse, weil
ich nur mit seinen Ohren spielen wollte und quietschte so komisch dabei.
Abends läuft er immer mit einem Blinkhalsband rum, dann belle ich ihn sofort an.

Ich bekomme jetzt nur noch 3 x Fressen am Tag, das ist einfach zu wenig, habe nämlich in Frauchens
Hundebuch geschmuhlt, daß mir eigentlich noch eine Mahlzeit nachmittags
zusteht. Aber Frauchen mag keine dicken Dalmatiner, wenn die wüßte, daß mir Herrchen, wenn
sie so oft weg ist, heimlich einige Leckerlies in den Freßnapf legt.
Außerdem wiege ich nur 12,3 kg, Franki wiegt schon über 20 kg.

Wenn die kleinen Menschen vom jungen Frauchen kommen, freue ich mich immer riesig
und kann immer noch kaum mein Pipi halten.

Ins Frauchens Bett gehe ich auch nicht mehr, die schläft mir einfach zu unruhig. Zwar habe ich es nur zweimal
probiert, aber da flog ich am Fußende ziemlich brutal raus.Manchmal kommt mir der Verdacht, daß es
mit Absicht passierte, aber ich will das einfach nicht glauben.
Die Ledercouch im Wohnzimmer ist auch recht gemütlich, sie ist aber eine Verräterin.
Denn immer wenn ich mich gerade schön zurecht gekuschelt habe, gibt sie dabei so doofe Geräusche, daß
Frauchen sofort kommt und zu laut mit mir spricht.
Sie begreift es einfach nicht, daß wir Hunde auch leise Stimmen verstehen. Dabei steht das auch in ihrem schlauen
Hundebuch. Sie muß einfach viel mehr darin lesen und nicht so viel vor dem PC sitzen.

Beim Tierarzt war ich letzte Woche noch gewesen, bin nicht so richtig warm geworden, erstmal mit den
Hunden im Wartezimmer, die waren alle so schrecklich nervös.
Dann diese Leute im Behandlungszimmer,stellen mich auf so einen kalten Metalltisch und tricksen mich aus, indem sie mir vorn ein Leckerlie geben und mir hinten eine Spritze in die Seite jagen. Aber gut, die war noch harmlos, gegen das Chippen,da habe ich es ihnen aber gezeigt.
Ich stimme Frauchen zu, als sie nach Begleichung der Rechnung meinte, daß wir dort nicht so häufig hingehen. Von mir aus, brauchen wir dort nie mehr hin!
Jetzt geht gerade Herrchen wieder in die Küche, da muß ich mich sofort ranhängen, denn er gibt mir meistens
etwas, natürlich ganz heimlich und dabei zieht er auch noch die Küchentür zu. Auffälliger kann er es auch nicht machen, denn gleich kommt Frauchen hinterher und er bekommt Streß.
So richtig bis alle hier ausgeschlafen haben, halte ich mit meiner kleinen Blase noch nicht durch. Aber das macht
nichts, denn Herrchen steht gegen 5 Uhr morgens auf und trägt mich runter. Das ist einfach super, denn von Frauchen werde ich nicht mehr getragen. Ich kuschle mich dann ganz doll an und knabbere etwas an seinem Ohr.
Ich glaube sogar, dass er das sehr genießt.

Ich grüße euch und werde bestimmt wieder von mir lesen lassen
euer Pepper

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