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Ehrenamt
Die Telefon-Seelsorge
Die Telefon-Seelsorge ist ein Beratungs- und Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche. Sie ist unter den Rufnummern0800-111 0 111 und 0800-111 0 222
kostenfrei rund um die Uhr für ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu erreichen.
Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Oft ist dann die Telefon-Seelsorge die einzige Möglichkeit, jemanden zu finden, mit dem man sprechen kann. Für manche und manchen ist sie buchstäblich die letzte Rettung. Wer sich etwas von der Seele reden will, findet bei der Telefon-Seelsorge Menschen, die zuhören, die sich einlassen, die raten und helfen. Anonym.
Die Telefon-Seelsorge kann Probleme nicht lösen. Aber sie kann vielleicht dabei helfen, dass Anrufende es selbst schaffen. Wer seine Probleme in Worte fassen muss, sieht sie klarer. Im Gespräch erfährt er menschliche Nähe, Zuwendung, Anstoß zu neuem Lebensmut. Indem jemand zuhört, antwortet, nachfragt, erleben sich viele wieder als lebendig und entdecken, daß Kräfte in ihnen stecken. Oft ist das der erste Schritt zur Problemlösung.
Wo es nötig und gewünscht ist, können die Mitarbeitenden der Telefon-Seelsorge auf weitere, spezielle Hilfsangebote verweisen. Viele Telefon-Seelsorgestellen und vor allem die Offenen Türen machen auch ein persönliches Beratungsangebot. Die Telefon-Seelsorge sieht sich auch und gerade heute als Gesprächspartner, wenn es um die Sinnfrage geht: Wer Unglück ertragen muss, fragt nach dem Sinn seiner Leiden. Und das ist im Grunde die Frage nach Gott und seiner Gerechtigkeit. Diese Frage stellen heute immer mehr Menschen, am Tag und vor allem in der Nacht.
Wo es nötig und gewünscht ist, können die Mitarbeitenden der Telefon-Seelsorge auf weitere, spezielle Hilfsangebote verweisen. Viele Telefon-Seelsorgestellen und vor allem die Offenen Türen machen auch ein persönliches Beratungsangebot. Die Telefon-Seelsorge sieht sich auch und gerade heute als Gesprächspartner, wenn es um die Sinnfrage geht: Wer Unglück ertragen muss, fragt nach dem Sinn seiner Leiden. Und das ist im Grunde die Frage nach Gott und seiner Gerechtigkeit. Diese Frage stellen heute immer mehr Menschen, am Tag und vor allem in der Nacht.
Ehrenamtliche Mitarbeiter
Mehr als siebentausend Frauen und Männer arbeiten bei der Telefon-Seelsorge, ehrenamtlich, ohne Bezahlung, in ihrer Freizeit, oft zusätzlich zu Haushalt und Beruf. Sie verstehen ihr Engagement als die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für den Nächsten und damit für die Gesellschaft. Am Telefon hört man viel Schweres, Belastendes, Erschreckendes und Bedrohliches. Der Impuls zu helfen und die Erfahrung, es nicht zu können, müssen ebenso ausgehalten werden wie entgegengebrachte Wut, Aggression, Beschimpfung, Beleidigung oder auch ein "Gespräch", das nur aus Schweigen besteht. Der Dienst am Telefon setzt darum eine hohe persönliche und fachliche Kompetenz voraus.
Am Anfang steht ein Auswahlverfahren, in dem es sowohl um Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, Konfliktbereitschaft, Teamfähigkeit als auch um die Klärung der Motivation geht. Zum Anforderungsprofil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören:
Fähigkeit zum Zuhören
Offenheit und Zugewandtheit in der Begegnung mit den Hilfesuchenden
geistige Beweglichkeit
persönliche Stabilität
differenzierte Selbst- und Fremdwahrnehmung
Sprachfähigkeit
Fähigkeit zum Erkennen von Problemen
Konfliktfähigkeit
eine positive Grundhaltung zu den Kirchen und die Fähigkeit, Glaubensinhalte zu reflektieren
Bereitschaft, sich mit sich selbst und mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen
Diese Qualifikationen sind Voraussetzung für die Mitarbeit bei der Telefon-Seelsorge, aber erst eine solide, mindestens einjährige Ausbildung befähigt zu dem anstrengenden Dienst. Der kann auf Dauer verantwortlich nur mit ständiger Weiterbildung und regelmäßiger Supervision geleistet werden.
Offene Türen sind Beratungseinrichtungen, die eng mit der Telefonseelsorge zusammenarbeiten. Sie bieten im direkten persönlichen Gespräch Beratung, Krisenbegleitung und Seelsorge für Menschen in seelischen, religiösen und sozialen Nöten. Die Gespräche sind absolut vertraulich; es besteht auch die Möglichkeit, anonym zu bleiben.
Weitere Infos unter:
www.telefonseelsorge.de
Diese Qualifikationen sind Voraussetzung für die Mitarbeit bei der Telefon-Seelsorge, aber erst eine solide, mindestens einjährige Ausbildung befähigt zu dem anstrengenden Dienst. Der kann auf Dauer verantwortlich nur mit ständiger Weiterbildung und regelmäßiger Supervision geleistet werden.
Offene Türen sind Beratungseinrichtungen, die eng mit der Telefonseelsorge zusammenarbeiten. Sie bieten im direkten persönlichen Gespräch Beratung, Krisenbegleitung und Seelsorge für Menschen in seelischen, religiösen und sozialen Nöten. Die Gespräche sind absolut vertraulich; es besteht auch die Möglichkeit, anonym zu bleiben.
Weitere Infos unter:
www.telefonseelsorge.de












