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Arztbesuch gut vorbereiten -
für Angehörige und Betroffene

Für Angehörige von Menschen mit Parkinson kann eine wichtige Aufgabe darin bestehen, die Betroffenen zum Arzt zu begleiten. Besonders im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung fällt dem Angehörigen häufig die Rolle des Übermittlers zu.

Damit der Arzt die Behandlung so wirksam wie möglich gestalten kann, muss er möglichst umfassend über alle Beschwerden sowie den Gesamtzustand des Betroffenen informiert werden und auch wissen, wie die von ihm verordneten Medikamente wirken. Auch wenn Beschwerden scheinbar peinlich sind oder in den Augen der Betroffenen nicht der Rede wert, müssen sie genannt werden. Besonders wichtig ist es, dem behandelnden Arzt auch die nichtmotorischen Symptome zu nennen, also solche, die nicht die Bewegung betreffen. Nur so kann er die passende Behandlung einleiten.

Oft ist der Arztbesuch jedoch eine stressige Situation, die es schwer macht, im richtigen Moment die richtigen Fragen zu finden oder sich an Details der letzten Monate zu erinnern. Am besten bereiten sich Betroffene und deren Angehörige deshalb gut auf den Arztbesuch vor.

Hier einige Hinweise, was beim Arztbesuch besonders beachtet werden sollte:


  • Schon einige Tage vorher überlegen, was beim Arzt besprochen werden soll.

  • Fragen gleich wenn sie aufkommen auf unsere Checkliste notieren (weiter unten zum Herunterladen und Ausdrucken). Die Notizen können immer weiter ergänzt werden.

  • Begleite Deinen Angehörigen mit Parkinson wenn möglich als Vertrauensperson. Zusammen erinnert man sich besser an das, was besprochen wurde.

  • Auch während des Arztgesprächs Notizen machen.

  • Bedenkzeit erbitten, wenn Entscheidungen gefällt werden müssen.

  • Es ist sinnvoll, ein Tagebuch der Befindlichkeiten zu schreiben, um Schwankungen bei den Beschwerden nachvollziehen zu können. Unsere Checkliste hilft dabei.

  • Alle Medikamente notieren. Auch solche, die zur Behandlung anderer Beschwerden als Parkinson genommen werden.


  • Lade Dir hier eine ausführliche Checkliste herunter, die Euch helfen kann, die Beschwerden genau zu erfassen und Euch auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten.

    Der Arzt sollte eine Vertrauensperson im Leben mit Parkinson sein. Es ist wichtig, dass Ihr Euch gut aufgehogen fühlt und die Behandlung mit tragt. Wenn Ihr noch keinen Neurologen gefunden habt, dann kann Euch die Arztsuche auf www.weisse-liste.de weiterhelfen. Hier findet Ihr Neurologen und Krankenhäuser in Eurer Nähe.

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