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Sprengung der Paulinerkirche

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"Ich hatte Glück, nicht erwischt worden zu sein!" (Hans Drechsel)
Hans und Ursula Drechsel waren damals nur zufällig in der Stadt, als die Sprengung der Kirche vorbereitet worden war. "Wir hatten unsere Tochter aufgrund einer Hauterkrankung mehrmals in der Universitätshautklinik besucht." Das Ehepaar kam über den jetzigen Augustusplatz, Pfingsten 1968, als wieder Demonstranten rund um die Universitätskirche St. Pauli still ihren Protest zum Ausdruck brachten.

Frau Drechsel zögerte nicht, sich zu einer Gruppe von Demonstranten zu gesellen, die sich an der Ostfassade versammelt hatte. Überall seien Bohrlöcher zu sehen gewesen, die ganze Fassade sei davon gezeichnet gewesen. In die Löcher wurden kurz darauf die Sprengladungen eingefügt. Ihr Mann indes nutzte die Gelegenheit, einige Fotos mit seiner Praktika zu machen.

Herr Drechsel kommentiert: "Dabei wurden wir Augenzeugen. Aus den Fotoapparaten wurden die Filme entnommen und die Fotografen zugeführt. Ich hatte Glück, nicht erwischt worden zu sein." Dennoch, einen Neuaufbau im Originalzustand, wie er derzeit diskutiert wird, lehnen die beiden ab.
Isabel Siebert (hallo vom 16.08.2003)


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Paulinerkirche und hallo suchen Erinnerungen
35 Jahre ist es her, dass die Paulinerkirche gesprengt wurde. Was bleibt, sind Geschichten und Erinnerungen. bd.! und der Paulinerverein möchten diese bewahren. Deshalb sind Sie gefragt: Gab es ein besonderes Ereignis in Ihrem Leben, das sich mit der Kirche verbindet? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte! Melden Sie sich beim Paulinerverein e.V., Geschäftsstelle, Isabel Siebert, Neumarkt 27, 04109 Leipzig, Tel. 03 41/ 9 83 99 78, kontakt@paulinerverein.de, Öffnungszeiten: täglich 16-20 Uhr:

Als Dankeschön werden unter allen Geschichten viele attraktive Pauliner-Präsente verlost. Hauptpreis ist eine handgedruckte Grafik der Paulinerkirche im Wert von 200 Euro.


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