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Andalusien
Bericht von clou vom 02.04.2009 :Wenn mich jemand fragt, ob ich Andalusien nach zwölf Jahren unseres Hierseins noch nicht leid bin, dann kann ich nur antworten: „Andalusien kann man gar nicht leid werden.“ Wer hier lebt, wenn auch nur zeitweise, weiß, dass dieser Teil Spaniens eine heimliche Anziehungskraft ausübt.
Man kann Andalusien nicht vollständig beschreiben, seine großen Städte mit ihrem vergangenem Reichtum, die weißen Dörfer, die Naturschutzgebiete, die Berge und Seen und vor allem die Menschen, die einem gut tun. Nicht zu vergessen ist die Farbenpracht Andalusiens: Gelb blühen der Ginster und die Mimosen, grün sind die Zitrusbäume, Sträucher und Gräser, blau die vielen Stauseen, die Flüsse und das Meer, weiß die schneebedeckten Berge und die Häuser der vielen Dörfer.
Den größten Einfluss auf das Land hatte die fast 800jährige Herrschaft der Araber. In dieser Zeit erlebte das Land seine größte politische und kulturelle Blütezeit. Sie errichteten in den
Städten Moscheen, Universitäten, Schulen und Bibliotheken. Damit wurde auch für die Zukunft der Grundstein für Wissenschaft, Kunst und Handwerk gelegt.
Städten Moscheen, Universitäten, Schulen und Bibliotheken. Damit wurde auch für die Zukunft der Grundstein für Wissenschaft, Kunst und Handwerk gelegt.
Die Landwirtschaft entwickelte sich dank einer ausgefeilten Bewässerungstechnik mit Kanalsystemen, Windmühlen und Schöpfrädern zu imponierenden Leistungen. Durch eingeführte Kulturpflanzen konnte man bald Früchte ernten, von denen selbst die Ureinwohner nie gehört hatten.
Als die Christen im 15. Jahrhundert das Land zurück eroberten, zerstörten sie viele Kulturdenkmäler. Es wurden christliche Kirchen und andere Bauten im „europäischen“ Stil errichtet. Machtverlust, Kriege und die Pest führten zur Rückentwicklung des Landes. Der Bürgerkrieg 1936 und die Diktatur Francos von 1939 – 1975 ließen Andalusien zum Armenhaus werden.
Heute verfügt das Land durch Tourismus und seiner produktiven Landwirtschaft über bedeutende Wirtschaftsbereiche.
Heute verfügt das Land durch Tourismus und seiner produktiven Landwirtschaft über bedeutende Wirtschaftsbereiche.
Andalusien wird gerne als das Land des Flamencos und Stierkampfes, des Cherrys, der Oliven- und Zitrusfrüchte bezeichnet.
Man braucht Zeit, um alle Seiten des Landes zu entdecken, die es zu einer der faszinierendsten Kultur- und Naturlandschaften in Europa gemacht haben.
Andalucia, solo hay una!
hasta la vista
clou
Man braucht Zeit, um alle Seiten des Landes zu entdecken, die es zu einer der faszinierendsten Kultur- und Naturlandschaften in Europa gemacht haben.
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clou
