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Boxenstop bei Porsche Leipzig

Porsche - ein Name von dem Faszination ausgeht. Porsche - das Synonym für schöne, schnelle, erfolgreiche Autos mit der exklusiven Note und dem besonderen Preis.
Das war vielleicht der Grund, dass sich 19 Feierabend'ler am 13.Juli 2005 erwartungsfroh bei Porsche Leipzig vor dem Werkstor einfanden.
Alle waren gespannt, ob sich die eigenen persönlichen Vorstellungen von Porsche erfüllen würden.
Im Kundenzentrum wurden wir freundlich in Empfang genommen und kurz informiert, was uns in den nächsten zwei Stunden erwartet. Dann stand Porsche im Mittelpunkt und wir bekamen Informationen in Hülle und Fülle:
Zunächst ein Video über den Porsche- Standort Leipzig, mit Werk, Einfahr-und Prüfstrecke mit ihrer Formel 1-gerechten Anlage und der Nachbildung der 10 berühmtesten Rennkurven.
Dann die Geländestrecke an der plötzlich Wildpferde und Auerochsen auftauchen können, die hier gehalten werden, um auf schonende Art und Weise die Verbuschung und Verwaldung zu verhindern.
Weiter ging unser Weg zum eigentlichen Werk - der Montage von Cayenne und Carrera. Und immer wieder Porsche - die sportlichen Erfolge, ob in der Formel 1 oder bei der Rallye Monte Carlo, die Einflussnahme auf den Automobilbau mit neuen Ideen, der erfolgreiche Motorenkonstrukteur Porsche und Entwickler der legendären VW-Käfer.
Und wer wusste schon, dass das erste Automobil mit der Marke Porsche erst 1948, also vor reichlich 50 Jahren entstand, obwohl Porsche die Technikgeschichte schon mehr als hundert Jahre, seit Anfang des 20. Jahrhunderts, beeinflusst?
Dann waren wir in der Montage angekommen: Erster Eindruck - das soll eine Fabrik sein? Kein Lärm, sauberer Fußboden, wie von Geisterhand gesteuerte Transportwagen mit Autoteilen und an der Decke schwebten die Karosserien…
Erstaunt nahmen wir zur Kenntnis, dass auch Autos Hochzeit halten. Aber es war nichts besonderes - nur der Zusammenbau von Karosserie, Fahrgestell und Motor - und kein Sex dabei...
Im Finale wurde das fertige Fahrzeug nochmals auf Herz und Nieren geprüft, über die Einfahr-und Teststrecke bzw. Geländestrecke gejagt und zum Schluss geputzt und poliert zur Auslieferung gebracht.
Dann konnten wir noch einen kurzen Blick auf die Carrera GT-Manufaktur werfen, wo mit Hingabe täglich lediglich zwei der Supersportwagen mit limitierter Auflage in Handarbeit entstehen. Wir hatten Pech, als wir kamen waren die zwei Exemplare schon fertig und mit Planen verhüllt.
Zurück ging es nun in das Kundenzentrum zur Ausstellung von Porscheautomobilen aus vergangenen Zeiten und neuester Herstellung.
Gelegenheit, sich nochmals über Leistungsfähigkeit, Design, Porschefahrer und Preisniveau der Automobile auszutauschen.
Ja, und natürlich auch einmal in einem Porsche zu sitzen und so zu tun, als würde einem das Auto gehören oder man wäre wenigstens der Fahrer.
Beim abschließenden Boxenstop mit Imbiss haben wir dann die Erlebnisse der letzten zwei Stunden nochmals vertieft.Einhellige Meinung: Eine sehr informative Führung und Besichtigung, aber leider nichts für unseren Geldbeutel…
Aber halt! Wir haben uns letztlich doch eine(n) gekauft, ohne lange Wartezeit - eine Kaffeemaschine von Siemens im Porsche-Design…


