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Auf dem Weg von Madrid nach Segovia
Fährt man von Madrid nach Segovia, kommt man auf der Strecke über das beliebte Skigebiet der Madrilener.
Man findet auf den Bergen noch bis in den April hinein Schneereste auf den Gipfeln liegen :
Segovia
Segovia ist eine Stadt in Spanien mit etwa 55.000 Einwohnern und zugleich der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz Segovia in Kastilien-León. Die Stadt liegt etwa 90 Kilometer nordnordwestlich von Madrid auf einer 1.000 Meter hohen Felszunge zwischen den Flüssen Eresma und Clamores.
Die im Jahr 80 v. Chr. gegründete Stadt war von 714 bis ins 11. Jahrhundert in maurischem Besitz. Alfons VI. eroberte sie 1085. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert war sie Königsresidenz. 1474 wurde hier Isabella zur Königin von Kastilien ausgerufen.
Isabella I. von Kastilien (spanisch Isabel I de Castilla) (* 22. April 1451 in Madrigal de las Altas Torres; † 26. November 1504 in Medina del Campo; genannt auch Isabella die Katholische) war Königin von Kastilien von 1474 bis 1504.
Isabella war die Tochter (Infantin) des Königs Johann II. von Kastilien und León und dessen zweiter Gemahlin Isabella von Portugal. Sie vermählte sich am 19. Oktober 1469 mit Ferdinand II., dem Katholischen, von Aragonien und bestieg nach dem Tod ihres Bruders Heinrich IV. 1474 mit ihrem Gatten den kastilischen Thron.
Isabella und Ferdinand nahmen nach Vereinigung der Reiche Aragonien und Kastilien 1479 die Regierungsgeschäfte gemeinsam auf, obwohl Isabella die alleinige "Besitzerin" der Krone von Kastilien blieb. So entstand die Grundlage für ein gesamtspanisches Königreich.
Ferdinand und Isabella gingen in vorher nicht gekannter Schärfe und Brutalität gegen Juden und Muslime vor. 1492 wurden alle nicht taufwilligen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben (Sephardim) und 1502 folgte die Ausweisung der besiegten Mauren, was wirtschaftlich und künstlerisch einen großen Aderlass bedeutete. Die Eroberung von Granada 1492 beendete die Reconquista. Der Papst Alexander VI. verlieh dem königlichen Ehepaar 1494 den Titel der reyes católicos (Katholische Könige).
Sie starb am 26. November 1504 in Medina del Campo. Ihre sterblichen Überreste befinden sich in der Krypta der Capilla Real (Königliche Kapelle) in Granada, Andalusien.
Die Grabinschrift lautet wie folgt:
Mohameticae sectae prostratores et heretice pervicacie extinctores Ferdinandus Aragonorum et Helisabetha Castelle vir et uxor unanimes Catolice appellati marmoreo clauduntur hoc tumulo.
„Die Vernichter der Mohammedanischen Sekte und Auslöscher der ketzerischen Falschheit, Fernando von Aragón und Isabella von Kastilien Gemahl und Gemahlin, allerseits die Katholischen geheißen, umschließt dieses marmorne Grab.“
Isabella I. von Kastilien (spanisch Isabel I de Castilla) (* 22. April 1451 in Madrigal de las Altas Torres; † 26. November 1504 in Medina del Campo; genannt auch Isabella die Katholische) war Königin von Kastilien von 1474 bis 1504.
Isabella war die Tochter (Infantin) des Königs Johann II. von Kastilien und León und dessen zweiter Gemahlin Isabella von Portugal. Sie vermählte sich am 19. Oktober 1469 mit Ferdinand II., dem Katholischen, von Aragonien und bestieg nach dem Tod ihres Bruders Heinrich IV. 1474 mit ihrem Gatten den kastilischen Thron.
Isabella und Ferdinand nahmen nach Vereinigung der Reiche Aragonien und Kastilien 1479 die Regierungsgeschäfte gemeinsam auf, obwohl Isabella die alleinige "Besitzerin" der Krone von Kastilien blieb. So entstand die Grundlage für ein gesamtspanisches Königreich.
Ferdinand und Isabella gingen in vorher nicht gekannter Schärfe und Brutalität gegen Juden und Muslime vor. 1492 wurden alle nicht taufwilligen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben (Sephardim) und 1502 folgte die Ausweisung der besiegten Mauren, was wirtschaftlich und künstlerisch einen großen Aderlass bedeutete. Die Eroberung von Granada 1492 beendete die Reconquista. Der Papst Alexander VI. verlieh dem königlichen Ehepaar 1494 den Titel der reyes católicos (Katholische Könige).
Sie starb am 26. November 1504 in Medina del Campo. Ihre sterblichen Überreste befinden sich in der Krypta der Capilla Real (Königliche Kapelle) in Granada, Andalusien.
Die Grabinschrift lautet wie folgt:
Mohameticae sectae prostratores et heretice pervicacie extinctores Ferdinandus Aragonorum et Helisabetha Castelle vir et uxor unanimes Catolice appellati marmoreo clauduntur hoc tumulo.
„Die Vernichter der Mohammedanischen Sekte und Auslöscher der ketzerischen Falschheit, Fernando von Aragón und Isabella von Kastilien Gemahl und Gemahlin, allerseits die Katholischen geheißen, umschließt dieses marmorne Grab.“
Sehenswürdigkeiten :
Die Altstadt ist besonders sehenswert. Neben zahlreichen Monumenten ragt besondere die spätgotische Kathedrale von Segovia (1525 durch Auftrag Karls V. wiedererrichtet)hervor.
Die Altstadt ist besonders sehenswert. Neben zahlreichen Monumenten ragt besondere die spätgotische Kathedrale von Segovia (1525 durch Auftrag Karls V. wiedererrichtet)hervor.
Das berühmte 28 Meter hohe und 728 Meter lange antike römische Aquädukt (aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr.), das bis in die 1970er Jahre die Stadt mit Wasser aus dem Fluss Acebeda versorgte.
Die märchenhafte Palastfestung, der sogenannte Alcázar, der sich über der Stadt und der umgebenden Landschaft erhebt :
Die Kirche La Vera Cruz wurde 1208 gegründet, leider weiß man nicht genau, durch wen. Oft wird der Orden der Tempelritter genannt, wahrscheinlicher ist aber der kastilische Orden del Santo Sepulcro.











