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Der Leipziger Südfriedhof
Rundgang über Leipzigs größten Friedhof
Hinter dem Völkerschlachtdenkmal liegt der Südfriedhof, die größte Friedhofsanlage Leipzigs, und einer der größten, deutschen Hain- und Parkfriedhöfe.Unsere Regionalgruppe traf sich am Haupteingang des Friedhofes zu einer Führung, die unser Mitglied Seeblick organisiert hatte und zu der wir von Frau Dr. Katrin Löffler, Germanistin und Historikerin an der Uni Leipzig tätig, empfangen wurden.
Um uns einen Überblick zu verschaffen, erklärte sie uns auf einer Tafel die Anordnung der einzelnen Abeilungen sowie den Weg des Rundganges über den Südfriedhof.
Der Friedhof wurde am 1.Juni 1886 durch den damaligen Bürgermeister, Bruno Tröndling, eröffnet. Die Anlage wurde durch den Architekten Hugo Licht und Gartendirektor Otto Wittenberg in Form eines Lindenblattes entworfen, und beträgt heute 82 Hektar.
Den Mittelpunkt des Südfriedhofes bildet das Krematorium, gemeinsam mit der großen Haupthalle und den zwei kleinen Kapellen, welches vom Architekten Otto Wilhelm Scharenberg stammt, der auch das Leipziger Stadtbad entwarf .
Von weitem sieht man schon den 63m hohen Glockenturm, mit dem Glockengeläut, das 12.00 Uhr und 18.00 Uhr zu hören ist, was wir auch erlebten.
Besonders sehenswert sind die historischen Grabmäler, teilweise von bedeutenden Künstlern wie Max Klinger und Carl Seffner geschaffen, in den verschiedenen Stilarten aus der hundertjährigen Friedhofsgeschichte.
Auch waren wir am Grabmal von Christian F.Gellert (1715- 1769), welcher moralisierende Fabeln, Erzählungen, Lustspiele und geistliche Lieder schrieb.
Auf dem Südfriedhof kann man auch sehr viele Rhododendrenbüsche finden und baumkundliche Besonderheiten wie Amberbaum, Mahonie, Zierkirschen, Ginko, Linden und vieles mehr.
Auch befindet sich ein Denkmal für die 5000 Opfer des Bombenterrors und Gefallenen beider Weltkriege auf dem Südfriedhof.
An der Hauptachse, die die gesamte Anlage durchzieht und mit jungen Linden bepflanzt wurde, endete unser zweistündiger Rundgang.
Nachdem wir viel Neues und Interessantes erfahren haben, traten wir doch etwas ermüdet den Heimweg an.
Hier gibt’s eine Bildergalerie von unserem Rundgang.

