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Regional > Rostock > Sehens- und Erlebenswertes in und um Rostock > Ausflugtipps in und um Rostock > Die Ivenacker Eichen
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Die Ivenacker Eichen
Die 1.000 jährigen Eichen von Ivenack – ein Ort der Kraft
"mdburga"/ Magda war nach 50 Jahren wieder vor Ort
Es war in den Ferien nach der 9.Klasse. Klassenfahrt war die Devise. Wohin und womit ?
1956 hatte noch nicht jedes Kind ein Fahrrad. Ich bin meinen Vater um den Bart gegangen und schwupps, wir ( doch vorwiegend er) bauten uns ein fahrtüchtiges Rad zusammen.
Nun konnte die Fahrt starten. Geplantes Ziel war Malchin, Kummerow, Stavenhagen, Ivenack.
Als Schülerklasse mit Lehrerin und Lehrer konnte nichts schief gehen.
Geschlafen wurde in Schulgebäuden auf Strohschütt, die Jungs an der Fensterseite, die Mädchen gegenüber. Ganz schön gewagt in diesem pubertierenden Alter.
Nach 50 Jahren war Klassentreffen und ich hatte ein paar Bilder von damals mitgenommen, unter anderen sind die Jungs auf die dicken Eichen geklettert und natürlich Foto-Pose gestanden. Es war schon "mächtig gewaltig", wie "Egon" zu sagen pflegt.
Und ich bin nach 50 Jahren an diesem wunderschönen zurückgekehrt.
Habe die Seele baumeln lassen und aus meinem Gedächtnis
das Gedicht von Reuter hervorgekramt :
"Ick weit einen Eikbom, de steiht an de See
de Nurdsturm de brust in sin Knäst;
stolz reckt hei de mächtige Kron in de Höh,
so is dat all dusend Johr wäst."
Fritz Reuter
Die Einmaligkeit der Eichen läßt sich zweifelslos schon beim Betrachten erleben.
Läßt man sich ein wenig mehr Zeit und folgt seiner intuitiven Wahrnehmung, so spürt man die Kraft dieses Ortes und die Energie, die von den alten Weisen ausgeht.
"Hier an den heiligen Eichen, die am höchsten in den Himmel ragen, am tiefsten in der Erde wurzeln und am längsten existieren, lässt sich Kontakt zu den elementaren Kräften der Schöpfung finden.
… und so wird ein Platz wie der Ivenacker Tiergarten zu einem heiligen Ort, an dem sich Himmel und Erde vereinigen."
schreibt Ulrich Fischer über diesen Kraft-Ort.
Alte, dicke Bäume regen von jeher die Phantasie der Menschen an.
So ist es auch in Ivenack. Um die Baumriesen ranken sich eine Vielzahl von Sagen und Geschichten.
Einige der Sagen spielen auf das einst hier vorhandene Kloster an:
Sieben jungfräuliche Nonnen aus diesem Zisterzienser-Nonnenkloster sollen einstmals ihr Gelübde gebrochen haben und auf dem Weg beim Verlassen des Klosters zur Strafe in sieben Eichen verwandelt worden sein.
Nach tausend Jahren sollen sie mit dem Absterben der einzelnen Eichen alle einhundert Jahre nacheinander erlöst werden.
Nach 1000 Jahren wird die erste der Sieben erlöst und die Eiche stirbt ab. Hundert Jahre später wird die zweite der Nonnen erlöst, und so geschieht es alle 100 Jahre, bis alle sieben Nonnen erlöst sind.
Eine andere Version der Sage berichtet, dass sieben Nonnen im Schlaf von Räubern überrascht wurden und halbnackt in den Wald flohen. Am Morgen darauf stellten sie fest, dass ihr Anblick sündhaft sei, und sie baten den Herrgott, dass er sie den Bäumen im Walde gleich schützen möge. Sie wurden erhört und in die Eichen verwandelt.
Läßt man sich ein wenig mehr Zeit und folgt seiner intuitiven Wahrnehmung, so spürt man die Kraft dieses Ortes und die Energie, die von den alten Weisen ausgeht.
"Hier an den heiligen Eichen, die am höchsten in den Himmel ragen, am tiefsten in der Erde wurzeln und am längsten existieren, lässt sich Kontakt zu den elementaren Kräften der Schöpfung finden.
… und so wird ein Platz wie der Ivenacker Tiergarten zu einem heiligen Ort, an dem sich Himmel und Erde vereinigen."
schreibt Ulrich Fischer über diesen Kraft-Ort.
Alte, dicke Bäume regen von jeher die Phantasie der Menschen an.
So ist es auch in Ivenack. Um die Baumriesen ranken sich eine Vielzahl von Sagen und Geschichten.
Einige der Sagen spielen auf das einst hier vorhandene Kloster an:
Sieben jungfräuliche Nonnen aus diesem Zisterzienser-Nonnenkloster sollen einstmals ihr Gelübde gebrochen haben und auf dem Weg beim Verlassen des Klosters zur Strafe in sieben Eichen verwandelt worden sein.
Nach tausend Jahren sollen sie mit dem Absterben der einzelnen Eichen alle einhundert Jahre nacheinander erlöst werden.
Nach 1000 Jahren wird die erste der Sieben erlöst und die Eiche stirbt ab. Hundert Jahre später wird die zweite der Nonnen erlöst, und so geschieht es alle 100 Jahre, bis alle sieben Nonnen erlöst sind.
Eine andere Version der Sage berichtet, dass sieben Nonnen im Schlaf von Räubern überrascht wurden und halbnackt in den Wald flohen. Am Morgen darauf stellten sie fest, dass ihr Anblick sündhaft sei, und sie baten den Herrgott, dass er sie den Bäumen im Walde gleich schützen möge. Sie wurden erhört und in die Eichen verwandelt.
Ich habe an den Schautafeln über das Landschaftsschutzgebiet „Ivenacker Eichen” gelesen und geb es hier etwas wieder:
Die Wanderung rund um die "Tausendjährigen Eichen" ausgehend von der Reuterstadt Stavenhagen ist wunderschön. Vom Markt geht es über die Ivenacker Straße in Richtung Stadtholz.
Vorbei am Waldcafé befinden man sich bald im Landschaftsschutzgebiet „Ivenacker Eichen”. Endlich kommt man zu den berühmten Eichen. Sie sind vermutlich die Ältesten und Umfangreichsten ihrer Art in Mitteleuropa. Das Alter der Eichen kann nicht direkt ermittelt werden.
Aus Jahresringmessungen kann aber geschlossen werden, dass ein Alter von 800–1200 Jahren als gesichert angesehen werden kann. Die stärkste und schönste der Ivenacker Eichen hat einen Umfang in zwei Meter Höhe von 10,9 m und im Wurzelbereich von 16,5 m.
Zwölf erwachsene Personen müssen die Eiche umfassen.
Die Bäume stellen Reste ehemaliger Schweinemastwälder dar.
Neben den Eichen gibt es etliche Buchen, die auf ein Alter von 300–500 Jahren geschätzt werden.
Im zeitigen Frühjahr sollen unter den Bäumen zu Tausenden die gelben Winterlinge blühen.
Vielleich sieht man an Vollmondtagen und einem kräftigen Schluck
die Elfen-Nonnen herumgeistern ?
Die Wanderung rund um die "Tausendjährigen Eichen" ausgehend von der Reuterstadt Stavenhagen ist wunderschön. Vom Markt geht es über die Ivenacker Straße in Richtung Stadtholz.
Vorbei am Waldcafé befinden man sich bald im Landschaftsschutzgebiet „Ivenacker Eichen”. Endlich kommt man zu den berühmten Eichen. Sie sind vermutlich die Ältesten und Umfangreichsten ihrer Art in Mitteleuropa. Das Alter der Eichen kann nicht direkt ermittelt werden.
Aus Jahresringmessungen kann aber geschlossen werden, dass ein Alter von 800–1200 Jahren als gesichert angesehen werden kann. Die stärkste und schönste der Ivenacker Eichen hat einen Umfang in zwei Meter Höhe von 10,9 m und im Wurzelbereich von 16,5 m.
Zwölf erwachsene Personen müssen die Eiche umfassen.
Die Bäume stellen Reste ehemaliger Schweinemastwälder dar.
Neben den Eichen gibt es etliche Buchen, die auf ein Alter von 300–500 Jahren geschätzt werden.
Im zeitigen Frühjahr sollen unter den Bäumen zu Tausenden die gelben Winterlinge blühen.
Vielleich sieht man an Vollmondtagen und einem kräftigen Schluck
die Elfen-Nonnen herumgeistern ?



