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Internet-Shopping  © IckeT - Fotolia.com

Schutz vor Fakeshops und Abzockmaschen

Die besten Tipps für sicheres Einkaufen im Internet

Rund 27 Millionen Deutsche shoppen bereits im Netz – und für dieses Jahr erwartet der Onlinehandel erneut ein Umsatzplus. Doch damit steigt auch die Zahl der Betrugsfälle: Jedes Jahr warten rund 2,8 Millionen Online-Shopper vergeblich auf bereits bezahlte Ware. Das Magazin CHIP Test & Kauf gibt in seiner aktuellen Ausgabe deshalb Tipps, wie man sich vor Fakeshops und anderen Abzockmaschen schützen kann.

Wer einige einfache Regeln befolgt, reduziert schon erheblich das Risiko, betrogen zu werden:
  1. Seriöse Webshops erkennen
    Ein seriöser Shop hat immer ein Impressum, in dem alle Kontaktdaten stehen. Auch Sicherheits-Siegel wie „Trusted Shops“ oder „Geprüfter Online-Shop“ stehen für seriöse Anbieter – ein Klick auf diese Siegel sollte zur Webseite des Siegelausstellers führen. Tipp der Redaktion von CHIP Test & Kauf: Im Zweifelsfall den Shop googeln und gezielt nach Bewertungen von Kunden suchen.

  2. Das sicherste Bezahlverfahren
    „Am besten ist es, Sie zahlen per Rechnung“, rät Ingo Kuss, Chefredakteur von CHIP Test & Kauf. „Dann fließt erst Geld, wenn sich die Ware bereits in den Händen des Käufers befindet.“ Ähnlich sicher ist der Kauf per Nachnahme: Hier zahlt man bei Waren-Übergabe durch den Paketboten – hat aber selten Zeit, den Zustand zu überprüfen. Bei Bankeinzug kann man bei Problemen widersprechen.

  3. Auf Datensicherheit achten
    „Persönliche Daten und vor allem Kreditkartendaten sollten unbedingt verschlüsselt übertragen werden“, sagt Kuss. Dies erkennt man an einem „https“ in der Adresszeile des Browsers – bei unverschlüsselter Übertragung steht dort „http“. Darüber hinaus sollte man nur mit einem sicheren PC auf Einkaufstour gehen: Unerlässlich sind ein aktuelles Antiviren-Tool, eine aktivierte Firewall sowie ein Spam- und Phishing-Schutz.

  4. Auf Lieferverzögerung rechtzeitig reagieren
    Falls Ware nicht innerhalb der Lieferfrist eintrifft, sollte man die Lieferung schriftlich beim Verkäufer anmahnen. Wer den Verdacht hat, einem betrügerischen Fakeshop auf den Leim gegangen zu sein, sollte so schnell wie möglich Anzeige erstatten. „Nehmen Sie zudem unverzüglich Kontakt zu Ihrer Bank auf, um zu klären, ob diese das Geld noch zurückholen kann“, rät Ingo Kuss.

Quelle: CHIP Test & Kauf (Ausgabe Oktober/November 2011)

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