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Mejorada del Campo :
Westlich von Madrid liegt die Stadt Mejorada del Campo, die durch einen ihrer Bürger zu Berühmtheit gelangte.Wer sich in Madrid aufhält, sollte es auf keinen Fall verpassen, dorthin zu fahren.. Es lohnt sich. Man steht davor und will es eigentlich gar nicht glauben.
Ja, jetzt habe ich euch vielleicht neugierig gemacht. Dann will euch mal mehr darüber erzählen.
Dieser Bürger der Stadt,Justo Gallego Martínez (* 1922), ist ein ehemaliger spanischer Mönch, der seit 43 Jahren in der Stadt seine eigene Kathedrale baut.
Als junger Mann trat Gallego Martínez einem Kloster bei, das er 1961 aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung wieder verlassen musste. Nachdem er überraschend von der Krankheit geheilt wurde, begann er aus Dankbarkeit eine Kathedrale auf einem Grundstück zu errichten, das er von seinen Eltern übernommen hatte.
Justo Gallego ist ein neuer Don Quichote.Fast ein halbes Jahrhundert lang hat sich niemand für den ehemaligen Mönch interessiert - ein Spinner, dachten viele. Denn seit mehr als 40 Jahren baut er nun schon in der Stadt ganz allein eine Kathedrale auf, nur mit der Kraft seiner Hände.Inzwischen ist Gallegos Kathedrale über 35 Meter hoch und damit größer als die katholische Kirche der Stadt.
Justo Gallego zeichnet nichts auf, arbeitet an seinem Lebenswerk ganz ohne Pläne, ohne Architekten. "Alles entsteht aus Liebe zu Gott", sagt er. "Meine Hände sind sein Werkzeug. Ich habe zwar meinen Anteil daran, aber hauptsächlich ist sie ein Geschenk Gottes - aus dem, was andere Leute wegwerfen." Und er fügt lächelnd hinzu: "Was für eine Freude, die ganzen Abfälle Spaniens wieder zu verwerten. Seht, wie schön sie geworden ist!"
Justo Gallego zeichnet nichts auf, arbeitet an seinem Lebenswerk ganz ohne Pläne, ohne Architekten. "Alles entsteht aus Liebe zu Gott", sagt er. "Meine Hände sind sein Werkzeug. Ich habe zwar meinen Anteil daran, aber hauptsächlich ist sie ein Geschenk Gottes - aus dem, was andere Leute wegwerfen." Und er fügt lächelnd hinzu: "Was für eine Freude, die ganzen Abfälle Spaniens wieder zu verwerten. Seht, wie schön sie geworden ist!"
"Vielleicht hast du Angst, vielleicht nicht. Ich sage dir: Hab' keine Angst. Auch nicht davor, was die anderen denken. Vertue nicht deine Zeit. Fühle dich verantwortlich. Sei geduldig. Sei gut zu deinen Brüdern und Schwestern. Verliere nie den Glauben." - Für Don Justo ist der Bau seiner Kathedrale ein Bekenntnis. Viele halten ihn für verrückt. Doch das Gotteshaus drückt aus, was "ich für Christus und seinen Schöpfer empfinde", so der ehemalige Mönch.
Alles, was er weiß, hat Don Justo sich selbst beigebracht. "Man muss das nicht studieren", ist er überzeugt, "sondern einfach machen". Die Kathedrale ist 50 mal 20 Meter groß und fast 40 Meter hoch. Aber laut Justo Gallego könnte sie noch höher sein. Seit mehr als vier Jahrzehnten baut der mittlerweile 84-Jährige allein an seinem Lebenswerk. Jeden Tag, außer sonntags. Sein ganzes Vermögen hat er in das Projekt gesteckt. Nun lebt er von einer kleinen Pension und braucht für sich selbst nicht viel. "Ich liebe die Armut", sagt er. "Wir Armen tragen einen Schatz in uns. Die Reichen kommen nur sehr schwer in den Himmel." Und er ergänzt: "Auch, wenn die Menschen schlau wären, würde sich nichts ändern. Aber arm zu sein, das ist wirklich gut, so kann man die Welt in Ordnung bringen."
Alles, was er weiß, hat Don Justo sich selbst beigebracht. "Man muss das nicht studieren", ist er überzeugt, "sondern einfach machen". Die Kathedrale ist 50 mal 20 Meter groß und fast 40 Meter hoch. Aber laut Justo Gallego könnte sie noch höher sein. Seit mehr als vier Jahrzehnten baut der mittlerweile 84-Jährige allein an seinem Lebenswerk. Jeden Tag, außer sonntags. Sein ganzes Vermögen hat er in das Projekt gesteckt. Nun lebt er von einer kleinen Pension und braucht für sich selbst nicht viel. "Ich liebe die Armut", sagt er. "Wir Armen tragen einen Schatz in uns. Die Reichen kommen nur sehr schwer in den Himmel." Und er ergänzt: "Auch, wenn die Menschen schlau wären, würde sich nichts ändern. Aber arm zu sein, das ist wirklich gut, so kann man die Welt in Ordnung bringen."
"Für einen Christen wie mich ist der Weg das Ziel", bekennt Don Justo. "Dass ich so weit gekommen bin, kann ich manchmal selbst kaum glauben." Sein Bauwerk ist seiner Mutter gewidmet. "Von ihr habe ich gelernt, die Kirche zu lieben", sagt Gallego. Aus Liebe zu Christus war er einst ins Zölibat gegangen und verbrachte ein paar Jahre im Kloster. Doch er wollte "härter arbeiten als ein Mönch das im Kloster kann", erklärt er. Die Arbeit treibt ihn immer weiter. "Ich will endlich fertig werden", gesteht der Baumeister. Ob er es jemals schaffen kann? "Darüber mache ich mir keine Sorgen", sagt Don Justo.
Die meisten Baustoffe und Werkzeuge, die er verwendet, sind wiederaufbereitet. Er gebraucht sowohl Alltagsgegenstände als auch Materialien, die von Baufirmen und einer nahegelegenen Ziegelsteinfabrik gespendet wurden. Der Zement für die Fugen wird beispielsweise mit alten Treibstofftrommeln angerührt.Die Betonpfeiler wurden in Platikeimern gegossen und aufeinandergesetzt.
Also, nach den Bildern zu urteilen, könnt ihr sehen, was das für ein gewaltiges Bauwerk ist.
Ich stand davor, und war nur am Staunen und Kopfschütteln, wie sowas möglich ist. Eine zierliche Person gibt mit über 80 Jahre immer noch nicht auf, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Inzwischen lässt sich der ehemalige Mönch aber von seinen sechs Neffen und Freiwilligen helfen.
Ich stand davor, und war nur am Staunen und Kopfschütteln, wie sowas möglich ist. Eine zierliche Person gibt mit über 80 Jahre immer noch nicht auf, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Inzwischen lässt sich der ehemalige Mönch aber von seinen sechs Neffen und Freiwilligen helfen.








