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Auf den Spuren der "Gaffeesachsen"

Zu Besuch im "Arabischen Coffebaum"

Coffebaum
Der "Arabische Coffeebaum" in Leipzig
Am 30. Januar feierte das Museum "Zum Arabischen Coffe Baum" seinen 10. Geburtstag.
Wir ließen uns von der Kuratorin der Ausstellung, Hannelore Stingel, durch die Ausstellung führen und erfuhren viel Wissenswertes über den Kaffee allgemein und die Kaffeehausgeschichte im Besonderen in Leipzig. Das Ganze schilderte sie sehr locker und amüsant und Peter meinte: "Dass ich in meinem Alter noch soviel Neues über den Kaffee erfahre, hätte ich nie gedacht!"
Das Gebäude in der Kleinen Fleischergasse 4, in dem sich das Museum befindet, ist gleichzeitig das älteste (noch existierende) Kaffeehaus Deutschlands und das zweitälteste in Europa. Berühmte Dichter, Komponisten und Universitätsgelehrte hatten hier ihren eigenen Stammtisch, an dem sie philosophieren, spielten, speisten und natürlich auch "ein wenig" tranken.

Coffebaum
Ein früher Espresso-Automat
Das Museum "Zum Arabischen Coffe Baum" bot seit seiner Eröffnung im Jahre 1999 schon mehr als 200 000 Besuchern - verteilt über drei Etagen - anhand von 500 geschichtsträchtigen Exponaten vom Meissner Kaffeeporzellan bis hin zu historischen Utensilien unterhaltsame Informationen rund um den Kaffeegenuss.
Im Siebenjährigen Krieg sollen Sachsen in Preußens Diensten mit dem Satz „Ohne Gaffee genn’mir nich gämbbfen“ das Schlachtfeld verlassen haben. Der Begriff der "Gaffesaggsen" war geboren. Das und noch viel mehr kann man in der jüngsten Einrichtung des Stadtgeschichtlichen Museums erfahren.
…und man kann natürlich im "Coffeebaum" auch Kaffee trinken. Das taten wir anschließend auch und konnten dabei feststellen, dass hier wirklich kein "Bliemchengaffee" ausgeschenkt wird. sachse
Fotos: Rando, Heimsprudler und Anne

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