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Streichelzoo im BMW-Werk Leipzig?
Am 18.07.2001 beschloss die BMW-Führung: Das neue BMW-Werk wird in Leipzig gebaut!
Im März 2005 hat in Leipzig die Serienproduktion der BMW 3er Limousine begonnen. Nach einer kurzen Anlaufphase sollen mittelfristig bis zu 650 Fahrzeuge pro Tag (heute ca. 400) vom Band rollen. Mehr als 5.000 Personen werden dann auf dem Werksgelände ihren Arbeitsplatz haben. Zur Zeit sind es etwas 3.500, davon ca. 13% Frauen.
Das wollten sich die Mitglieder der Regionalgruppe Leipzig (als Gäste begrüßten wir dazu auch die Dresdner Regionalbotschafter Gernot und Lothar) näher ansehen und nahmen an einer Werksführung teil. Und so erfuhren wir, dass die Größe des Werksgeländes 208 Hektar beträgt, davon bebaute Fläche ca. 290.000 m².
Zuerst ging es in den Karosseriebau. Hier werden mehrere hundert Blechteile zu einer Karosserie zusammengefügt. Mehr als 5.000 Schweißpunkte verbinden die Teile zu einem stabilen Grundgerüst. Mit seinen rund 500 Robotern ist der Karosseriebau der am höchsten automatisierte Bereich im Werk Leipzig.
Amüsiert nahmen wir zur Kenntnis, dass die Roboter durchaus auch Pralinen verpacken könnten, denn die Bauteile sind exakt die gleichen, sie bekommen nur andere Werkzeuge in die „Hände“ und müssen natürlich anders programmiert werden.
Beeindruckt sahen wir, wie die einzelnen Teile zusammengefügt, fixiert und dann punktgeschweißt werden. Mit 97% ist der Karosseriebau der am stärksten automatisierte Bereich des Leipziger Werkes.
Hier sahen wir dann auch den „Streichelzoo“, wie ihn die BMW-Mitarbeiter scherzhaft nennen, wo Mitarbeiter in weißen Handschuhen, die Karosserieteile förmlich streicheln, um auch wirklich jeden Grat aufzuspüren, damit er beseitigt werden kann.
Im März 2005 hat in Leipzig die Serienproduktion der BMW 3er Limousine begonnen. Nach einer kurzen Anlaufphase sollen mittelfristig bis zu 650 Fahrzeuge pro Tag (heute ca. 400) vom Band rollen. Mehr als 5.000 Personen werden dann auf dem Werksgelände ihren Arbeitsplatz haben. Zur Zeit sind es etwas 3.500, davon ca. 13% Frauen.
Das wollten sich die Mitglieder der Regionalgruppe Leipzig (als Gäste begrüßten wir dazu auch die Dresdner Regionalbotschafter Gernot und Lothar) näher ansehen und nahmen an einer Werksführung teil. Und so erfuhren wir, dass die Größe des Werksgeländes 208 Hektar beträgt, davon bebaute Fläche ca. 290.000 m².
Zuerst ging es in den Karosseriebau. Hier werden mehrere hundert Blechteile zu einer Karosserie zusammengefügt. Mehr als 5.000 Schweißpunkte verbinden die Teile zu einem stabilen Grundgerüst. Mit seinen rund 500 Robotern ist der Karosseriebau der am höchsten automatisierte Bereich im Werk Leipzig.
Amüsiert nahmen wir zur Kenntnis, dass die Roboter durchaus auch Pralinen verpacken könnten, denn die Bauteile sind exakt die gleichen, sie bekommen nur andere Werkzeuge in die „Hände“ und müssen natürlich anders programmiert werden.
Beeindruckt sahen wir, wie die einzelnen Teile zusammengefügt, fixiert und dann punktgeschweißt werden. Mit 97% ist der Karosseriebau der am stärksten automatisierte Bereich des Leipziger Werkes.
Hier sahen wir dann auch den „Streichelzoo“, wie ihn die BMW-Mitarbeiter scherzhaft nennen, wo Mitarbeiter in weißen Handschuhen, die Karosserieteile förmlich streicheln, um auch wirklich jeden Grat aufzuspüren, damit er beseitigt werden kann.
Die mit 10.000 qm größte Halle ist die Montage. Hierher gelangen die Karosserien aus der Lackiererei aufs Band und bekommen auch gleich am Anfang eine Karosserienummer Ab diesem Zeitpunkt wird das Auto in einer der 13 möglichen Farbvarianten nun ganz individuell nach Kundenwünschen ausgestattet. Rechts- oder Linkslenkung, Leder- oder Stoffsitze, Armaturenausstattung usw. Eben alles, was das Kundenherz begehrt.
Genau zum Zeitpunkt des Erreichens der einzelnen Positionen steht auch das entsprechende Material in der vom Kunden gewünschten Ausführung bzw. Ausstattung bereit. Eine logistische Meisterleistung, fanden wir.
Da hier nun viele Kundenextras berücksichtigt werden müssen und aufgrund der hohen Variantenvielfalt, ist der Anteil der Handarbeit mit 95% relativ hoch.
Nach reichlich 5 Stunden Kreislauf verlässt ein neuer 3er BMW die Halle. Auf Herz und Nieren geprüft.
Wir hatten die Runde „schon“ nach 2 Stunden und ein paar Kilometern beendet.
Obwohl der BMW - auch der sächsische nicht… - nicht nach jedermanns Geschmack und Geldbeutel ist und war – eine äußerst interessante Führung war es allemal.
Genau zum Zeitpunkt des Erreichens der einzelnen Positionen steht auch das entsprechende Material in der vom Kunden gewünschten Ausführung bzw. Ausstattung bereit. Eine logistische Meisterleistung, fanden wir.
Da hier nun viele Kundenextras berücksichtigt werden müssen und aufgrund der hohen Variantenvielfalt, ist der Anteil der Handarbeit mit 95% relativ hoch.
Nach reichlich 5 Stunden Kreislauf verlässt ein neuer 3er BMW die Halle. Auf Herz und Nieren geprüft.
Wir hatten die Runde „schon“ nach 2 Stunden und ein paar Kilometern beendet.
Obwohl der BMW - auch der sächsische nicht… - nicht nach jedermanns Geschmack und Geldbeutel ist und war – eine äußerst interessante Führung war es allemal.


