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Jakob's Geschichte : erzählt von dem FA-Mitglied "Motorbiene"
und entdeckt in dem FA-Zirkel *HUNDE* und von "Motorbiene" genehmigt zum Veröffentlichen auf der span.Regionalseite.Hallo Freunde,
also, prinzipiell habe ich gegen Besuch aller Art ja nichts einzuwenden, aber was sich da bei uns in letzter Zeit abgespielt hat – ne, das schlägt dem Fass den Boden aus!
Da hat unser aller Frauchen doch beschlossen, ihr gutes Herz zu zeigen und eine Rotte von drei äußerst überheblichen Großpudeln, 2 athletische Kerle und 1 kräftiges Weib, für die Dauer des Krankenhausaufenthaltes ihres Frauchens bei uns aufzunehmen.
Wie immer, wurde mir und meinen Geschwistern diese Neuigkeit erst mitgeteilt, als die Ankunft dieser selbstherrlichen Geschöpfe unmittelbar bevorstand und sie mitsamt Herrchen und Sack und Pack schon vor unserem Gartentor standen und rein gelassen werden wollten.
Da sie etwas eher als angekündigt ankamen, befand sich unser aller Frauchen in der hintersten Ecke des Gartens und bekam die Ankunft der Herrschaften nicht sofort mit und so hatte ich Gelegenheit diese durch das Gartentor gründlich anzustarren und gehörig anzubellen.
Sie wagten sich keinen Schritt weiter und bellten lediglich ziemlich aufgeregt und hektisch zurück. Als unser aller Frauchen diesen Krawall vernahm, kam sie – Böses ahnend – aus der hinteren Ecke gestürzt. Anstatt mich jedoch bei meinen Vertreibungsversuchen zu unterstützen, wurde ich angebrüllt, warum ich denn unsere Gäste so wenig freundlich empfangen würde.
Unsere Gäste? Ich hörte doch wohl nicht so richtig. Ich jedenfalls hatte mir dieses Volk nicht eingeladen und ich war auch keineswegs bereit, denen ein freundliches Wort zu gönnen und einen großartigen Empfang zu bereiten. Auch die kleine Lina hielt sich sehr bedeckt und die schöne Bella saß unterm Auto und beobachtete von dort skeptisch das Treiben.
Des lieben Friedens willen zog ich mich schließlich zurück und beäugte vom Entenhaus aus das Getue um den Einzug der drei Großen. Als erstes wurden die vornehmen Schlafplätze verteilt, dann wurden Wassernäpfe und Fressschalen ausgepackt und schließlich kamen etliche Säckchen und Döschen mit Leckerlis zum Vorschein.
Letzteres hat mich denn nun wieder auf den Plan gerufen. Obwohl ich ja kein großer Esser bin, so bin ich Leckerlis gleich welcher Art nicht wirklich abgeneigt und so näherte ich mich den Tüten und Döschen um mal zu sehen, was denn so drin war.
Leider wurde mein Plan durchschaut und die leckeren Dinge verschwanden ruckzuck im „Hundeschrank“. In der Hoffnung, dass dieser sich durch ein Wunder wieder öffnet und ich doch noch in den Genuss der schönen Dinge komme, habe ich mich dann dick und breit davor gelegt. Nach Stunden des erfolglosen Wartens und Hoffens habe ich schließlich aufgegeben und mich mal vorsichtig dem Weib namens Oktavia genähert.
Sie gut wie meine angebetete Yana Schneewittchen roch Oktavia ja nun nicht, aber so ganz unsympathisch war mir die Dame auch nicht, so dass ich ihr – wenn auch aus gebührender Entfernung – erst mal erste Avancen machte.
Das passte nun den beiden Wichtigtuern von Rüden überhaupt nicht und es wurden mir Unannehmlichkeiten angedroht.
Unser aller Frauchen war aber da ausnahmsweise mal auf meiner Seite und tadelte die Beiden ziemlich herb und verwies sie auf die ihnen zugewiesenen Plätze.
Nachdem die erste Nacht – in getrennten Räumen – versteht sich, gut überstanden war, wurden wir dann geschlossen in den Garten entlassen um uns dort – wie unser aller Frauchen meinte – ein wenig zu beschnuppern.
Einer der Burschen nutzte sofort die Gelegenheit um die Enten zu jagen. Das sah nun unser Frauchen gar nicht gern und der Kerl namens Peanut sollte gehörig getadelt werden. Wozu es denn doch nicht kam, da der Pudel namens Nemo ebenfalls beschloss, den Enten nachzujagen. Selbst die blasierte Oktavia schloss sich der Meute an und so war binnen weniger Sekunden die schönste Entenjagd im Gange.
Die dummen Enten rannten schreiend und ziemlich kopflos durch die Gegend und ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn der Krawall nicht die schöne Bella auf den Plan gerufen hätte.
Ihr Auftauchen machte zwar das Chaos noch größer, aber die drei Grazien ließen wenigstens sofort von den völlig entkräfteten Enten ab und erwiesen sich dabei keineswegs als Katzenfreunde und so wurde die schöne Bella über die Blumenbeete, wo gerade die ersten freundlichen Spitzen von den Tulpen erschienen, gejagt.
Mein Entschluss, mich in das Geschehen einzumischen und die Drei von ihrem Vorhaben abzubringen, wurde natürlich mal wieder völlig falsch interpretiert.
Unser aller Frauchen unterstellte mir doch tatsächlich, dass ich bei der Enten- und Bellajagd mitgemacht hätte und somit noch mehr Aufregung verursacht worden wäre.
Immer diese Unterstellungen!Auch in der Osterzeit. Fehlt nur noch, dass sie mich für das Ausrauben der Ostereierkörbe, die für die Enkeltochter Maria versteckt worden waren, verantwortlich macht!
Die waren nämlich so gut versteckt, dass wir dem Mariechen lediglich bei der Suche behilflich waren. Das Kind hätte doch niemals die Schoko-Eier gefunden! Also sind wir mit unseren dicken Nasen auf die Pirsch gegangen und haben in einem günstigen Moment all die schönen Schoko-Eier alle aus ihren Verstecken geholt und so hingelegt, dass man sie auch sehen konnte.
Ich gebe ja zu, dass das eine oder andere Ei dabei die Sache nicht so ganz überstanden hat, aber das liegt meines Erachtens nur an der elend schlechten Verpackung dieser Eier. Die gefärbten Haseneier waren nämlich nach unserer Suche alle völlig unbeschadet.
Liebe Grüße
sendet Euch der Jakob mit seinem Frauchen und seinen Geschwistern:
der kleinen Lina, der schönen Bella, den drei Enten und dem Erpel Sir Henry, der fleißig seine Damen beglückt hat und momentan wieder auf Nachwuchs wartet.
Pudel Jakob in seiner vollen Pracht :
Die waren nämlich so gut versteckt, dass wir dem Mariechen lediglich bei der Suche behilflich waren. Das Kind hätte doch niemals die Schoko-Eier gefunden! Also sind wir mit unseren dicken Nasen auf die Pirsch gegangen und haben in einem günstigen Moment all die schönen Schoko-Eier alle aus ihren Verstecken geholt und so hingelegt, dass man sie auch sehen konnte.
Ich gebe ja zu, dass das eine oder andere Ei dabei die Sache nicht so ganz überstanden hat, aber das liegt meines Erachtens nur an der elend schlechten Verpackung dieser Eier. Die gefärbten Haseneier waren nämlich nach unserer Suche alle völlig unbeschadet.
Liebe Grüße
sendet Euch der Jakob mit seinem Frauchen und seinen Geschwistern:
der kleinen Lina, der schönen Bella, den drei Enten und dem Erpel Sir Henry, der fleißig seine Damen beglückt hat und momentan wieder auf Nachwuchs wartet.





