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Der Plan

Norbert, genannt Leitwolf, führte unsere Gruppe an diesem leicht regnerischen Samstag durch die Altstadt Stadthagens.

Wenn ihr unseren Spuren folgen wollt, dann druckt euch den Plan (das Bild oben) aus und folgt den angegebenen Punkten in unserer Beschreibung.

Wer es hochwissenschaftlich betreiben möchte, der lädt sich die PDF - Datei aus dem Internet herunter und kann dort alles haarklein nachlesen.

www.Stadthagen.de / Tourismus / Historischer Stadtrundgang (20 Seiten)

bei Fisch Blanke
... um 12 Uhr Mittags

Am reservierten Tisch fanden sich acht Teilnehmer unserer Gruppe um 12 Uhr mittags bei Fisch Blanke ein. Wir wollten gut speisen und gestärkt den Rundgang um 13 Uhr angehen.

Die Gerichte waren allesamt lecker, aber man wollte scheinbar unser Geld nicht, denn man ließ sich mit dem Abkassieren viel Zeit. Der angedachte Terminplan droht zu platzen - und Norbert wurde schon nervös.

Sammeln
Um 13 Uhr stossen weitere FA-Mitglieder dazu - die Führung beginnt jetzt.

Nellie, Schwarzkehlchen und Vogelfreund mit seiner Gattin warteten schon auf uns. Nun waren wir komplett und es sollte losgehen.

Braurechte
Im alten Stadthagen hatt viele Häuser ein Braurecht

Früher hatten viele Häuser die Brauereirechte und machten wohl ausgiebig davon Gebrauch... denn

Affe
beim übermäßigen Probieren hat so mancher einen Affen bekommen

... wie sollte denn dieses Relief sonst zu erklären sein.

Ich vermute, einige Zeitgenossen hatten nach übermäßigem Genuss wohl zwei Affen auf den Schultern.

historisch
Dieses Zeichen ziert so manches sehenswerte, historische Gebäude

Von dort maschierten wir durch Rathauspassage links in Richtung Echternstrasse (Karte Nr 11).

Hier machte uns Norbert auf eine eindrucksvolle Pflasterarbeit auf dem Gehweg aufmerksam. Dieses Zeichen sollten wir an diesem Tag noch öfter sehen, denn vor jedem historischen Gebäude war es auf dem Gehweg eingelassen.

Echternstrasse
auch hier ist das Zeichen zu finden

Einige der hier stehenden Häuser stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Der Stadtturm
an ihm sind noch die Reste der Stadmauer zu sehen

Er war Teil der heute noch teilweise existierende Stadtmauer und stammt aus dem Jahre 1423.

stadtwall
Wir maschieren auf dem ehemaligen Stadtwall in Richtung Mühle

Die Wallanlage, auf der wir hier Richtung Wassermühle (Punkt 22) marschieren ist heute noch komplett.

Die Wassermühle
Die Wassermühle

Die Niedernmühle (Punkt 22) von hinten. Es handelte sich damals dabei um eine Wassermühle

Mühle vorne
So sieht die Wassermühle von vorne aus

Ein Haus in der Niedernstrasse (Punkt 20)

Fototermin
Wir möchten aber fotografiert werden

Ein paar Kinder fanden unseren Fussmarsch interessant, winkten uns zu und wollten fotografiert werden. Foersterle zeigt ihnen hier gerade wie toll das Foto geworden ist und dann ging es weiter.

Schulstrasse
Wir haben die ehemalige B65 soeben überquert

Hier haben wir soeben die ehemalige B65 überquert und kommen in die Schulstrasse (Punkt 24).

synagoge
ehemalige Synagoge

Synagoge

Schulstrasse 02
Auf dem Weh zur ehemaligen Lateinschule

Wir erreichen hier die Alte Lateinschule (Punkt 3). Hier wurden die Schüler auf das Studium vorbereitet.

Torbogen
Dort bin ich zur Schule gegangen - und hier fanden wir Schutz vor dem Regenguss

Der Torbogen kam uns gerade recht, den es ging ein Schauer nieder. Gegenüber befindet sich die Schule, in die ich gegangen bin. Sie nannte sich damals "Aufbauzug Bürgerknabenschule Stadthagen", berichtete er uns.

Kirche aussen
Imposante Kirche mit angebautem Mausoleum

Die St. Martini-Kirche (Punkt 1 und 2)

An diese Kirche angebaut, befindet sich das Mausoleum. Der siebeneckige Kuppelbau wurde in den Jahren 1609 - 1625 vom Fürsten Ernst von Schaumburg errichtet.

Kirche innen
Fotografieren war hier nicht erlaubt

Die Besichtigung der St-Martini-Kirche und des Mausoleums war bei der Stadtführung ein High-Light und Herr Stoltze hat uns geführt.

In 45 Minuten hat er uns den Bau des Mausoleums, die Geschichte dazu und auch etwas über die Kirche berichtet.

Fachwerk
Fachwerk der Weserrenaissance

Rathaus
Das alte Rathaus

Im ehemaligen Rathaus (Punkt 15) ist heute das Standesamt, die Touristinformation, ein Restaurant und ein Festsaal beheimatet.

Apotheke
In diesen Haus war früher die Erste Apotheke Stadthagens

Spieltrieb
Und nun ging es rund

Ratskeller
In vielen Städten gehörte er unter dem Rathaus einfach dazu

Getreidehandel
Ein Bauer war durch Getreidehandel reich geworden, was man schön an seinem reich verzierten Haus sehen kann

Am Markt (Punkt 16)
Ein Osnabrücker, der hierher zog ist durch Getreidehandel reich geworden und hat das Haus wunderschön verziert.

Wolf
Die Sache mit der Gräte - nicht Grete

Am Hause "Zum Wolf", Echternstrasse, ist am Erker auf der linken Seite das Bild von der Fabel der Kranich und der Wolf zu sehen.

Landsbergscher Hof
Landsbergscher Hof - jetzt Bibliothek und der Treffpunkt zum Schützenfest

Hier ist der Treffpunkt zu Großen Zapfenstreich beim Schützenfest.

Wachhaus
Wer ins Schloss wollte, mußte hier am Wachhaus vorbei

Schloss
Wir blicken auf das ehemalige Schloss. Heute ist hier das Finanzamt beheimatet und auch die Zehntsscheune steht noch

Wir bewundern die ehemalige Wasserburg aus dem Jahre 1222 (Punkt 7). Heute ist dort das Finanzamt darin untergebracht. Es handelt sich dabei um die älteste und bedeutenste Schlossanlage der frühen Weserrenaissance in Niedersachsen.

Amtspforte
Jetzt sind wir vor dem Heimatmuseum in der Amtsporte angekommen

Hier versieht Norbert seinen Dienst als ehrenamtliche Aufsicht. Die Amtspforte ist seit 1963 ein städtisches Museum. Ehemals war es ein Gerichts- und Verwaltungsgebäude für das Amt Stadthagen.

Murmeln
Da kommt Freude auf -

Amtspforte innen
Viel Geschichtliches - und Altbekanntes

Schloss02
Auf dem Weg zum Stadtpark

Schloss
Wir verlassen das Schlossgelände

Stadtpark
Nur noch wenige Meter, denn wir haben Hunger und Durst

Stadtpark Cafe
Hier gab es Kaffee, Kuchen und auch Torte

Den Abschluss begingen wir im Stadtgarten-Cafe, das früher einmal ein Lustschlösschen war.

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