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Der Vierzehnte Stein , von Fred Vargas
Eine Buchbesprechung von melletele :Fred Vargas
Der vierzehnte Stein -
...eine Anspielung auf das chinesische Ma-Jongg-Spiel , von Fred Vargas ,die hauptberuflich als Archäologin tätig ist, sie lebt in Paris und ihre Romane wurden inzwischen in 24 Sprachen übersetzt.
Das Buch ist gebunden und auch als Taschenbuch erhältlich
ISBN 3-351-03030-4
Der Jäger wird zum Gejagten
Kommissar Adamsberg, der Schweiger, Träumer, der kühle Beobachter mit den frappierenden Lösungen. In diesem Kriminal-Roman gerät er selbst unter Mordverdacht. Bei dem Versuch, einen drei Jahrzehnte zurückliegenden Fall zu klären, in den auch sein seitdem verschollener Bruder Raphael verwickelt war, wird Adamsberg über Nacht vom Jäger zum Gejagten.
Adamsberg wird mit einer komplett neuen Situation konfrontiert. Er jagt nicht mehr, sondern er wird als der Mörder mit dem Dreizack gejagt.
Fred Vargas zeichnet genau die Charaktere wie Adamsberg Kollegen Danglard, der sich aufgrund seiner Flugangst nur noch mit einer Weißwein-Flasche gerüstet zum Dienst traut, Leutnant Violette Retancourt, eine Frau wie ein Berg, deren Cleverness selbst Adamsberg überzeugt, der kanadische Kommissar Laliberté, der kumpelhafte Bär mit den zwei Gesichtern, die rüstige Rentnerin, die sich als ausgezeichnete Computer-Hackerin entpuppt, der Urfisch sehr eigenartig, seit Ewigkeiten fristet er sein Dasein in einem rosa schimmernden See; und Adamsberg selbst, wie er sich nicht mehr trauen kann, wie er Wortfetzen seiner Gesprächspartner in bildhafte Gedankenspiele einflechtet. man stelle sich einen sich aufplusternden Drachen am Straßburger Münster vor und Adamsberg als »Wolkenschaufler«
Ein Feind aus alten Tagen Kommissar Adamsberg aus Paris stößt durch Zufall auf einen Mordfall an einem jungen Mädchen, der sich in der Nähe von Straßburg zugetragen hat, erinnert er sich an das Tatmuster eines Serienmörders, der nie gefasst und seit nunmehr 15 Jahren für tot gehalten wird. Adamsbergs „Dämon“ aus seiner Zeit als junger Polizist. Der einstmals so einflussreiche und mächtige Richter Fulgenc - Richter Gnadenlos hatte nicht nur einen dunklen Hintergrund, sondern war vor vielen Jahren auch verantwortlich dafür, dass Raphael, der Bruder Adamsbergs, eines Mordes beschuldigt wurde, diese Anklage nie verwand und danach spurlos verschwand.
Doch dies alles ist zunächst nur eine Ahnung und in den Augen seiner Kollegen ein Hirngespinst. Adamsberg wird mit einigen Mitarbeitern für zwei Wochen in die kanadische Provinz Québec zu einem internationalen Polizeilehrgang geschickt. Dort beginnt er eine Affäre mit einer jungen Französin die kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird, ab da hat die Vergangenheit Adamsberg endgültig eingeholt. Die Tote weist die gleichen Wunden auf wie vor Jahrzehnten die Opfer des Serienmörders.
Weiter wird nichts verraten.

