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2.800 Tonnen zur Seite geschoben
Portikus am Bayrischen Bahnhof wieder am alten Platz
Mit einer spektakulären Aktion wurde eine wichtige Bauphase des City-Tunnels Leipzig abgeschlossen: Der 30 Meter lange und 20 Meter hohe Portikus des Bayerischen Bahnhofs wurde am 30. Oktober 2009 nach 3 Jahren wieder an seinen alten Standort zurückverschoben.Im April 2006 war das denkmalgeschützte Bauwerk aus der Frühzeit des Bahnverkehrs um 30,5 Meter in Richtung Osten versetzt worden. Dies war nötig, um Platz zu schaffen für den Bau der neuen City-Tunnel-Station direkt unterhalb des Bauwerks.
Bereits für den ersten Verschub war das historische Fundament des Portikus mit einem neuen Fundamentrahmen aus Beton umfasst und durch Stahlträger in diesem verankert worden. Dieser Fundamentrahmen bildet die Grundlage für den gesamten Verschub: An seiner Unterseite werden 24 hydraulische Pressen installiert, die das gesamte Bauwerk und dessen historische Fundamente um etwa fünf Millimeter anheben. Auf diesen hydraulischen Pressen gleitet der Portikus die eigens
gegossene, gut 30 Meter lange Verschubstrecke entlang. Zwischen den Pressen und der Verschubstrecke aus Beton sorgen Teflonplatten dafür, dass alles glatt läuft.
„Im Fundamentrahmen gesichert, gleitet der Portikus wie ein Schlitten auf seinen Kufen auf der zuvor errichteten Verschubstrecke zu seinem angestammten Platz zurück“, erläutert Andreas Irngartinger, Projektleiter der DEGES für das Großprojekt. Portikus und Fundamentrahmen wiegen zusammen etwa 2.800 Tonnen.
Für die Vorwärtsbewegung sorgen vier weitere Hydraulikpressen, die das Bauwerk Stück für Stück nach vorne ziehen. Zehn Meter lange Stahlstangen verbinden die Pressen mit dem Fundamentrahmen.
„Anders als beim ersten Verschub müssen wir nun millimetergenau das Ziel treffen – in der Höhe wie in der Richtung“, beschreibt Irngartinger die Herausforderungen.
Laserlote in den beiden Außenbögen, tachymetrische Messungen an den Außenseiten des Portikus und ein Schlauchwaagenmesssystem überwachen während des gesamten Verschubs mögliche Verformungen und damit die Sicherheit und Stabilität des Bauwerks.
Um 13.16 Uhr drückte OBM Burkhardt Jung symbolisch den Startknopf und exakt um 21.41 hatte der Portikus wieder seinen Angestammten Platz erreicht.
Das Team um Kaspar Bartl aus Bad Tölz hatte ganze Arbeit geleistet.
Fast 1000 Menschen verfolgen bis zum Abend das Spektakel, der mit einem Feuerwerk ausklang.
Ich konnte das Ganze hautnah verfolgen - als Reporter für das Seniorenradio von Radio blau war ich unmittelbar dabei und konnte zudem OBM Jung, den ehemaligen OBM Tiefensse und den Chef der Verschubfirma Kaspar Bartl interviewen.
Text nach einer Presseinfo und die Fotos von Reinhard
Mehr Infos unter City-Tunnel Leipzig
Hier können Sie meinen Sendebeitrag für das Seniorenradio hören.
Für die Vorwärtsbewegung sorgen vier weitere Hydraulikpressen, die das Bauwerk Stück für Stück nach vorne ziehen. Zehn Meter lange Stahlstangen verbinden die Pressen mit dem Fundamentrahmen.
„Anders als beim ersten Verschub müssen wir nun millimetergenau das Ziel treffen – in der Höhe wie in der Richtung“, beschreibt Irngartinger die Herausforderungen.
Laserlote in den beiden Außenbögen, tachymetrische Messungen an den Außenseiten des Portikus und ein Schlauchwaagenmesssystem überwachen während des gesamten Verschubs mögliche Verformungen und damit die Sicherheit und Stabilität des Bauwerks.
Um 13.16 Uhr drückte OBM Burkhardt Jung symbolisch den Startknopf und exakt um 21.41 hatte der Portikus wieder seinen Angestammten Platz erreicht.
Das Team um Kaspar Bartl aus Bad Tölz hatte ganze Arbeit geleistet.
Fast 1000 Menschen verfolgen bis zum Abend das Spektakel, der mit einem Feuerwerk ausklang.
Ich konnte das Ganze hautnah verfolgen - als Reporter für das Seniorenradio von Radio blau war ich unmittelbar dabei und konnte zudem OBM Jung, den ehemaligen OBM Tiefensse und den Chef der Verschubfirma Kaspar Bartl interviewen.
Text nach einer Presseinfo und die Fotos von Reinhard
Mehr Infos unter City-Tunnel Leipzig
Hier können Sie meinen Sendebeitrag für das Seniorenradio hören.








