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Ausstellung zur Leipziger Geschichte

Karl Heine - Würdigung seines Lebenswerkes

In Leipzig Plagwitz, Karl-Heine-Straße 110, findet im Kirchencafé derzeit eine Ausstellung zum Leben und Schaffen von Karl Heine statt, die vorerst nur noch bis zum 3. Dezember 2011 zu sehen ist. (Eine Fortsetzung ist geplant).
Karl Heine hatte u.a. viele Verdienste:
als „Vater des Leipziger Westens“
als Mitbegründer des Plagwitzer Bauvereins
als Eisenbahn- und Wasserpionier
als Visionär der Wasserstadt Leipzig
Karl Heine wird nicht zu unrecht als Schöpfer der Leipziger Westvorstadt bezeichnet. Die Leipziger Stadtväter (Plagwitz gehörde damals noch nicht nach Leipzig) legte ihm bei der Umsetzung seiner Vorhaben viele Steine in den Weg. Er regulierte, trotz aller Widerstände, Wasserläufe, legte feuchte Gebiete trocken, baute Straßen, Brücken, Schienenwege und den heute nach im benannten Karl-Heine-Kanal. Viele Gebäude und Verkehrswege sowie landschaftliche Strukturen sind noch heute erhalten und zeugen von der weitreichenden Planung seiner Vorhaben
Seine größte Vision war die Anbindung Leipzigs an das internationale Wsssernetz bis nach Hamburg. Der von ihm begonne Saal-Elster-Kanal wurde leider nie vollendet. Lediglich 7,5km trennen den Kanal noch bis zur Anbindung an die Saale. (Es gibt heute mittlerweile Studien, mit dem Ziel, den Kanal doch noch fertig zu stellen - Der 2007 gegründete Saale-Elster-Kanal Förderverein setzt sich dafür ein).
Wir besuchten diese Ausstellung und wurden von der Projektleiterin Angelika Pohler sachkundig durch die Ausstellung geführt.
Natürlich ließen wir uns im Kirchencafé Kaffee und Kuchen schmecken.
Auf der Webseite gibt es alle Infos rund um die Ausstellung

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