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Weiße Dörfer in der Region CADIZ

Die Sonne ging gerade auf, als wir uns mit drei Pkws auf den Weg machten zu den weißen Dörfern in der Region Cadiz.

weiße Dörfer

. Die weißen Dörfer, die wir durchfuhren und die, die wir in der Ferne ausmachen konnten lagen meist in windgeschützten Abhängen. Die einfachen Hausfassaden mit ihren sparsamen Öffnungen schützten die häufig dahinterliegenden Höfe. Die weiße Farbe der Häuser hat eine konservierende Funktion und wird meist jedes Jahr vor den Feiertagen neu aufgetragen..

weiße Dörfer

Unser erstes Ziel war Setenil mit seinen schmalen Straßen und wenigen Parkmöglichkeiten.Nach intensivem Suchen hatten wir das Problem bald gelöst und gingen zu Fuß weiter.

weiße Dörfer

Die Besonderheit des Dorfes sind die vielen Wohnhäuser, Gaststätten und Gewerbebetriebe, die in die Felsen gebaut wurden und von Felsgestein überdacht sind. So hat man den Eindruck durch einen Tunnel zu gehen.

weiße Dörfer

In einer Bar stärkten wir uns mit einem Cafe con leche, bevor
wir uns auf den Weg in das „Oberdorf“ machten. Von dort hatten wir einen herrlichen Rundumblick. Wir besichtigten die alte Dorfkirche, die zurzeit renoviert wurde und erfuhren in einem Aushang an der Kirchentüre, dass noch Spender gesucht wurden.

weiße Dörfer

Auf dem Rückweg kehrten wir in ein altes Gasthaus ein, deren Besitzer für uns schon den Tisch gedeckt hatte. Gut gestärkt ging es dann weiter nach Grazalema in der niederschlagsreichsten Gegend Spaniens: der Sierra de Grazalema. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch Tannenwälder mit seltenen Igeltannen und Korkeichen. Der Ort war städtischer und konnte auch mit einigen Plätzen aufwarten.

weiße Dörfer

Über Ronda fuhren wir zurück zur Autovia A7, auf der wir wieder unseren Wohnort erreichten.

Wir sind ca. 300 km mit unseren Autos gefahren, die sich gelohnt haben.

Marlis Föhr / Romeral
21.09.2010

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