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Haigerloch - das Städtchen am Fusse der Schwäbischen Alb - ein Kleinod mit viel Geschichte.
Wenn Steine sprechen könnten hätten sie viel zu erzählen in diesem kleinen und doch so interessanten Dörfchen, oder doch schon Städtchen, im Umland der Burg Hohenzollern. Der Sonntagmittag im Februar war geprägt von der diesjährigen Fasnetszeit. In diesen katholischen Gegenden werden die Gassen der Ortschaften mit bunten alten Tüchern, aufgehängt an Seilen, welche von Haus zu Haus gespannt werden, geschmückt. Ein alter Brauch welcher jedes Jahr aufs Neue wieder gepflegt wird. Mehr zum Brauchtum von Haigerloch ist hier zu erfahren.
Betroffen machen einen die Film-Erzählungen der Haigerlocher Einwohner, welche die Vorkommnisse im Dritten Reich schildern, und die vielen Erinnerungsstücke an jüdische Bewohner aus Haigerloch, welche deponiert wurden. Der junge Mann am Eingang zum Museum erzählt uns etwas aus der Geschichte der Synagoge, so, dass ein Spar-Laden und ein Kino im Laufe der Jahr hier untergebracht waren. Und das in einem Gotteshaus......war sein Kommentar dazu. Zur Geschichte der Synagoge(n) <ist hier viel nachzulesen. Viele jüdisch-stämmige Deutsche habe in unserer Region gelebt. Aus Erzählungen meiner Mutter weiss ich dass sie viel gehandelt haben, so haben meine Großeltern eine Kuh gegen eine schöne jüdische Bibel von einem Rexinger Juden eingetauscht, welche heute noch im Familienbesitz ist.
Der kurze Abstecher vor der Heimfahrt zum Schloss Haigerloch brachte uns viele neue Erkenntnisse. Untergebracht ist hier ein Hotel, kleine Lädchen mit Erzeugnissen aus der Region, ein Bistro, welches von April bis November zur Einkehr einläd. Die Aussicht auf das winterliche Haigerloch in der Abendsonne war von einer besonderen Schönheit. Die klirrende Kälte und die beginnende Dämmerung nahmen wir zum Anlass von hier aus uns auf die Heimfahrt zu begeben, allerdings mit dem Versprechen hierher wiederzukommen bei wärmeren Themperaturen um diese Einrichtung wiederum zu besuchen und bei einer Einkehr die gewonnenen Eindrücke zu geniessen.
@UschiC











