Mach mit bei Feierabend.de!
Finde neue Freunde für Leben, Liebe und Freizeit
Online Sofortkontakt zu 160.000 Gleichgesinnten
Triff nette Menschen „vor Ort“ in 120 Regionalgruppen
Jetzt kostenlos anmelden!
Service:
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Rundgang durch die Community Sofort-Nachrichten
R_regio
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Rundgang durch die Community Sofort-Nachrichten
Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich.
Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle
durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die
von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.
Die Pastinake,
auch Moorwurzel, Hammelmöhre oder Hirschmöhre genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler. Sie ist in Europa und im westlichen Asien verbreitet und gehört zu den ältesten Pflanzen, die die Menschen gegessen haben. Vermutlich wurden sie bereits in der Steinzeit gesammelt. Die Römer waren die ersten, die Pastinaken kultivierten. Sie verbreiteten sie auch über Europa.Pastinaken galten bis ins 18. Jahrhundert als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Deutschland. Da die Pastinake aber eine siebenmonatige Wachstumsphase hat, wurde sie von den schneller wachsenden und ergiebigeren Kartoffeln und Mohrrüben verdrängt. Heutzutage erlebt die Pastinake vor allem im Ökolandbau wieder eine Renaissance, da sie sehr robust und widerstandsfähig ist und auch ohne Pestizide gut wächst. Im anglo-amerikanischen Sprachraum, also in den USA, England und Irland, sind Pastinaken unter dem Namen "Parsnips" noch immer eine begehrte Delikatesse und werden vor allem als Wintergemüse geschätzt. Auch Skandinavier wissen das alte Wurzelgemüse als feine Delikatesse zu schätzen.
Die fleischige Knolle ist weiss oder weisslich-gelb und wird bis zu 40 cm lang und 8 cm dick. Sie wird geschält oder geschabt und kann dann wie Karotten zubereitet, also roh gegessen, gekocht, geschmort, gedämpft oder gedünstet werden. Man kann sie auch zu Pürees oder Cremesuppen verarbeiten. Pastinaken schmecken süßlich-würzig und erinnern geschmacklich an Karotten und Sellerie oder Petersilienwurzeln, sind aber milder. Pürierte Pastinaken sind häufig Bestandteil von Babyfertignahrung. Pastinaken sollten nicht zu dunkel angebraten werden, da sie sonst einen bitteren Geschmack bekommen.
Pastinaken enthalten viel Stärke, weshalb sie früher auch zur Herstellung von Bier und Pastinakenwein genutzt wurden. Aus ihrem Saft lässt sich ein dickflüssiger Sirup kochen, der früher als Brotaufstrich und Süßmittel diente. Die Blätter der Pastinake können, ähnlich wie Petersilie, als Würzkraut verwendet werden.
Die Pastinake ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen und Folsäure. Sie enthält außerdem mehr Vitamin C als die Karotte, aber deutlich weniger Betacarotin als diese. Ein Teil der in der Pastinake enthaltenen Kohlenhydrate besteht aus Pektin, das darmregulierend wirkt. Der aromatische Geschmack stammt von den ätherischen Ölen – sie können bei manchen Menschen hautreizend wirken.
Pastinaken sind winterhart, können also auf dem Feld überwintern und schmecken, ähnlich wie Grünkohl oder Rosenkohl, nach einem Frost noch süßer. Pastinaken werden aber meist ab Oktober bei einer Länge bis zu 20 cm geerntet.
Beim Kauf von Pastinaken sollte die Haut fest und straff sein und bei Druck nicht nachgeben. Da Pastinaken leicht brechen, muss man sie vorsichtig handhaben. Pastinaken lassen sich mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Zu lange Lagerung kann Bitterkeit hervorrufen.
Früher wurde die Pastinake als schmerzstillendes Mittel bei Zahnschmerzen verwendet. Sie ist harntreibend und soll auch gegen Fieber helfen.

