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Die Ziegenherde von Karlheinz und Sabine Krüger
aus dem Heckengäudorf Grafenau-Döffingen wurde, wie jedes Jahr, auch an diesem Sonntagmorgen, den 16. Mai 2010 auf die Sommerweide gebracht. Nur dieses Jahr wollten wir, cocouralt, die Rotraud und ich, die uschi_54 mal dabei sein. Ja, wie schon gesagt, es sollte eine Ziegenwanderung werden, nicht zu verwechseln mit einer Zickenwanderung, durch die schöne Gegend des Heckengäus im Kreis Böblingen.
Das Heckengäu
stellt einen vielseitigen Lebensraum dar, der sich zwischen dem fruchtbaren Strohgäu im Osten und Süden, dem Schwarzwald im Westen erstreckt und im Norden durch das Enztal begrenzt ist. Das Heckengäu ist vom oberen Muschelkalk geprägt, der mit seinen steinigen Böden die landwirtschaftliche Nutzung schon immer erschwert hat. Jahrhunderte lang haben die Menschen Steine von den Äckern gelesen und diese entlang der Grundstücksgrenze abgelagert. Auf den so entstandenen Lesesteinriegeln haben sich Hecken gebildet, die dem Heckengäu den Charakter und den Namen gegeben haben. (Quelle Heckengäuseite )
Die trockensten und flachgründigsten Gebiete wurden als "Teufels Hirnschale" bezeichnet und werden auch heute noch als Schafweiden genutzt. Diese Magerrasen sind oft als Wacholderheiden ausgeprägt und unter ökologischen Gesichtspunkten besonders wertvoll.
Im Allgemeinen ist die Landschaft des Heckengäus kleingliedrig strukturiert, und daher sehr abwechslungsreich. Mit einem relativ geringen Waldanteil liegt das Heckengäu deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Besonders im Süden haben sich an den steilen Talhängen größere Waldbereiche erhalten. Zum Schwarzwald hin ist der Übergang vom Offenland zum Waldland besonders ausgeprägt. Über das Nagoldtal hin in Richtung Westen sind die aus gedehnten Wälder auf dem Buntsandstein des Schwarzwaldes zu sehen. Um die Siedlungen haben sich im Heckengäu oftmals noch ausgedehnte Streuobstwiesen erhalten. Diese binden die Ortschaften harmonisch in die Landschaft ein und bieten eine Fülle gesunder Früchte. (Quelle Heckengäuseite )
Im Allgemeinen ist die Landschaft des Heckengäus kleingliedrig strukturiert, und daher sehr abwechslungsreich. Mit einem relativ geringen Waldanteil liegt das Heckengäu deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Besonders im Süden haben sich an den steilen Talhängen größere Waldbereiche erhalten. Zum Schwarzwald hin ist der Übergang vom Offenland zum Waldland besonders ausgeprägt. Über das Nagoldtal hin in Richtung Westen sind die aus gedehnten Wälder auf dem Buntsandstein des Schwarzwaldes zu sehen. Um die Siedlungen haben sich im Heckengäu oftmals noch ausgedehnte Streuobstwiesen erhalten. Diese binden die Ortschaften harmonisch in die Landschaft ein und bieten eine Fülle gesunder Früchte. (Quelle Heckengäuseite )
Kehren wir wieder zu unserer Walliser Schwarzhalsziegenherde zurück. Kurz nach 10 Uhr wurde das Gattertor vom Winterquartier geöffnet und die Herde strömte Richtung Ausgang und, angeführt von Karlheinz Krüger, gleich Richtung Wald, über verschiedene Verkehrsknotenpunkte Richtung Sommerheide beim Gartenverein von Döffingen an der einstigen Bahnstrecke Calw - Weil der Stadt. Diese wird in den kommenden Jahren wieder für die S-Bahn aktiviert werden, damit die Bewohner aus dem Kreis Calw in kurzer Zeit in den Raum Stuttgart gelangen können.
Es ist kaum zu glauben welche Geschwindigkeit diese kleinen, oder auch manchmal doch recht prächtigen Tiere, zulegen können, sodass die Teilnehmer dieser Wanderung oftmals doch große Mühe hatten der Herde nachzukommen. Selbst die Kleinsten unter den Ziegen waren ohne Mühe an das vorgelegte Tempo angepasst, allerdings wurden doch immer mal wieder kleine Zwischenstops an leckeren Hecken und Gräsern eingelegt, welche aber ohne große Mühe wieder ausgeglichen wurden.
Horch was kommt denn da daher, wohl durch das Gebimmel der kleinen Glöckchen unserer Ziegen aufgeschreckt, schauten diese edlen Tiere gespannt in Richtung unserer Herde, allerdings auch dann wieder nicht aus der Ruhe zu bringen.
Eine beachtliche Strecke zwischen der Fotografin und der Wandergruppe entstand hier bereits. Die geübten Teilnehmer hatten einen guten Vorsprung zugelegt. Ich kam bei manchen Erzählungen nicht aus dem Staunen heraus welche Wanderungen so manch ein Teilnehmer schon bewältigt hatte. Allerdings hatten die Zurückgebliebenen doch auch recht interessante Begebenheiten, wie am Vortag eine recht schöne und bis in die Nacht dauernde Silberhochzeitsfeier verlaufen war, zu erzählen, was für uns zwei, Rotraud und mich, doch recht interessant zu erfahren war. Und so verging die Zeit bis zu unserem Zwischenstopp recht schnell.
Schöne Kunstwerke, in Stein gehauen, konnten wir im Vorgarten unserer Zwischenstoppgastgeberin bewundern, welche von ihrem Gatten angefertigt wurden. Dankenswerter Weise sollte uns hier das Angebot von ihr mit dem Auto zur Sommerweide gebracht zu werden unterbreitet werden, welches wir gern in Anspruch nahmen. So war diese Wanderung für uns nach einer Stunde beendet und wir warteten gespannt auf die Ziegenherde mit ihrem Anhang beim Gartenbauverein in Döffingen an der Bahnlinie.
Nicht lange liessen sie auf sich warten, zogen rasch an uns vorbei um ihr Ziel, die Sommerweide, mit den guten Büschen und sonstigem wohlschmeckendem Grünzeug zu erreichen und gleich in Beschlag zu nehmen.
Knuddeln mit einem Jungtier konnten sich diese jungen Damen einfach nicht verkneifen und freuten sich über das Stillhalten des Ziegleins.
Zum Abschluss dieser Veranstaltung hatte uns das Ehepaar Krüger mit ihrer Tochter zusammen ein deftiges Vesper gerichtet, was von uns allen gerne angenommen wurde. Der Preis mit 10 Euro Kosten für Erwachsene und 5 Euro für Kinder ist für diese schöne Wanderung, das angebotene Essen und Getränk, sowie die guten und netten Ausführungen und Erklärungen der Beiden ist für diese Veranstaltung sicherlich nicht überteuert und der Dank von uns Beiden geht zum Ehepaar Krüger für diese schönen drei Stunden, welche wir an diesem Sonntagvormittag im Heckengäu verbringen konnten. Es hat uns wieder mal viel Spass gemacht und wir kommen wieder.
Zum Abschluss dieser Veranstaltung hatte uns das Ehepaar Krüger mit ihrer Tochter zusammen ein deftiges Vesper gerichtet, was von uns allen gerne angenommen wurde. Der Preis mit 10 Euro Kosten für Erwachsene und 5 Euro für Kinder ist für diese schöne Wanderung, das angebotene Essen und Getränk, sowie die guten und netten Ausführungen und Erklärungen der Beiden ist für diese Veranstaltung sicherlich nicht überteuert und der Dank von uns Beiden geht zum Ehepaar Krüger für diese schönen drei Stunden, welche wir an diesem Sonntagvormittag im Heckengäu verbringen konnten. Es hat uns wieder mal viel Spass gemacht und wir kommen wieder.
Zum Abschlussfilm bitte das Bild anklicken.
Die Texte und Bilder unterliegen dem Copyrigth.
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