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„Die Seele Europas“ erwartet Dich - entdecke den Bodensee!

Komm mit !

Man muß nicht gleich ins Träumen geraten, aber schwärmen von so viel Landschaft darf man schon: Die Obstwiesen mit ihrer unvergleichlicher Blütenpracht im Frühjahr, prallvolle Obstbäume und Weinberge im Herbst, weite Felder, auf denen knackiges Gemüse heranreift, und der See selbst: reinstes Trinkwasser, rund 48,5 Milliarden Kubikmeter, in dem die feinsten Speisefische, rund 35 Arten, aufwachsen.Das Klima in der Bodenseeregion ist gemäßigt, es gibt nur selten harte Winter, der See speichert im Sommer sehr viel Wärme und gibt sie vom Herbst bis in das Frühjahr an die Region ab.

Er ist der größte Trinkwasserspeicher Europas und wird von den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz begrenzt. Die gesamte Oberfläche des Bodensees beträgt 572 Quadratkilometer, die Uferlinie 273 Kilometer. Die größte Breite des Bodensees befindet sich zwischen Friedrichshafen und dem Schweizer Ort Arbon: rund 14 Kilometer. Die Luftlinie zwischen Konstanz und Bregenz beträgt 46 Kilometer. Wenn man von Bregenz in Richtung Konstanz schaut, kann man auch bei klarster Sicht die Stadt Konstanz nicht erkennen. Die Krümmung der Erde macht sich hier mit 41,5 Metern bemerkbar.


Text: Georg / goeschle

Bodensee
Orte am Bodensee

Unsere Reise beginnt in Lindau und führt uns - egal ob in die westliche oder östliche Richtung - die von Kunst, Kultur und historischem geprägt sind.

Schlösser, Burgen, Inseln und gastliche Stätten laden ein zum Verweilen - ob mit Schiff, mit Auto, per Rad oder auf Schuster's Rappen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer virtuellen Rundreise.

Viel Spaß !

Bodensee- Sinniereien

Machen Sie mal Ferien auf dem See. Für ein paar Stunden, einen Tag, einen Abend. Bodensee und Rhein lernen Sie nur richtig kennen, wenn Sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“. Mit der „Weißen Flotte“ haben Sie unzählige Möglichkeiten, die Kursschiffe verbinden die wichtigsten Seestädte und Ausflugsziele von April bis Ende Oktober. Seine Weite. Seine Schönheit. Seine Ruhe.
Er hat viele Gesichter. Er lacht mit der Sonne. Weint, wenn es regnet, ist wütend, wenn der Wind bläst. Verhüllt im frühen Morgendunst sein Antlitz. Verschmilzt mit dem Ufer. Scheint endlos wie das Meer.

Gehen Sie auf Entdeckungsfahrt. Nur so lernen Sie den See von seiner schönsten Seite kennen. Auf dem Sonnendeck sitzen. Durchatmen. Entspannen. Erholung für jung und alt. Für die ganze Familie. Fast 4 Millionen Passagiere jährlich nutzen diese Gelegenheit. Unglaublich aber wahr. In einer einzigen Saison legt die Weiße Flotte 600.000 km zurück. In 9 Monaten umrundet Sie also 15 mal die Erde. Und die Schiffe bringen Sie ausgeruht und sicher ans Ziel.

Wenn Sie mit der Weite und Beschaulichkeit des Bodensees Bekanntschaft schließen wollen, dann sollten Sie eine Reise auf dem Obersee machen. Am fernen Ufer sanfte grüne Hügel vor der bizarren Gebirgskulisse der Alpen. Ausgedehnte Randgebiete. Ruhig zieht das Schiff seine Bahn, Meersburg, Friedrichshafen, die Zeppelinstadt, Langenargen, Arbon, Rorschach, Wasserburg, Lindau, Bregenz. Die weiße Flotte fährt sie mitten ins Herz der alten traditionellen Seestädte. So großzügig wie die Landschaft, sind auch die Menschen hier. Flanieren Sie in kleinen Läden. Setzen Sie sich in eines der Straßencafés. Oder machen Sie einen Ausflug in die Berge.

Eine schwimmende Brücke zwischen Deutschland und der Schweiz bildet die Fähre Friedrichshafen-Romanshorn. Rund 70 Straßenkilometer werden dadurch er spart zwischen der Zeppelinstadt in Deutschland und Romashorn in der Schweiz. In 41 Minuten überquert die Fähre, welche nicht nur Laster, Autos, Radfahrer und Fußgänger befördert den Bodensee und überquert auf ihrem Weg auch die tiefste Stelle des Bodensees: 254 Meter bis zum Grund.
Von Romanshorn erschließt sich das Appenzellerland über dem Bodensee. Unvergesslich ist die Fernsicht hinüber zum deutschen Ufer.

Untersee und Seerhein gehören zu den stillen Winkeln des Sees. Eine unberührte ländliche Gegend. Insel Reichenau. Die Höri. Zeller See. Gnadensee. Naturschutzgebiete. Ein Paradies. Nicht nur für die seltenen Wasservögel, die hier leben. Auch ein Stück erlebbare Geschichte. Zum Greifen nah.

Intakte Städtchen mit stolzen Bürgerhäusern säumen die Ufer. Gottlieben, Ermatingen, Steckborn, Stein am Rhein folgen um nur einige zu nennen. Ab Stein am Rhein folgen Sie dem Hochrhein bis nach Schaffhausen. Dort verabschiedet sich Vater Rhein am größten Wasserfall Europas von Ihnen mit einem gewaltigen Naturschauspiel.
Über eine Breite von 150 Meter und eine Höhe von 23 Meter stürzen bei mittlerer Wasserführung des Rheins 700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die Felsen.



(Auszüge aus dem Schiffsfahrplan für Bodensee und Rhein 2007)

abgeliefert von: Inge / abendwind


Tipps für Leute die gerne aus dem Zugfenster schauen


Von Lindau nach Basel

Streckenlänge Lindau-Basel 205 km. Bestehend aus der Gürtelbahn Lindau-Singen.
Hegaubahn Singen-Schaffhausen. Hochrheinbahn Schaffhausen-Basel

Lindau: Allen bekannt! Wahrzeichen, Seehafen, Einfahrt mit Löwen und Leuchtturm. Jugendstilbahnhof. – Stadtslogan „Happyend von Deutschland“

Wasserburg: Halbinsel-früher Insel, bis die sparsamen Fugger 1720 den Graben zuschütten ließen. Erstmals erwähnt 784 als „Wazzarburuc“, in der St.Georgskirche an den Säulen Aufzeichnungen der jeweiligen „Seegfrörene“ , als der ganze Bodensee zugefroren war.

Nonnenhorn: Bayerischer Weinort am Bodensee. Mit dem Weintorkel von 1591 besitzt die Gemeinde die größte und älteste Weinpresse des Bodenseeraums.

Kressbronn: Erste Gemeinde Württembergs am Bodensee. Nicht nur ein Wein- und Obstlehrpfad für Interessierte vorhanden, sondern hier beginnt die Württembergische Weinstraße.

Langenargen: Im Jahr 770 als Argona erstmals erwähnt, gelangte der Ort 1290 in den Besitz der Grafen Montfort, die auf der kleinen vorgelagerten Insel eine Burg errichteten. Erst 1861-1866 ließ König Wilhelm I. Die zerfallene Burg abreißen und das heutige Schloss Montfort im maurischen Stil erbauen.

Friedrichshafen: (früher Buchhorn) Wahrzeichen die Schlosskirche. Aufstrebenden Industriestadt. MTU, ZF, Zeppelinwerk, Messe u.u.u., Einwohner 57.000. Hier regierten bereits die Römer, Alemannen, Welfen, Staufer, Habsburger und Württemberger.

Dazwischen: Salem, Heiligenberg u. Birnau: Schönste Barockkirche am See

Überlingen: Der Name leitet sich vom alemannischen „Iburinga“ ab, das um 770 erstmals erwähnt wird. Unter den Schwabenherzögen aus dem Hause Hohenstaufen bekam Überlingen das Stadtrecht. Der Friedensvertrag von Luneville, 1802 gliederte die Stadt ins Großherzogstum Baden. Die Stadt verfügt über eine schöne Uferpromenade, einen botanischen Garten und das St. Nikolaus-Münster.

Bodmannn-Ludwigshafen: Historische Gebäude, Pfarrkirsche St. Peter und Paul, Weintorkel. Wer den tag noch vor sich hat, kann von hier aus zur Burgruine Bodmann auf dem Frauenberg steigen und zur Marienflucht wandern. Zurück evtl. mit dem Schiff.

Radolfzell: Der Stadtname geht auf einen alemannischen Adeligen zurück, der dennoch nicht Begründer der eigentlichen Siedlung war. Um das Jahr 780 wurde ein „Junge von Geblüt“ namens Radolf in das Kloster Reichenau geschickt, der später als Theologe nach Verona und an den Hof des Langobardenkönigs Pipin ging. Im Jahr 826 baute sich Radolf einen ruhigen Altersitz am Untersee. Cella Ratoldi- Stube Radolfs, heute Radolfzell. Ein Spaziergang um die Halbinsel Mettnau lohnt sich. Vogelschutzgebiet.

Singen: Der Ort stand immer im Schatten der Burg Hohentwiel, die über 1000 Jahre lang ein Eigenleben führte. Im 8. Jahrhundert erstmals befestigt, war der Felsen zuerst alemannische Festung, später Reichsburg, bis sie dann der württembergische Herzog Ulrich im Jahre 1512 dem hochverschuldeten Vorbesitzer abkaufte.
Die Stadt ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt. Hier befindet sich Maggi, Georg Fischer und Alu-Swiss Singen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Scheffelbrücke über die Aach gebaut, deren Baukosten in einem Gedenkstein eingemeißelt steht: 1 520 00 000 000 000 Mark (1,52 Billiarden)

Schaffhausen: Wer auf der Munot, die Stadtfestung auf dem Berg steht und über die Dächer der schönen Stadt schaut, sowie den Rhein, wird diesen Blick nie vergessen. Im Jahre 1045 erhielt der damals noch kleine Marktflecken „Safusun“ das Privileg, eigene Münzen zu prägen. Die Stadthäuser zeigen viele, prächtige Erker. Am Rhein entlang läuft man 90 Min. zum Rheinfall der Gemeinde Neuhausen. Mit dem Trolleybus Nr. 1 geht es schneller.

Dazwischen: Nach Erzingen zeigt sich links die Küssaburg. Nur wenige Meter über der Burgruine fliegen die großen Jets zum Flughafen Zürich - Kloten.

Waldshut: Ursprung der Stadt fast eine Ausnahme im deutschen Südwesten, verliert sich nicht im Dunkel der Frühgeschichte, sondern „Walzhuet“ wird erst im Jahr 1180 erstmals genannt. Die Stadt war nicht nur Sitz der vorderösterreichischen Verwaltung, sondern auch über Jahrhunderte hinweg Ort revolutionärer Strömungen. 5 km oberhalb Waldhuts mündet der größte Schweizer Fluss, die Aare in den Rhein.

Dazwischen: Kernkraftwerk Leibstadt (CH)

Laufenburg: Kurz nach einem Tunnel blickt man links auf die zauberhafte mittelalterliche Stadt. Der Rhein verengt sich, der Fluss misst Tiefen von über 30 Meter. Hier wurden früher große Mengen Rheinlachs gefangen.

Bad Säckingen: Die Römer schätzen bereits das Thermalwasser. Aber die Stadtchronik beginnt erst im 6. und 7. Jahrhundert. Der irische Mönch Fiedolin gründete damals auf der Rheininsel eine Kirche und Doppelkloster, aus dem später die karolingische Kirche und das Frauenkloster hervor ging. Der Trompeter von Säckingen ist eine wahre, gut ausgegangene Liebesgeschichte zwischen einem Bürgersohn und einem adeligen Mädchen. Viktor von Scheffel griff die Geschichte aus dem 17. Jahrhundert auf und veröffentlichte 1854 einen Roman. Hier befindet sich auch die längste Holzbrücke über den Rhein.

Dazwischen: Rheinfelden CH und D ein schönes Stadtchen auf der Schweizer Seite. Hier wurde das 1. Wasserkraft-Elektrizitätswerk der Welt gebaut.

Basel: Eine Stadt mit zwei Hauptbahnhöfen. Der Badische Bahnhof und der Bahnhof der SBB. Täglich fahren hier über 200 internationale Züge in alle Richtungen Europas. Basel besteht aus Klein- und Grossbasel. Bekannt ist das Münster und die vielen schönen Häuser aus allen Bauepochen. In der Stadt befinden sich 76 Museen. Die Gold-Schmuck-Region Europas. Sitz der großen Pharmakonzerne.
Fünf interessante Rundgänge durch Basel bieten sich an, die Stadt kennen zu lernen. Man läuft auf Spuren von Erasmus, Prof. J. Burckhardt, Thomas Platter, Paracelsus, und Hans Holbein.

Jede Route ist eine Erlebnis.


Gefunden und ins reine geschrieben Inge /Abendwind

Bodensee

Die "Sonnenkönigin"


Im Sommer 2008 soll der Bodensee um eine Attraktion reicher werden. Dann heisst es "Leinen los!" für die "MS Sonnenkönigin".


Das futuristisch anmutende Luxus-Schiff, das von der Bodan-Werft in Kressbronn gebaut wird, ist ein einziger Superlativ. Mit Innenplätzen für 1000 Passagiere, Baukosten von über 13 Millionen Euro, einer Länge von knapp 70 Metern, 500 Tonnen verbautem Stahl und über 1200 PS sprengt es alle Dimensionen auf dem Bodensee.

Eine schwebende Bühne, zwei Sonnendecks und 1000 Quadratmeter Verglasung, die den Blick auf den See freigeben, sollen die "MS Sonnenkönigin" zum Traumschiff machen.

Genutzt werden soll sie als Theater, Konzert- und Festsaal, Laufsteg bei Modeschauen oder als Tagungszentrum.

Herstücke der Techniks sind deshalb eine ausfahrbare Bühne und eine Tribüne auf dem Hauptdeck. Sie machen die beiden Oberdecks zu Theaterbalkonen. Die Räume des Event-Schiffs erstrecken sich über vier Decks. Mehrere Bars und eine Lounge sowie eine ausgefeilte Lichtanlage, die ganze Metallflächen zum Leuchten bringt, sorgen für edles Ambiente.

Als Heimathafen für die "MS Sonnenkönigin" sind Bregenz, Romanshorn und Rorschach vorgesehen. Ihre Vermarktung erfolgt über die neu gegründete Sonnenkönigin AG mit Sitz in St. Gallen, an der die Silvretta Nova Gruppe, in der sich unter anderen die österreichische Vorarlberg-Lines befinden, mehrheitlich beteiligt ist.

Weiteres interessantes ist zu finden hier.

Bildquelle: presseportal.ch

Text aus Labhards Bodensee-Magazin (Kostenlose Zeitung für Freizeit und Kultur am Bodensee, Ausgabe Nr. 1 / Frühjahr 2008)


Der Bodensee aus der Luft


Seit August 2001 bietet die Deutsche Zeppelin Reederei (DZR) Rundflüge mit den Zeppelin-NT-Luftschiffen an. Die Hüllen werden dabei als Werbefläche vermarktet. Die Schiffe können auch für ganze Werbekampagnen gemietet und gestaltet werden. Dies stellt ihre Hauptverwendung dar.

Ein Rundflug ab Friedrichshafen, dem Heimatflughafen der Zeppeline, dauert etwa 40–80 Minuten. Es gibt eine Ost-Route über Lindau – Bregenz – Rorschach sowie eine West-Route in Richtung Meersburg – Überlingen – Insel Mainau – Konstanz. Außerdem gibt es Routen unter anderen über Ravensburg (Friedrichshafen – Waldburg – Tettnang – Ravensburg – Weingarten – Friedrichshafen), zum Schloss Salem (Salem – Markdorf – Meersburg) und zum Rheinfall-Schaffhausen (Insel Mainau – Meersburg – Konstanz – Schaffhausen). Gelegentlich werden auch noch andere Routen ab Friedrichshafen sowie von anderen Start- und Landeplätzen bedient.

Die Luftschiffe werden ebenfalls als Beobachtungsplattform für die Bild- und Fernsehmedien, beispielsweise bei Großereignissen, eingesetzt. Durch die lange mögliche Einsatzdauer und den vibrationsarmen Flug sind die Schiffe auch für Forschungsmissionen, etwa Umweltbeobachtungen, Troposphärenforschung oder die Erkundung von Bodenschätzen, gut geeignet.

So half der Zeppelin NT, als er anlässlich des Oktoberfestes 2002 über München unterwegs war, dem DLR und der ESA bei der Entwicklung des europäischen Navigationssystems Galileo, indem er Messfahrten über der Stadt unternahm, bei denen er einen Satelliten simulierte. Damit trat er in die Fußstapfen der früheren Luftschiffe LZ 126 und LZ 130, die bereits in den 1920er und 30er Jahren Funk- und Funkpeilversuche, damals teilweise für militärische Zwecke, über dem Atlantik, Deutschland und der Nordsee durchführten. Im Sommer 2004 führte ein Zeppelin NT bei Rundflügen über dem Bodensee eine nach unten gerichtete Kamera mit, die Bilder zur Langzeitbeobachtung der Uferzone durch das Seenforschungsinstitut lieferte.


Vollständiger Text und Bilder by Wikipedia

Bodensee

Und wer jetzt immer noch wartet auf DEN Schwan,

der ist leider zu spät dran,

denn DEN spannte schon die Fischerin vor ihren Kahn !

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