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Die Sage von Ritter Kahlbutz

RitterKahlbutz_pic1.jpg
Ebenso wie der Ort „Ribbeck“ seine Sage vom Birnbaum hat, so wird auch aus dem Dörfchen „Kamphel bei Neustadt/Dosse über einen Herrn berichtet.
Nur dies war nicht, wie der „Herr zu Ribbeck“ ein so guter Zeitgenosse. Ganz im Gegenteil !
Das ungelöste Rätsel vom „Ritter Kahlbutz zu Kampehl“ beschäftigt noch heute die Wissenschaftler.
Im Dienste des Kurfürsten Friedrich-Wilhelm von Brandenburg hatte sich der Ritter in einem Krieg gegen Schweden verdient gemacht und wurde daraufhin mit dem Gut Kampehl bei Kyritz belohnt.
Wie es nun in früheren Zeiten so üblich war, forderte der Ritter zur Hochzeit seiner Magd Maria mit dem Schäfer das Vorrecht der 1. Nacht. Dies wurde ihm aber verweigert und das machte ihn sehr wütend und er sann auf Rache. Als nun eines Tages der Schäfer seine Tieren auf den Wiesen des Ritters weidete, kam dieser plötzlich daher, es kam zu einem riesigen Streit in dessen Verlauf der Ritter den Schäfer erschlug.
Nun gab es eine gerichtlichen Verhandlung über diesen Fall und da ja kein Zeuge anwesend zugegen gewesen war, schwur der Ritter einen Eid. Sollte er den Tod des Schäfers auf dem Gewissen haben, dann wolle er nach seinem Tod nicht wie normale Sterbliche verwesen, sondern seine Seele solle weiterhin umherwandern.
So ähnlich geschah es dann auch, denn viele, viele Jahre später wurde der meineidige „Ritter Kahlbutz“ in der Familiengruft mumifiziert aufgefunden.
Allen zur Warnung kann man noch heute den „Ritter Kahlbutz“ in der Dorfkirche in Kampehl besichtigen.


RitterKahlbutz_pic2.jpg
Besichtigung Apr.-Okt. Di-So von 10-12 und 13-17 Uhr.

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